Loslassen und leichter leben

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Lesedauer ~13 Minuten

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Befassen wir uns gedanklich mit schönen Erlebnissen oder freudigen Erwartungen, bringt uns das angenehme Gefühle im Jetzt. Oft wandern unsere Gedanken aber in Richtungen, die Angst, Trauer, Wut, Schuld- oder Ohnmachtsgefühle hervorbringen.

Eine Verletzung erkenntnisreich zu verarbeiten, in die eigenen Biografie zu integrieren und daran zu wachsen, ist etwas anderes, als sich in Groll zu ereifern oder in Selbstmitleid zu baden.

In vielen Fällen dient es uns, die Vergangenheit in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Der systemische Blick hat schon in so manche scheinbar unversöhnliche Beziehung wieder in Frieden gebracht.

Eltern, die beispielsweise traumatisiert, psychisch gestört oder seelisch krank waren, bringen ihren Kindern (meist unabsichtlich) viel Leid. Söhne und Töchter können ihren Schmerz erst loslassen, wenn sie später als Erwachsene verstehen, dass der Vater oder die Mutter – oder beide – nicht in der Lage waren, ihnen das zu geben, was sie als Kind so dringend gebraucht hätten und worauf sie auch einen berechtigten Anspruch hatten, der nicht erfüllt wurde. Dieser Verlust ist angemessen zu betrauern.

Unsere eigenen Verfehlungen bereiten uns ebenfalls oft noch lange Kummer. Schuldgefühle sind etwas ausgesprochen Nagendes – unabhängig davon, ob jemand wirklich Schuld auf sich geladen hat oder sich das nur einbildet bzw. eingeredet bekommen hat.

Wir können die Vergangenheit bekanntlich nicht ändern. Ja, wir sind Menschen und machen Fehler. Zerfleischen Sie sich deswegen nicht. Vielleicht gibt es noch die Möglichkeit, etwas auszugleichen. Bieten Sie dem Betreffenden den Ausgleich druckfrei an und hoffen Sie, dass er ihn annehmen kann. Falls nicht, hilft nur noch die Selbstvergebung.

Vergebung – auch für sich selbst – ist das Loslassen, welches die Vergangenheit betrifft. Wir werden es beim SES13 noch genauer betrachten. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft.

95 % aller Risiken, um die Sie sich jemals gesorgt haben, sind nicht eingetreten. Machen Sie sich das bewusst. Wir vergessen die peinigende Sorge ganz rasch, wenn sie sich als unbegründet erweist. Sinnvoll wäre es, jedes Mal einen Vermerk aufzuschreiben, wenn sich einmal wieder eine Sorge in Luft aufgelöst hat. Dann könnten wir nachvollziehen, wie viel Lebensenergie wir bereits in Risiken versenkt haben, die niemals eingetreten sind.

Das heißt nicht, unbekümmert und naiv durchs Leben zu schweben. Natürlich gibt es Risiken, die man wach im Blick haben will. Manche kann man durch entsprechende Maßnahmen abwenden oder im Schadensfall begrenzen. Wesentliches allerdings liegt häufig nicht in unserer Macht. Vorsorge ist in den allermeisten Fällen eine Illusion. Mit unseren Sorgen verdienen ganze Branchen ihr Geld.

Bevor Sie sich um mögliche Risiken in der Zukunft vorbeugend kümmern: Ist es wirklich das, worauf es ankommt? Worauf es Ihnen ankommt?

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, lindert dann eine Lebensversicherung Ihren Schmerz? Ist es nicht sinnvoller, für das Geld mit der Person zu Lebzeiten einen schönen Urlaub zu verbringen?

Wenn Sie ins Krankenhaus müssen, dient Ihnen dann eine Chefarztbehandlung? Wie viel kompetenter ist wohl die Therapie durch einen Manager als durch einen Praktiker? Und wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der Kompetenz im Medizinsystem extra bezahlt werden muss?

Sparen Sie eine Privatrente an? Das Geld können Sie jetzt nicht ausgeben und der Nutzen tritt vielleicht in 30 Jahren ein. Wieso vielleicht? Sie haben doch einen unterschriebenen Vertrag und bekommen Kontoauszüge. Da steht es Schwarz auf Weiß.

Ganz ehrlich: Wir können heute unmöglich wissen, was in 30 Jahren sein wird. Schauen Sie sich nur die vergangenen 30 Jahre an. So viele Ereignisse und Entwicklungen, die niemand absehen konnte. Prognosen über solche Zeiträume machen zu wollen, ist vermessen und illusorisch.

Die Wahrheit ist: Wie wir gerade sehen, wussten wir im März nicht einmal, wie die Welt heute aussehen würde. Alle Planungen, egal wie solide sie gewesen sein mögen, sind für viele Menschen bereits über den Haufen geworfen. Und genauso wenig wissen wir jetzt, was im kommenden Frühjahr sein wird. Mit diesem Nichtwissen müssen wir umgehen.

Die Lösung liegt nicht in der maximalen Vorsorge, sondern in der Präsenz. Quälen Sie sich nicht mit Gedankenschleifen, was werden könnte. Sonst werden Sie noch verrückt.

Machen Sie eine Risiko-Analyse, sorgen Sie in einem vernünftigen Rahmen vor und planen Sie so, dass Ihre Vorkehrungen für Sie gut sind – egal, ob das Risiko tatsächlich eintritt oder nicht.

Zu einer Risiko-Anlyse gehört die Frage „Welches Risiko könnte eintreten?“ immer mit der Ergänzung „Wie wahrscheinlich ist es, dass dieses Risiko eintritt?“. „Kann ich das Risiko vermeiden?“ und „Welchen Preis hat die Vermeidung?“. Und schließlich: „Stehen das Risiko und der Preis meiner Vermeidungsstrategie in einem ausgewogenen Verhältnis zum Nutzen im Schadenfall?“

Es kann sehr hilfreich sein, dem möglichen Schadenfall nüchtern ins Auge zu blicken, statt sich nur immer von dem Risiko hypnotisieren zu lassen. „Und wenn das Risiko eintritt: Wie groß wäre der Schaden. Und was kann ich jetzt schon oder dann erst tun, um den Schaden zu begrenzen?“

Falls jemand also Angst hat, das Versorgungssystem könnte zusammenbrechen und er bekommt kein Klopapier mehr, ist der letzte Schritt der Risiko-Analyse aufschlussreich: „Und wenn ich kein Klopapier mehr bekomme, wie groß ist dieses Problem im Vergleich zu anderen, die dann eintreten? Was kann ich im Fall von akutem Klopapiermangel tun?“ Für das Problem gibt es eine ganze Reihe von Lösungsmöglichkeiten. Nüchtern betrachtet, bricht kein Drama aus (das mit Klopapier zu lösen wäre…).

Falls jemand fürchtet, das Gas könnte abgestellt werden und er müsse frieren, ist vielleicht die Anschaffung eines Kaminofens sinnvoll. An dieser Lösung gefällt mir besonders gut, dass es egal ist, ob das Risiko eintritt: Der Ofen dient seinem Betreiber jeden Tag, verbreitet wohlige Wärme und eine heimelige Atmosphäre. Unter solchen Bedingungen entspannen sich Körper und Seele – unabhängig von der Verfügbarkeit von Gas.

Nicht jeder hat Gelegenheit, diese Lösung zu installieren. Aber sie veranschaulicht, was ich mit Lösungen meine, die unabhängig vom Eintritt des Risikos gut sind. Das Gegenteil davon verdeutlicht das Prinzip: Eine Risikolebensversicherung ist nur gut, wenn der Versicherte stirbt. Sonst hat der Versicherungskonzern jahrelang Geld kassiert, ohne eine Leistung dafür zu erbringen.

Wenn Sie Ihre Risiko-Analyse durchgeführt haben, legen Sie das Thema zur Seite. Und leben Sie. Schnuppern Sie an einer Blume, schmecken Sie ein Stück Kuchen, umarmen Sie eine Freundin. Das ist Leben. Die sinnlichen Erfahrungen bringen uns ganz ins Hier und Jetzt.

Vertrauensvolle Verbindungen zu anderen Menschen können mehr Vorsorge sein als jede Versicherung der Welt. Wir müssen wieder lernen, uns von der Gemeinschaft tragen zu lassen, auf die Natur zu vertrauen und den Unwägbarkeiten des Lebens zuversichtlich zu begegnen.

Auf der energetischen Ebene unterstützt das Sicherheitsenergieschloss SES11 diesen Prozess. Es liegt am oberen Rand des Schulterblatts rechts und links der Wirbelsäule. Legen Sie eine Hand über die Schulter und Sie berühren den Punkt automatisch.

SES11 ist benachbart mit SES3, das Sie schon kennen (SES3 Die Aikido-Abwehr). Aus dieser Nachbarschaft erklärt sich, dass wir krank werden, wenn wir zu viel mit Sorgen und Kümmernissen befasst sind. Dann verschließt sich SES11, was zu einer Verhärtung der Nackenmuskulatur führt, die wiederum den Energiefluss durch SES3 behindert und so das Immunsystem stört.

SES11 befreit das Zwerchfell von Verspannungen und begünstigt so einen freien Atem. Es lindert Emotionen, vor allem Trauer oder Angst und stoppt negatives Denken. SES11 löst Zweifel auf und hilft beim Treffen von Entscheidungen.

Bei körperlichen Beschwerden ist der Energiepunkt ein Tausendsassa! Die Energie fließt von dort in die Arme und Hände. Darum hilft SES11 bei Tennisarm, Überbein am Handgelenk, Karpaltunnel, Kribbeln und Taubheit der Finger. Auch die Schilddrüse profitiert von einem geöffneten SES11. Im Becken werden die Fortpflanzungsorgane und der Stuhlgang unterstützt. Ischiasschmerzen können gelindert werden und Leistenbrüche heilen besser dank diesem Energieschloss. Systemische Probleme wie Bluthochdruck reagieren ebenfalls auf SES11.

SES11 steht in dem Ruf, das Risiko für Schlaganfälle zu reduzieren. Das ist ein gutes Beispiel für eine sinnvolle Vorsorge: Wenn Sie sich vor einem Schlaganfall fürchten, halten Sie regelmäßig Ihr SES11. Die Entspannung dient Ihnen auf so vielen Ebenen – und nicht erst, wenn das Risiko eintritt und Sie wirklich einen Schlaganfall bekommen.

Den Energiepunkt können die meisten gut erreichen. Berühren Sie das linke SES11 mit der rechten Hand oder umgekehrt. Sie können auch beide SES11 gleichzeitig strömen. Als Kurzgriff dient Ihnen das Halten des Zeigefingers. Wählen Sie frei, welche Variante Ihnen sympathisch ist, oder probieren Sie verschiedene Positionen aus.

Viel Freude beim Loslassen!




Zur Serie

Die Serie „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint im Online-Magazin „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und Februar 2021 wird jede Woche ein Beitrag gepostet. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt harmonisieren können. Ein gut balanciertes Energiesystem fördert Ihre Gesundheit, dient der emotionalen Regulation und unterstützt Ihren Bewusstseinsprozess. Grundlegende Informationen zur Methode und zur Anwendung der Griffe erhalten Sie aus dem…

Pilot-Artikel:

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Pilot-Artikel zur Serie. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

In unserem kollektiven Entwicklungsprozess kommen wir Menschen immer stärker in unsere Kraft. Wir werden uns darüber bewusst, dass wir sehr viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser ganzes Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer versuchten Eingriffe in unsere persönlichen Entscheidungen der Lebensführung, sondern durch unsere Selbstermächtigung in medizinischen Angelegenheiten.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

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Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 MinutenBild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen

Foto: Walter Eberl / pixelio.deIn der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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Zur Person

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein in ihrem Genesungsprozess von einer angeblich unheilbaren Erkrankung. Sie ist seit 2014 als Jin Shin Jyutsu Praktikerin zertifiziert, hält Vorträge für Therapeuten und Laien, gibt Selbsthilfekurse und hat mehrere eigene Themen-Workshops gestaltet.

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019