Geschichte einer Schreibkünstlerin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß – Schreibkünstlerin

Die Liebe zur Sprache begleitet mich schon mein Leben lang. In meiner Jugendzeit las ich begeistert Hermann Hesse und Stefan Zweig. Angeregt durch Eichendorff und Goethe verfasste ich als Jugendliche romantische Gedichte. Ich schrieb in jungen Jahren witzige Liedtexte und Reiseberichte. Schriftstellerin war einer meiner Traumberufe. Noch heute tropfen mir für familiäre Anlässe humorvolle Reime aufs Blatt. Hin und wieder fallen mir Texte für altbekannte Lieder ein, die meine klare Sicht auf das Zeitgeschehen mit spitzer Feder auf den Punkt bringen. Ich habe Freude an ausgeklügelten Wortspielen und geistreichen Wortschöpfungen.

Nach einem Vierteljahrhundert des Textens für Wirtschaftsunternehmen und des Fachjournalismus habe ich mit meinen Essays und Kommentaren wieder mehr zur Erzählform zurückgefunden. Ich begreife mich heute als Schriftstellerin. Meine Schreibkunst feiert dieser Tage ihr 15-jähriges Bestehen als eigenständiger Berufszweig. Aus meiner Berufung einen Broterwerb gemacht zu haben, erlebe ich als großes Geschenk.

Lehrjahre. Mein Geschick im Umgang mit der Sprache bekam seinen handwerklichen Schliff bereits früh während meiner Berufstätigkeit in der Industrie. Ich habe es geliebt, Werbetexte zu erstellen. Mit Fleiß und Begeisterung habe ich zahlreiche Fortbildungen besucht und das Wissen in mir aufgesaugt. Die Ausbildung im Reich der Manipulation hat meine Sinne geschärft für Ausdrucksweisen, die ich heute erkenne und meide. Für diese erstklassige Vorbereitung auf alles weitere bin ich sehr dankbar.

Entsprechend meinen Grundwerten der Wahrheit und Klarheit war es mein Ansinnen, Fachkenntnisse für jedermann verständlich zu vermitteln und das enthaltene Wissen aus dem Nebel des Fachjargons zu befreien. Unter anderem hatte ich Gelegenheit, technische Dokumentationen in anwenderfreundliche Kursunterlagen zu verwandeln.  

Gesellenzeit. 2006 habe ich mich selbstständig gemacht. Als frisch gebackene Heilpraktikerin gründete ich meine Praxis Lichtblick. Zeitgleich mit dieser beruflichen Neuausrichtung verlagerten sich die Inhalte meiner Texte.

Die Schwerpunkte meiner redaktionellen Tätigkeit für eine Patientenzeitschrift lagen in der Naturheilkunde und in Gesundheitsthemen im Allgemeinen. Es folgten mehrere Engagements als Lektorin, Co-Autorin und Ghostwriter für Bücher, Fachartikel und andere Veröffentlichungen.

Gemäß der Entwicklung in meiner Sprechstunde nahmen psychologische Sichtweisen auch beim Schreiben immer mehr Raum ein.

Meisterschaft. 2019 habe ich den Schritt gewagt, mich aus allen Abhängigkeiten zu lösen, um mich auf meine eigenen Zeitschrift vorzubereiten. Eine vielschichtige und facettenreiche Fortbildung an der Deutschen Journalisten-Akademie brachte mich auf den Stand der Zeit. Sie gab mir kostbare Anregungen und praktische Hilfestellungen.

Im Sommer 2020 war es dann soweit: Der erste Text meiner Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” erschien: Woher wissen wir, was wir wissen? Über die folgenreiche Verwechslung zwischen Wissen und Glauben. Meine Texte fördern das Bewusstsein der Menschen durch Denkanstöße, Übungen und praktische Tipps.

Alle Beiträge werden hier und auf meinem Telegram-Kanal Weißheiten veröffentlicht: t.me/petraweiss_schreibkunst

Die Früchte meiner Arbeit. Unzählige Artikel und mehrere Bücher habe ich sprachlich verfeinert sowie eine große Zahl eigener Texte veröffentlicht, darunter 30 Interviews mit bemerkenswerten Persönlichkeiten.

Die Arbeit mit den Menschen in meiner Praxis bereichert mein schriftstellerisches Tun – und umgekehrt. Oft verarbeite ich die Gespräche “aus dem richtigen Leben” in Beiträge mit praktischem Bezug zum Alltag und hilfreichen Anregungen aus der psychologischen Beratung.

Mein Anliegen. Mit meinem beruflichen Wirken will ich mehr Aufrichtigkeit in die Welt bringen. Das ist meine Lebensaufgabe. Aufrichtigkeit dient der Entwicklung des Einzelnen und damit der Bewusstwerdung der Menschheit. Sie mit meinen Gaben zu unterstützen und zu fördern, sehe ich als meinen Auftrag und als mein Privileg.

Meine Essays und Kommentare werfen ein Licht auf Zusammenhänge, die sonst eher im Verborgenen bleiben. Der Wunsch nach Wahrheit und die Bereitschaft, tiefer zu schürfen, verbinden mich mit meinen Lesern.

Mitglied im Deutschen Fachjournalisten-Verband, Berlin.

Fortbildung an der Deutschen Journalisten-Akademie, Berlin.