Das Ende der Spaltung

Schreibkunst Texter Ghostwriter

Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten
Folge 2 der Serie „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein“

Menschen bei einer tatsächlichen oder angeblichen Verfehlung zu ertappen, ist zum Volkssport geworden. Es gibt uns ein gutes Gefühl der moralischen Überlegenheit. Über gut oder schlecht entscheidet häufig nicht der innere Kompass des Einzelnen, sondern das aktuell gültige Wertesystem. Die Konvention gibt nicht nur vor, welchen Werten wir zu folgen haben, sondern auch in welcher Weise sie sich in unseren Handlungen spiegeln müssen.

Wir können uns mit breiter Rückendeckung über abweichendes Verhalten empören und wähnen uns vollkommen im Recht. Wir tun dann so, als seien wir selbst frei von Makel. Und manchmal glauben wir das sogar. Auf jeden Fall sind wir bemüht, der Welt eine blütenweiße Weste zu zeigen. Aus gutem Grund: Der kleinste Schmutzfleck könnte uns von der ungnädigen Gemeinschaft der Unfehlbaren ausschließen. Wenn wir uns dann nicht in vorauseilendem Gehorsam selbst geißeln, bewerfen uns dieselben Menschen mit Dreck, die eben noch gemeinsam mit uns Seite an Seite gegen andere vorgegangen sind.

Uns mit unseren eigenen Schwächen zu konfrontieren, ist hingegen völlig aus der Mode geraten.

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

Wir leiden kollektiv unter einem besorgniserregenden Selbsthass oder zumindest an einem Mangel an Selbstliebe. Die Schokoladenseiten zu lieben, ist kein Kunststück. Selbstliebe bedeutet, auch die weniger populären Eigenschaften als Teil unseres liebenswerten Selbst zu betrachten, statt sie mit aller Macht verbannen oder mit Gutmenschentum übertünchen zu wollen.

Befassen wir uns etwas näher mit der Frage, was mit dem Wort „böse“ gemeint ist. Darüber gibt es einige philosophische Abhandlungen. Mich interessiert vor allem die psychologische Sicht. Böse ist das Gegenteil von gut. Was als gut gewertet wird, variiert von Kulturkreis zu Kulturkreis und von Epoche zu Epoche. Der jeweils aktuell Zeitgeist bildet sich oft in der Gesetzgebung ab. Suchen wir also nach Gemeinsamkeiten.

Der kleinste gemeinsame Nenner ist das Leben. Was dem Leben dient, wird allgemein als gut anerkannt. Was dem Leben schadet, zumindest als schlecht, häufig auch als böse, und wird bestraft. Eine objektive Einschätzung zu treffen, ist oft kniffelig bis unmöglich. Daher blicken wir auf das Extrem, an dem das Leben Schaden nehmen kann: Wenn jemand das Leben eines anderen beendet.

Wir werden fündig bei der Gerichtspsychologie. Als böse eingestuft werden Täter, die hinter Gittern sitzen, weil sie jemanden ermordet haben. Insbesondere, wenn sie keine Reue und kein Mitgefühl zeigen. Der Mangel an Empathie ist mitentscheidend für das Strafmaß. Diese Beobachtung deckt sich mit dem Satz „Das Böse beginnt da, wo das Mitgefühl endet.“ Und in der Tat gibt es Verbrechen, die kann man nur bei vollkommener Abwesenheit jedes Mitgefühls begehen. Ist also das Einfühlungsvermögen ein wichtiger Faktor bei der Suche nach dem „Bösen“?

Wenn das so ist, müssen wir uns fragen, wovon das Maß unseres Einfühlungsvermögens abhängt. Wieder gibt es verwirrend viele Faktoren und Betrachtungsweisen. Schauen wir uns zur Klärung das Ende der Empathie-Skala an: Menschen ganz ohne Mitgefühl.

Schätzungen zufolge haben etwa 1 % der Bevölkerung keinen Zugang zu ihren Gefühlen und können somit auch kein Mitgefühl empfinden. Wir bezeichnen diese Menschen als Psychopathen. Ein Prozent kling wenig. Das sind allein in Deutschland aber 830.000 Menschen. Ihr Anteil in Gefängnissen ist bei großer Gewaltbereitschaft und geringem IQ hoch. Sind die Vorzeichen umgekehrt, finden wir sie häufiger in den Top-Führungspositionen: von 14,5 % Psychopathen im Management ist die Rede. Wieso sind die Führungs-Eliten Sammelbecken für Leute ohne Emotionen?

Unbelastet von quälenden Gewissensbissen können diese Menschen ihre Agenda verfolgen. Sie plagt keine Angst – weder vor Entdeckung noch vor Strafe. Warum sollten sie redlich arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Sie können andere manipulieren und absahnen. Ihr Entscheidungskriterium heißt: Nützt mir das? Und nicht: Dient das dem Wohl der Gemeinschaft?

Auf diese Menschen können wir gut mit Fingern zeigen. Sie sind ja ganz anders als wir. Sie manipulieren uns und beuten uns aus. Und warum? Weil sie kein Mitgefühl besitzen! Deshalb fühlen wir uns berechtigt, Ihnen das Mitgefühl zu entziehen. Merken Sie was?

Haben Sie Mitleid mit Menschen, die mitleidlos sind. Auch sie gehören zur Menschheitsfamilie. Sie haben sich das Leben ohne Emotionen nicht ausgesucht. Psychopathie ist sozusagen ein „Geburtsfehler“ oder neutraler formuliert „eine Laune der Natur“. Niemand ist schuld. Und keiner kann etwas dagegen unternehmen.

Natürlich müssen wir ihren Untaten ein juristisches und gesellschaftliches STOPP-Schild entgegensetzen, aber als Monster abwerten dürfen wir diese Menschen nicht. Sie verdienen unser Mitgefühl. Schauen Sie in jedes beliebige Gremium und rechnen Sie aus, wie viele der Mitglieder keinen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen haben. So ein armes Leben! Und wenn es Ihnen gelungen ist, Mitgefühl zu empfinden mit jenen, die skrupellos jedes beliebige Verbrechen begehen können, das ihnen Macht oder Reichtum beschert, dann sind Sie reif für die nächste Stufe: Mitgefühl mit sich selbst.

Hören Sie endlich damit auf, sich für Ihre vermeintlichen Schwächen zu verurteilen. Anerkennen Sie, dass Sie nicht perfekt sind. Betrachten Sie Ihre Schattenseiten, auch wenn es weh tut. Der Blick auf das „Böse“ in uns verleiht Demut und Gnade. Ja, wir sind Menschen. Das Gute und das Böse gehören zum Menschsein dazu. Wir können uns dem stellen und wachsen. Oder es verleugnen und unsere schönes Image polieren, bis uns die Hände krampfen.

Beenden Sie die Spaltung in sich. Begreifen Sie, dass Ihnen Ihr scheinbar untolerierbares Gegenüber ungeliebte Facetten Ihrer eigene Persönlichkeit vor Augen hält, und wenn es nur Ihre Unvollkommenheit ist. Werden Sie sich der Projektion bewusst. Erst dann können Sie sie verhindern.

Integrieren Sie Ihre gesellschaftlich weniger erwünschten Qualitäten. Lieben Sie sich nicht trotz Ihrer Schwächen, sondern mit ihnen. Werden Sie sich aller Facetten Ihrer Persönlichkeit bewusst. Erkennen Sie sich selbst. Gewinnen Sie Verständnis für Ihr So-Sein. Vergeben Sie Ihrem jüngeren Ich, das vielleicht unverzeihliche Fehler gemacht hat (mehr dazu bei SES13). Und dann änZum Weiterlesen:dern Sie, was Sie von sich aus verbessern wollen – aber nicht aus einem Gruppendruck heraus, sondern weil es Ihren tiefen Überzeugungen entspricht (mehr dazu bei SES5 und SES16).

Den Prozess der Selbsterkenntnis unterstützt das Sicherheitsschloss SES2. Es befindet sich am Rücken am oberen Rand des Hüftknochens rechts und links der Wirbelsäule. Mit dem Balancieren von SES2 werden Zweifel, Verzweiflung und Zweitracht gelindert. SES2 schickt den „Richter im Rucksack“ in Urlaub und hilft uns aus dem Drang heraus, mit anderen konkurrieren zu müssen. Dadurch werden Erschöpfungszustände aufgelöst. Ganz nebenbei befreit der Griff Energie, die sich in den Beinen staut, und entlastet allgemein den Rücken. Auf der emotionalen Ebene reguliert SES2 Traurigkeit und Sorgen.




Zur Serie

Die Serie „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint im Online-Magazin „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und Februar 2021 wird jede Woche ein Beitrag gepostet. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt harmonisieren können. Ein gut balanciertes Energiesystem fördert Ihre Gesundheit, dient der emotionalen Regulation und unterstützt Ihren Bewusstseinsprozess. Grundlegende Informationen zur Methode und zur Anwendung der Griffe erhalten Sie aus dem…

Pilot-Artikel zur Serie Jin shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Weitere Beiträge aus der Serie:

SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Huskyherz / pixelio.de

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur

Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Foto: Oliver Mohr / pixelio.deIm Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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Zur Person

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein in ihrem Genesungsprozess von einer angeblich unheilbaren Erkrankung. Sie ist seit 2014 als Jin Shin Jyutsu Praktikerin zertifiziert, hält Vorträge für Therapeuten und Laien, gibt Selbsthilfekurse und hat mehrere eigene Themen-Workshops gestaltet.

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019

Angstfrei durch die Lüfte schweben

Artikel mit Video-Serie von Petra Weiß. Lesedauer ~ 11 Minuten.
Rubrik: Elemente in Spuren.

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Heiter bis luftig. Foto: Cornerstone / pixelio.de

Emotionale Belastungen stehen der freien Selbstentfaltung im Wege, allen voran Angst und Panik. In solchen Zuständen sind wir nicht in der Lage, klar zu sehen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich der Regulation von Emotionen zuzuwenden. An dieser Stelle möchte ich mich dem Thema über die Elemente-Betrachtung nähern und beziehe mich auf die Modernen 4-Elemente-Medizin nach Dr. Peter Vill. Welches Element hat mit Angst zu tun? Wie gerät es aus der Balance? Und was können Sie selbst dazu beitragen, es zu regulieren?

Angst ist aus Elemente-Sicht ein Mangel an Luft. Manche von uns haben konstitutionell viel Luft zur Verfügung, andere sind damit nicht so reich gesegnet. Als praktische Konsequenz sind einige Menschen anfälliger für Angst und andere weniger. Allen gemeinsam ist, das bestimmte Umstände den Mangel an Luft verstärken und andere dem Ausgleich dienen. Betrachten wir, was der Luft zugeordnet ist, um herauszufinden, wodurch das Risiko eines Luft-Mangels entstehen könnte.

Wie kann ich erkennen, dass mein Luft-Element Unterstützung braucht, außer durch den Blick auf die Emotionen? Zunächst muss man wissen, dass ein Zuviel oder ein Zuwenig eines Elements sich auf verschiedenen Ebenen zeigen kann. Und dass die Ebenen stets darum bemüht sind, sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten.

Wie zeigt sich Luft-Mangel?

Auf der körperlichen Ebene kann sich ein Mangel an Luft vielfältig auswirken. Diesem Element zugeordnet sind z.B. die Knochen, die Zähne und die Haut, aber auch die Atmung und das Nervensystem sowie die Sinnesorgane. Ein Mangel an Luft kann also mitunter unsere Wahrnehmung und unsere kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen. Auf der Stoffwechselebene gehören das Mineral Kalzium und das Stresshormon Cortisol zum Luft-Element.

Nachvollziehbar ist die Regulation eines Luft-Mangels auf der Seelenebene (Angst) durch das Ausschütten eines luftigen Hormons (Cortisol). Das Element ist damit ausgeglichen, Ihrer Gesundheit dient diese Kompensation natürlich nicht nachhaltig.

Ganz praktisch fehlt uns Luft, wenn wir zu wenig Sauerstoff bekommen, weil wir zum Beispiel unter Atemwegserkrankungen leiden, oder wenn wir zu selten an die frische Luft gehen. Wenn uns konstitutionell auf körperlicher Ebene Luft-Element fehlt (Blutgruppe A oder Null), brauchen wir die Atemluft um so dringender. Blutgruppe Null muss sich zusätzlich viel bewegen, treibt also am Besten Sport unter freiem Himmel. Die Blutgruppe hat auch Auswirkungen auf unser Ernährung: Bei Luft-Mangel können wir schwer auf Kohlenhydrate verzichten.

Ohne Luft keine Freiheit

Auf der Seelenebene bedeutet Luft Freiheit. Ein Gefühl von Freiheit entsteht dadurch, dass wir frei wählen können, was wir tun und was wir lassen, was wir sagen und letztlich auch was wir meinen. Freiheit wird gefördert durch ein Klima der Toleranz, insbesondere im Denken und im Glauben. Verstand und Spiritualität gehören zum Luft-Element.

Alle Einschränkungen unserer Freiheit nehmen uns die Luft. Wenn wir nicht von Natur aus im Luft-Überfluss leben, machen sie uns Angst bis hin zu Ohnmachtsgefühlen und Handlungsunfähigkeit.

Zusätzlich kommt die Erde-Luft-Achse zum Tragen. Diese beiden Elemente suchen grundsätzlich nach einer harmonischen Balance. Fällt unsere Erdung, z.B. durch Gefühle der Ohnmacht oder drohenden Verlust oder faktischen Geldmangel (Macht, Besitz und Euro gehören zum Erd-Element), dann spüren Sie das auf der Seelenebene als Unsicherheit. Eine unbewusste Regulation besteht darin, dass wir auch unser Luft-Element senken, indem wir Angst haben. Die Achse ist dann ausgeglichen: weniger Erde –> weniger Luft. Dem Wohlergehen förderlich ist diese „Balance im Schlechten“ nicht.

Sie haben die Wahl!

Die gute Lösung ist also, das Luft-Element zu stärken. Unbewusst machen Sie das sowieso. Zum Beispiel, indem Sie Pasta und Kuchen essen oder indem Sie viel denken. Gedanken können fruchtbar sein oder grüblerisch. Den Elementen ist das egal, Hauptsache die Achse wird balanciert. Für Sie ist es aber wichtig, wie Sie das fehlende Element ausgleichen. Sie finden Wege, die Ihren Bedürfnissen besser dienen als das nächtliche Gedankenkarussell.

Elemente kann man prinzipiell auf vielerlei Weise fördern, z.B. durch bestimmte Farben oder Düfte, durch eine spezifische Gestaltung der Umgebung, durch die bewusste Wahl der Lebensumstände wie Beruf oder Hobbys und sogar durch verschiedene Musikstile. Auch Menschen, die von dem entsprechenden Element besonders viel besitzen, dienen uns durch ihr pures Dasein zum Füllen von Feuer, Wasser, Erde oder Luft.

Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle – allerdings zumeist eine „un-luftige“. Leute, die strenge Regeln benötigen, leiden eher an Erd-Mangel. Ihre Konzepte sind für Luft-Sucher daher meist kontraproduktiv.

Der leidige Ausgleich über die Ernährung

Sie müssen Ihren Luft-Mangel nicht durch die Ernährung ausgleichen, was bedeuten würde, dass Sie überwiegend Kohlenhydrate zu sich nehmen und wenn schon Fleisch, dann Federvieh. Falls Sie auf der Körperebene genug Luft haben (Blutgruppe AB oder B), sind solche Kostformen nur bedingt empfehlenswert und führen in eine ungute Balance, die Sie nur kurzfristig aus einem akuten Angstzustand herausführen kann, aber nicht als Dauerlösung geeignet ist.

Wenn Sie beim Essen und Trinken Ihr Luft-Element fördern wollen, bringen Sie am Besten eine bunte Vielfalt auf dem Speiseplan. Werden Sie kreativ und probieren Sie Neues aus. Veränderung ist luftig. Statt zu planen, improvisieren Sie und gehen Sie auch mal ganz spontan essen – im Idealfall am Buffet. Nehmen Sie sich Freiheiten heraus und erlauben Sie sich auch beim Essen Freude und Leichtigkeit. Dekorieren Sie den Tisch mit lustigen Servietten und hören Sie beim Kochen fröhliche Musik, vielleicht singen Sie sogar mit. All das dient Ihrem Luft-Element mehr als sich sklavisch an irgendeinen Diätplan zu halten, egal wie sinnig er theoretisch ist. (Ja, das wird den Erd-Mangel-Menschen jetzt gar nicht gefallen. Macht nichts. Für sie ist der Tipp ja auch nicht gedacht.)

Ich habe aus der großen Fülle von Möglichkeiten ein paar konkrete Beispiele für Sie herausgefischt, wie Sie jeden Tag auf einfache Weise mehr Luft in Ihr Leben bringen können.

Diese praktischen Tipps gebe ich Ihnen in Form von ultra-kurzen Video-Beiträgen (mein neues Format “Mikrolehrstoffe”).  Aus meiner Reihe “Elemente in Spuren” werde ich in der kommenden Woche jeden Tag von Montag bis Freitag einen Beitrag zum Luft-Element für Sie hier freischalten, der jeweils für 24 Stunden online sein wird:

  1. Video-Betrag “Farben” am 20.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute erfahren Sie, welche Farben dem Luft-Element dienen und wie Sie sie einsetzen können:
  2. Video-Beitrag “Freude” am 21.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute erhalten Sie Anregungen, wie Sie ganz praktisch Momente der Freude in Ihren Tag bringen.
  3. Video-Beitrag “Aroma” am 22.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute sprechen wir darüber, wie Sie Aromatherapie in Ihren Alltag integrieren können und welche Düfte besonders luftig sind.
  4. Video-Beitrag “Musik” am 23.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute differenzieren wir, welche Bestandteile von Musik luftig sein können, auch anhand einer Demo:
    https://www.youtube.com/watch?v=UXIJ35wbe0g
  5. Video-Beitrag “Toleranz” am 24.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute befassen wir uns mit “Luft-Element für Fortgeschrittene”, nämlich auf der Seelenebene.

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