Wie wir es schaffen, nicht verrückt zu werden.

Das Leben ist dieser Tage für viele Menschen turbulent. Alles, was nicht echt ist, bricht jetzt weg. Das betrifft falsche Selbstbilder, unpassende Beziehungen und Umfelder – privat wie beruflich. Wer sich schon länger in Richtung seines Selbst entwickelt, erfährt einen kräftigen Schub auf seiner Bahn.

Während wir früher den Ruf zur Entwicklung durch Ablenkung oder Sturheit überhören konnten, drängen sich unsere heiklen Themen jetzt zunehmend so in den Vordergrund, dass sie gesehen werden.

Für mich ist das Gegenwärtige mehr Erleichterung als Herausforderung. Früher war ich ein Außenseiter mit meinem merkwürdigen Bestreben nach Selbsterkenntnis und Selbstausdruck. Plötzlich ist die Menschheit in weiten Teilen unterwegs, sich auf ebendiese Pfade zu begeben. Ich habe einen kleinen Vorsprung, daher treffen mich die Notwendigkeiten nicht ganz unvorbereitet und ich kann meinen Mitmenschen helfen, gut durch diese „spirituelle Geburt“ zu kommen.

Für den einen ist es ein kurzer schmerzhafter Flutsch, für den anderen eine langwierige Zangengeburt. Der Prozess kann linear oder in Wellen verlaufen. Manchmal pausiert er unerträglich lange, um dann ohne Vorwarnung wieder Fahrt aufzunehmen. Jeder hat seine eigene Dynamik. Die Menschen brauchen ganz unterschiedliche Auslöser, um sich in Bewegung zu setzen. Das Geschehen ist höchst individuell. Und doch ist das eine Entwicklung, die die gesamte Menschheit betrifft. Wir müssen da jetzt alle durch. Niemand bleibt in der Gebärmutter zurück. Da hilft kein Zaudern und kein Wehklagen, aber auch kein Augenschließen und Wegignorieren. Es geht nicht nur los, sondern wir sind mittendrin. Und es gibt kein Zurück mehr in den bequemen Schoß der Mutti.

Vielleicht wissen Sie etwas über Ihren eigenen Start ins Leben. Der Geburtsvorgang kann Ihnen als Orientierung dienen, wie Umbrüche bei Ihnen im Allgemeinen ablaufen. Meine Mutter und ihr Mann haben versucht, meine Niederkunft zu beschleunigen, indem sie mit einem Sportwagen über Schotterpisten gefahren sind. Sie mögen ihre Gründe gehabt haben, die ihnen damals sinnvoll erschienen. Davon habe ich mich nicht beeindrucken lassen. Ich kam auf die Welt als ich dazu bereit war. Und dann ging alles rasend schnell.

Die Krisen in meinem späteren Leben habe ich auf ähnliche Weise gemeistert: Ich lasse mich nicht drängen. Ich spüre, wann für mich der rechte Zeitpunkt ist, und dann lege ich meine ganze Energie in die Veränderung, die in der Regel rasch und ohne große Komplikationen vonstatten geht. Im Gegenteil: Meistens fügen sich die äußeren Umstände wie schicksalshaft geführt genau so wie ich es für mein Voranschreiten brauchen kann. Darauf vertraue ich in den letzten Jahren immer mehr: Wenn ich die Dinge so handhabe, wie sie mir und meinem Naturell entsprechen, arrangiert sich das Universum freundlich und wohlwollend um mich herum 🙂

Welche Weise der Krisenbewältigung zu Ihnen passt, finden Sie heraus, indem Sie Ihr bisheriges Leben betrachten. Gehen Sie in Ihrer ureigenen Art auf die Dinge zu – nicht in meiner.

Aus meiner Erfahrung und aus meinem Fachwissen möchte ich Ihnen eine ganze Reihe von Tipps geben, die in dieser Phase des äußeren Chaos zu innerer Stabilität beitragen können. Wählen Sie daraus, was Ihnen entspricht.

Die Verbindung zwischen Körper, Seele und Geist stärken

Werden Sie sich Ihrer Körperempfindungen, Emotionen und Gedanken bewusst. Benennen Sie sie. Achtsamkeitsübungen oder die Arbeit mit einem Verfahren aus der Körper(psycho)therapie wie z.B. Somatic Experiencing sind dabei hilfreich. Als alltägliche Unterstützung ist es empfehlenswert, das eigene Gewicht zu spüren bzw. die Kraft, die ihm entgegensteht.

Bemerken Sie zum Beispiel beim Sitzen oder im Stehen, wo die Schwerkraft erlebbar ist: am Gesäß oder in den Fußsohlen. Gravitation ist das Verlässlichste auf unserem Planeten. Sie ist immer da. Unser gesamtes System erhält die Botschaft von Stabilität, sobald wir uns der Schwerkraft körperlich gewahr werden.

Das klingt in Ihren Ohren möglicherweise banal, ist aber ein äußerst praktischer Schlüssel zu mehr Körperbewusstsein. Mit Ihrem Bewusstsein in Ihrem Körper verankert zu sein, ist die Grundlage für wesentliche Fähigkeiten, die Sie noch brauchen werden, z.B. eine gute Selbstfürsorge, den Zugang zu Ihrer Intuition sowie die Unterscheidung von Wahrheit und Lüge.

Das Energiesystem regulieren

Jede noch so einfache Möglichkeit, das Energiesystem in Balance zu bringen, dient Ihrem Körper, Ihrer Seele und Ihrem Geist. Diese drei Ebenen des Seins sind über die Energie miteinander verbunden. Ob Sie sich zu Jin Shin Jyutsu (JSJ), zu Qi-Gong, zu Reiki oder einer anderen Energiearbeit hingezogen fühlen, spielt eine untergeordnete Rolle. Probieren Sie aus, was Ihnen wohltut.

Zusätzlich zum gesundheitlichen Nutzen und zur Wirkung auf Ihre Persönlichkeitsentwicklung dient Ihnen das Ausüben einer Heilkunst in Selbsthilfe dazu, in eine handlungsfähige und tatkräftige Verfassung zu kommen.

Nein, das ist kein aufwändiges Studium. Wenn Sie gar nichts anderes machen wollen, dann nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und lesen Sie nur, welcher Finger im JSJ für welche Emotion steht. Daran erkennen Sie kinderleicht, welchen Griff Sie brauchen. Und dann: Halten Sie einfach den entsprechenden Finger. Dabei werden auf natürliche Weise und ohne weiteres Zutun die Meridiane harmonisiert, die gerade aus dem Gleichgewicht sind.

Sich gegen schädliche Einflüsse abschirmen

Oft wollen Leute von mir hören, was Sie für sich tun können. Im ersten Schritt müssen Sie aufhören, etwas gegen sich zu tun und sich vor schädlichen Einflüssen wirksam schützen. Erst, wenn Störendes ausgeschaltet sind, wenden wir uns dem Fördern von Stärkendem zu.

Für den einen bedeutet das, den Kontakt zu bestimmten Menschen zu beenden oder deutlich zu vermindern. Der andere tropft etwas von der Bachblüte Centaury in die Körpermilch oder ins Badewasser. Oder Sie berühren Ihre Ellbogen wie beim Verschränken der Arme, um sich energetisch abzugrenzen. Dieser Trick entstammt dem Jin Shin Jyutsu.

Prüfen Sie, ob Ihre Gewohnheiten Ihnen noch dienen. Falls ja: gut. Falls nein: Üben Sie sich im Loslassen. Wie kann das gehen? Gewohnheiten haben eine starke Tendenz, sich weiter verfestigen zu wollen. Wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, sie zu verabschieden. Sonst wird das nichts. Und dann ist es noch schwierig genug. Nutzen Sie bewährte Hilfen zum Loslassen aus der Naturheilkunde (z.B. Bachblüten: Walnut oder JSJ: Innen- und Außenseite der Knöchel halten), Trennungs-Rituale und andere Unterstützungen, die Ihnen passend erscheinen.

Mit einem Beispiel will ich dazu beitragen, dass Sie sich vorstellen können, wie man eine Veränderung von Gewohnheiten im ersten Schritt angehen kann: die Frage nach dem rechten Maß beim Alkohol-Genuss. Sie taucht mit zunehmendem Bewusstseinsstand bei den meisten Menschen irgendwann auf. Dieselben Überlegungen können Sie natürlich mit allen anderen Gewohnheiten anstellen:

Wir starten mit direkten Fragen, beispielsweise: Wie bekommt es Ihnen, abends Wein zu trinken? Oder: Welche Menge tut Ihnen wohl? Lassen Sie ich Zeit. Probieren Sie verschiedene Antworten aus. Befragen Sie nicht nur Ihren Bauch, der Lust und Unlust spürbar macht, sondern auch Ihren Kopf, der die Kategorien “richtig” und “falsch” überprüft. Am Ende entscheidet das Herz unter Berücksichtigung von Bauch und Herz, ob etwas für Sie “gut” oder “schlecht” ist. Alle Ebenen haben ihre Berechtigung.

Grundsätzlich bin ich dafür, selbst bei klarem Geist zu bleiben, statt mir Drinks mit “Geist” einzuverleiben. Manchmal kann es notwendig erscheinen, sich die Sinne ein bisschen zu vernebeln. Der eine macht das mit Arbeit, der andere mit Netflix, der nächste mit Rauschmitteln. Es mag Lebensumstände geben, die erträgt man nur im Suff. Darüber dürfen wir nicht urteilen. Andererseits gibt es Asketen, die sich jeden Genuss verbissen verwehren. Sie sind vielleicht ein Muster an Selbstdisziplin, doch es entgeht Ihnen lebendige Sinnlichkeit.

Ganz gleich, wie Sie das handhaben wollen, treffen Sie diese Entscheidung bewusst.

Alkohol ist ein Nervengift. Sein Abbau hat Vorrang gegenüber allen anderen Verdauungsprozessen. Egal, was Sie gegessen oder getrunken haben – ZUERST kümmert sich Ihre Leber immer um den Alkohol. Falls Ihre Nerven gerade gut in Form sind und Ihre Entgiftung sonst wenig zu tun hat, können Sie sich das leisten. Sonst wäre ich eher zurückhaltend.

A propos Entgiften: Auf jeden Fall lohnt es sich, den Medienkonsum zu überdenken. Was Ihnen Angst einflößt, Sie in Empörung versetzt oder Sie auf das Maß eines Dreijährigen zusammenschrumpfen lässt, dient nicht Ihrer Stabilität.

Giftig sind zahlreiche Dinge, die wir täglich gedankenlos zu uns nehmen. Sie glauben, der Verbraucherschutz verhindert das? Leider nein. Er regelt nur, wie die Gifte gekennzeichnet werden müssen, damit die Hersteller aus der Haftung sind. Bringen Sie in Erfahrung, welche Zutaten in Ihrer Nahrung, welche Inhaltsstoffe in Ihren Pflege- und Reinigungsprodukten enthalten sind. Gehen Sie Schritt für Schritt dazu über, Schädliches gegen gesündere Varianten auszutauschen. Dabei hat es sich bewährt, einige Dinge selbst herzustellen. Das ist vielmals leichter als man denkt. Dadurch verfolgen Sie gleichzeitig Ihr Bestreben nach Autonomie.

Unabhängigkeit fördern

Aus psychotherapeutischer Sicht ist jede Bewegung in die Handlungsfähigkeit ein Gewinn. Je weniger wir dabei von äußeren Umständen abhängig sind, desto tiefgreifender ist das „Ich kann“-Erlebnis. Wählen Sie, in welchem Lebensbereich Sie starten wollen. Vielleicht stellen Sie eine Salbe her, oder Sie machen Ihr Waschmittel selbst.

Von meinem Verlustgefühl hinsichtlich des Besuchs im Italienischen Restaurant habe ich mich befreit, indem ich gelernt habe, super lecker Pizza zuzubereiten. Ganz nebenbei kann ich Zutaten weglassen, gegen die ich allergisch bin und vertrage den Genuss noch besser.

Nicht jeder hat alle Möglichkeiten, die folgenden Ideen in seinem Leben direkt umzusetzen. So ist die Auflistung nicht gedacht. Sie soll Anregungen geben, etwas im eigenen Wirkungskreis zu finden, das sich verändern lässt. Sämtliche Beispiele entstammen dem echten Leben:

    • Ein Mann, dessen Spinning-Kurs nicht mehr stattfindet, stellt sein Fahrrad zu Hause auf ein Band und trifft sich online zum Sport mit Freunden.
    • Eine Frau, die nicht mehr ins Schwimmbad gehen kann, errichtet einen kleinen Schwimmteich im Garten.
    • Ein Mann, der seine Kino-Besuche vermisst, legt sich für sein Heimkino eine Popcorn-Maschine zu.
    • Eine Frau, die ihre Freundinnen-Treffen im Café entbehrt, backt und lädt Mädels zu sich ein.
    • Ein Paar, das nicht mehr im Supermarkt einkaufen kann, findet einen freundlichen Hofladen in Bio-Qualität.
    • Ein Paar, dessen Friseur “auf Weltreise” ist, lässt die Haare wachsen und entwickelt kreative Varianten des Stylings.
    • Eine Frau, die nicht mehr Kleider shoppen gehen kann, gründet einen privaten Kleiderkreisel.
    • Ein Mann, der sich um die Grundversorgung sorgt, sammelt Regenwasser, erzeugt Strom und legt Holz für den Winter zurück.
    • Eine Frau, die Angst vor leeren Lebensmittelregalen hat, lernt wie man Gemüse einkocht.
    • Ein Paar, das sich vor unterbrochenen Lieferketten fürchtet, betreibt neuerdings Permakultur.
    • Ein Paar, das den Weihnachtsmarkt vermisst, lädt Freunde zu Glühwein und Bratäpfeln bei Adventsmusik und Kerzenschein ein.

Verstehen Sie das Prinzip? Es gibt immer eine Lösung, wenn wir pfiffig und anpassungsbereit sind. Manch scheinbare Notwendigkeit ist im Lichte betrachtet viel entbehrlicher als gedacht.

Wenn Sie natürlich glauben, vom Besuch öffentlicher Veranstaltungen hinge Ihr Lebensglück ab, kann man Sie damit ganz schön unter Druck setzen. Fragen Sie stattdessen doch mal im Freundeskreis herum, wer einen modernen Fernseher mit 3D-Technik hat (und wer eine Popcorn-Maschine!), wer ein Musikstück für Sie aufführen würde oder eine Weinprobe organisiert. Womöglich werden Sie feststellen, dass so eine private Gemeinschaft im kleinen Kreis viel persönlicher ist als die Anonymität in der SAP-Arena.

Natürlich sind wir von manchen Dingen abhängig, zum Beispiel davon, Luft zu atmen. Wenn wir das lassen, sterben wir. Nehmen Sie ein paar tiefe Atemzüge, Gähnen Sie herzhaft und genießen Sie die Fülle in Ihren Lungen. „Is klar“ werden Sie vielleicht sagen. Sie wissen ja, dass Sie atmen können. Das reicht nicht. Machen Sie es. Und atmen Sie bewusst. Ihr Körper muss die Fülle praktisch erleben, damit diese Wahrheit bei Ihnen leiblich ankommt. Sonst glauben Sie womöglich noch, jemand dürfe Ihnen aus irgendwelchen absurden Gründen den Mund zuhalten…

Falls Sie in einer „Ich-kann-nicht“-Schleife gefangen sind, lassen Sie sich trösten: Ja, wir werden alle sterben. Und dagegen kann man nicht das Geringste tun. Das erscheint für viele betrüblich. Man darf die eigene Sterblichkeit und die der anderen betrauern. So lange wir aber noch auf der Erde sind, nehmen wir das Leben in die Hand – so gut es eben geht. Und ein bisschen geht meistens.

Wenn man ihn lässt, zeigt der Körper ganz von selbst, dass er Regungen hat, die dem Leben dienen wollen. Sogar währende wir uns in einem Zustand der Starre befinden, gibt es lebendige Anteile, die sich durch Bewegungsimpulse zeigen. Heben Sie nur den kleinen Finger, sobald Sie den körperlichen Impuls dazu verspüren. Nicht früher. Der Impuls kommt. Keine Sorge.

Lebendiges Leben erleben

Gibt es ein Leben vor dem Tod? Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Sorgen Sie dafür, dass Sie das Blut in Ihren Adern spüren, dass Lebensfreude durch sie hindurch strömt, dass Sie sich körperlich und seelisch-geistig als lebendig wahrnehmen. Wie bemerken Sie, dass Sie am Leben sind? Wodurch können Sie dieses Erleben verstärken? Das darf jeder nach seiner Fasson handhaben.

Wertvolle Gelegenheiten sind fast zu alltäglich, um sie zu bemerken: im sinnlichen Erleben beim Schmecken, Riechen, Fühlen, Hören und Sehen. Nutzen wir z.B. unsere Nahrungsaufnahme in diesem Sinne, indem wir den Duft der Speisen in uns aufnehmen, ihre Beschaffenheit im Mund erspüren und ihren Geschmack auf uns einwirken lassen.

Körperliche Betätigung ist eigentlich eine einfache Chance, sich als lebendig wahrzunehmen. Leider, leider werden wir von Kleinauf dazu gedrillt, mehr auf das Steigern der Leistung zu achten, als auf unser leibliches Empfinden. Wir schalten die Körperwahrnehmung beim Sport eher aus. Das ist schade. Vielleicht möchten Sie bei Ihrem nächsten Waldlauf oder beim Radfahren einmal darauf achten, wie sich Ihr Körper anfühlt, während Sie sich bewegen. Wettkampfsport ist für solche Übungen ungeeignet. Sie müssen sich schon auf sich selbst konzentrieren können.

Ich greife gerne auf kraftvolle Musik zurück, die mir direkt in die Beine geht und mich zum Tanzen auffordert. In meinem ganz persönlichen Tanzstil flattere ich mit Freude und Elan durch den Raum. Dazu brauche ich keine Disko. Das ist Lebendigkeit auf der leiblichen Ebene.

Emotionen sind ebenfalls Ausdruck von Lebendigkeit. Wenn wir ihnen allerdings ausgeliefert sind wie ein Kind, dienen sie uns nicht. Mit fortgeschrittenem Bewusstseinsgrad können wir von ihnen zurücktreten, wie hinter einen tropischen Wasserfall und die vorbeirauschenden Emotionen beobachten. Dann können wir unsere Gemütsregungen einsortieren, bewerten und regulieren. Wir haben eine Emotion. Wir sind nicht diese Emotion.

Falls Sie den Unterschied nicht nachvollziehen können, ist das ein guter Anlass, das Verbinden von Emotionen und Verstand zu kultivieren. Da die innere Abhängigkeit oft ein Ausgeliefertsein an emotionale Regungen ist, schlagen Sie hier zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie werden weniger anfällig für Manipulation und für ein willensschwaches Dazugehörenwollen um jeden Preis.

Licht und Schatten integrieren

Das Regulierenkönnen von Emotionen ist eine Voraussetzung dafür, dass wir uns unseren Schatten zuwenden. Es geht um verdrängte Erlebnisse und um die tief verankerten Rückschlüsse, die wir über uns, unsere Mitmenschen und das Leben an sich daraus gezogen haben. Oft sind dabei heftige Ängste im Spiel. Sofern wie sie regulieren können, muss uns das nicht schrecken.

Für Menschen mit Trauma in der Biografie empfehle ich einen wachen Umgang mit der eigenen Psyche. Nicht jede Methode der Schattenarbeit ist für Sie geeignet. Und nicht jeder „spirituelle Begleiter“ weiß, was er bei Ihnen anrichtet, geschweige denn, wie man bei Bedarf eingreifen kann, um Schaden durch (Re-)Traumatisierungen zu vermeiden. Wenden Sie sich im Zweifel an vertrauenswürdige Fachkräfte.

Sich der Gründe für die Entstehung von selbstschädigenden Glaubenssätzen bewusst zu sein, die Unterschiede zu der Situation heute zu benennen und dabei ganz hart an der Realität zu bleiben, nützt Ihnen mehr als eine eso-mäßige Friede-Freude-Eierkuchen-Haltung mit Einhörnern und Feenstaub. Unserem Unterbewusstsein können wir nichts vormachen. Hier müssen wir alle in die Tiefe. Finden Sie Ihren Weg dafür. Manche wenden sich an ihr Tagebuch als geduldigen Zuhörer, andere tauschen sich mit einem Freund oder dem Lebenspartner aus. Vorsicht: Er ist nicht Ihr Therapeut! Falls es Rollenverwicklungen gibt, oder Sie den Eindruck gewinnen, der Bewusstseinsprozess nimmt zu viel Raum in ihren privaten Beziehungen ein, verlagern Sie einen Teil der Gespräche in einen professionellen Rahmen.

Wollen Sie parallel Ihr Licht scheinen lassen? Das ist eine gute Idee! Ersetzen Sie die ausgedienten Glaubenssätze durch neue. Entlassen Sie das Alte in Würde und Wertschätzung. Es hatte seinen Zweck zu seiner Zeit. Prüfen Sie mit Ihrem heutigen Weltblick bei neuen Glaubenssätzen kritisch jedes einzelne Wort.

Betrachten wir beispielhaft das Mantra „Ich bin ein wunderbarer Mensch“. Es beinhaltet die Tatsache, dass ich bin. Und dass ich ein Mensch bin. Dagegen kann das Unbewusste kaum etwas einzuwenden haben. Und wenn es Ihrem Empfinden nach passt, ist das Wort „wunderbar“ ganz wunderbar.

Aus meiner Warte fügt es sich hervorragend in diesem Satz: wunder-bar. Ein Wunder wird (offen-)bar. Es entblößt sich vor unseren Augen. Genau. Im Menschsein wird ein Wunder offenbar. Jede Zelle in mir nickt. Wenn das bei Ihnen ebenso ist, passt der Satz für Sie. Sonst formulieren Sie ihn so lange um, bis Sie dem Wortlaut guten Herzens wirklich zustimmen können.

Gleichgesinnte finden

Durch viele Freundschaften gehen Risse. Häufig tritt jetzt deutlich zutage, was schon länger nicht mehr ganz gepasst hat. Klärungen führen manchmal zum tieferen Verständnis oder zur Einsicht, dass eine Trennung ansteht. Leider sind die Fronten zuweilen so verhärtet, dass Sprechen keine Lösung bringt. Mitgefühl und Verständnis können nur wirksam werden, wenn die Bereitschaft da ist, die Sicht des anderen zumindest einen kurzen Moment lang einzunehmen. Diesen Perspektivenwechsel zu wagen und die eigene Blickrichtung zu ändern, ist ein mutiger Akt.

Dennoch liegt es nicht immer an Feigheit, wenn jemand diesen Schritt nicht geht. Aus psychologischer Sicht gehört ein „Mentalisierungsgrad“ dazu, der einen bestimmten Bewusstseinsstand erfordert. Und dieser ist nicht selbstverständlich. Im Gegenteil.

Sehr viele Menschen wurden als Kind daran gehindert, diese natürliche Fähigkeit zu entwickeln. Sie bleiben in ihren Emotionen stecken und kommen nicht an den Punkt, Ihren Verstand vernünftig zu gebrauchen. Schlimmer noch: Sie wissen nichts von diesem Unvermögen und man kann ihnen kaum vermitteln, was Ihnen fehlt. Weil es um eine andere Dimension des Bewusstseins geht.

Der griffigste Vergleich, den ich dazu gehört habe, war ein Bild: Eine Linie weiß nicht, wie es ist, eine Fläche zu sein, und eine Fläche hat keine Ahnung vom Würfel.

Wenn Sie eine Fläche sind, seien Sie bitte gnädig mit den Linien um Sie herum. Während Sie als Fläche eine Linie begreifen, weil sie selbst aus Linien bestehen, wird die eindimensionale Linie mit der zweiten Dimension nichts anfangen können. Prüfen Sie, ob Sie sich auf weniger Dimensionen beschränken wollen, um eindimensionale Menschen in Ihrem Leben zu behalten. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass sie sich weiterentwickeln werden. Die Entscheidung kann durchaus zukunftsträchtig sein, wenn der Abstand nicht zu groß ist.

Als Würfel werden Sie Freundschaften mit anderen Würfeln, mit Quadern, mit Kugeln und mit Kegeln entspannen und anregen. Verbindungen mit Flächen – egal ob Quadrat, Kreis oder Dreieck – sind eine Herausforderung und bedürfen einer Beschränkung Ihrerseits. Mit Linien – ganz gleich ob sie geschwungen oder kerzengerade verlaufen – werden Sie viel Energie zur Überwindung der Differenz aufbringen müssen. Ihr eigenes Wachstum fördern solche Beziehungen natürlich nicht. Falls Sie sich noch ein bisschen verausgaben wollen, nur zu!

Es gibt so etwas wie „spirituelle Arroganz“, die einen in kraftraubenden Auseinandersetzungen hält: Man aalt sich in Überlegenheit und freut sich am eigenen fortgeschrittenen Zustand, während man auf andere herabblickt, die anscheinend noch nicht so weit sind. Entweder man schweigt und bedauert den anderen. Oder man versucht ihn zu belehren. So richtig fortgeschritten sind beide Verhaltensweisen nun auch nicht…

Ich setze auf das kluge Haushalten mit meinen Ressourcen. Meine Energie ist begrenzt. Gerade in anstrengenden Zeiten wähle ich mit Bedacht, wem ich meine Aufmerksamkeit schenke und lasse Energieräuber nicht zum Zug kommen – weder beruflich noch privat. Wenn ich einmal von meinem Grundsatz abweiche, erinnert mein Körper mich freundlicherweise an die erforderliche Kurskorrektur mithilfe von signalträchtigen Beschwerden.

Nicht immer muss eine Trennung die Folge eines Entwicklungsunterschieds sein. Entwicklungen laufen nun mal nicht synchron. Manchmal reicht es, eine kleine Beziehungspause einzulegen, etwas auf Abstand zu gehen oder die Frequenz der Kontakte zu verringern.

Bei einer ganzen Menge von Menschen wird genau aus diesen Gründen gerade jetzt Zeit und Energie frei für neue Verbindungen. Finden Sie ein Umfeld, das heute zu Ihnen passt. Gestalten Sie mit diesen Menschen Ihre Gegenwart und legen Sie gemeinsam mit ihnen Grundsteine für eine glückliche, freie und selbstbestimmte Zukunft. 

Ich sammle derzeit Menschen um mich, welche die Einzigartigkeit des Menschen ehren und die in Gemeinschaften leben wollen, in denen jeder er selbst sein kann, um seine einzigartigen Gaben zum Wohle aller in die Welt zu bringen, statt sich stromlinienförmig der Mehrheit anzupassen und in ihr zu verschwinden. Aber das ist nur meine Ausrichtung. Sie finden Ihre eigene.

Stärkungsmittel einsetzen

Finden Sie, was Sie nährt – im übertragenen Sinne, aber nicht nur. In Krisenzeiten denken wir leider viel zu selten an die einfachsten Dinge.

Füttern Sie Vitamine und Mineralien zu, damit nicht auch noch Ihr Körper im Notstand ist. Ein Multipräparat (bitte ohne künstliche Süßstoffe) nimmt Ihnen zähe Einzelentscheidungen ab. Zumindest im Winterhalbjahr braucht es zusätzlich Vitamin D. 7.000 IE pro Tag dürfen es schon sein. Neben all den körperlichen Vorteilen hebt das Sonnen-Vitamin zusätzlich die Laune. Vitamin C und Magnesium sind großvolumige Substanzen, deshalb sind sie in Multipräparaten grundsätzlich nicht in ausreichender Menge vorhanden. Ergänzen Sie Vitamin C aus pflanzlicher Quelle, z.B. Acerola, und bei Anspannung, Krampfneigung oder Verstopfung zudem Magnesium.

Ihr Körper besteht zu 80 % aus Wasser. Was Sie trinken, wird zum Bestandteil Ihres Leibes – nicht nur im Blut und in der Lymphe, sondern in jeder Zelle und in den Zellzwischenräumen. Wenn wir Getränke in uns hineinschütten, die unser Körper nicht gut aufnehmen kann, bleiben wir trotz großer Menge durstig und die Nährstoffe fehlen. Wählen Sie deshalb ein Wasser von bester Qualität. Falls der Wasserhahn Ihr Zapfhahn ist: Machen Sie sich kundig, was in Leitungswasser enthalten ist, und entscheiden Sie dann bewusst, ob Sie das in Ihrem Körper haben wollen.

Stärkend können je nach Veranlagung Bewegung und/oder Entspannung in unterschiedlichen Gewichtungen sein. Lauschen Sie auf Ihren Körper. Zwingen Sie ihm nicht Ihren Willen auf, sondern betrachten Sie ihn als Verbündeten auf dem Weg in eine gesunde Balance aus Action und Hängematte.

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Was für Sie “ausreichend” ist, darf höchst individuell sein. Nicht die Uhr ist die Richtschnur, sondern Ihr persönliches Wohlbefinden. Ohne genügend Schlaf ist jede andere Maßnahme nur halb so wirksam. Der Körper braucht diesen Zustand für die seelische, geistige und körperliche Erholung, zum Genesen und Gesundbleiben. Holen Sie sich bei Bedarf Hilfe. Es lohnt sich.

Bestimmt gibt es Beschäftigungen, die Ihnen wohltun. Für den einen sind das lustige Filme, für den anderen das Telefonat mit der Schwester, ein heißes Bad oder ein Spieleabend unter Freunden. Pflegen Sie diese Kraftspender. Vielleicht schreiben Sie auf, was Ihnen Energie gibt, um bei Bedarf auf Ihre Aufzeichnungen zurückgreifen zu können. Wenn wir es am nötigsten haben, fällt uns oft das Allernaheliegendste nicht ein.

Natur wiederentdecken

Den Begriff Natur hätte ich bei verschiedenen Punkten weiter oben einfügen können. Eine gute Beziehung zur Natur erfüllt gleich mehrere wichtige Aufgaben in dieser Zeit. Der Grund, waarum ich sie einzeln aufführe, liegt im Grundsätzlichen: Natürlichkeit darf sich als Thema durch alle Lebensbereiche ziehen.

Falls Sie sich mit künstlichen Duftstoffen einbalsamieren, ein Mittagessen voller Konservierungs- und Farbstoffe verzehren und den ganzen Tag unter LED-Licht sitzen, ist der Spaziergang im Wald kein hinreichender Ausgleich. Natürlichkeit ist kein punktueller Lifestyle, sondern ein Grundbedürfnis. Richten Sie Ihr Augenmerk darauf, was in Ihrem Leben natürlich ist und was künstlich – vielleicht werden Sie sich wundern.

Wenn wir uns an die Natur halten, gewinnen wir beispielsweise über die Naturheilkunde nicht nur wertvolle Heilmittel, sondern gleichzeitig unser Urvertrauen zurück. In der Natur erleben wir, dass alles vorhanden ist, was wir brauchen. Wir sind gesund oder erfahren Heilung, ohne dass uns die Nebenwirkungen der Medizin umbringen.

Ich möchte und darf niemanden davon abbringen, seine schulmedizinischen Arzneien einfach abzusetzen, das wäre töricht. Stattdessen kann ich Sie ermutigen, gemeinsam mit fachkundiger Unterstützung nach natürlicheren Wegen zu suchen.

Denken Sie, ohne Standard-Therapie ginge es nicht, weil Sie wenig von anderen Methoden hören, die erfolgreich gewesen sind? Dann möchte ich ein persönliches Erlebnis mit Ihnen teilen: Vor einigen Jahren wollte ich in einer Selbsthilfegruppe von meinem eigenen Umgang als Patientin mit einer angeblich unheilbaren Erkrankung berichten. Mir wurde der Mund verboten. Der betreuende Arzt erlaubte es nicht, dass ich mich frei äußere. Seine Begründung: Damit sich niemand „falsche Hoffnungen“ macht und so übermütig wird, ebenfalls nach Auswegen aus der Abhängigkeit von den Produkten der Pharmaindustrie zu suchen. Der Maulkorb hielt mich davon ab, die Gruppe zu besuchen.

Ein Einzelfall? Wohl kaum. Auf allen Ebenen wird zensiert, was das Zeug hält. Das kann ich aus meiner Innensicht nach 10 Jahren Fachjournalismus für Medizin und Gesundheit nur bestätigen. Offen für Naturheilkunde zu sprechen und schulmedizinische Therapien infrage zu stellen, ist der redaktionelle Freitod im Mainstream und ein Eiertanz in den „alternativen“ Medien. Sie lesen praktische keine ehrlichen Meinungen und klaren Stellungnahmen dazu. Auch von mir nicht.

In verschiedenen Lebensbereichen tun wir alle gut daran, uns wieder der Natürlichkeit anzunähern: hinsichtlich der Ernährung, in Fragen der Verhütung, für Ihre Kleidung und Heimtextilien, in Sachen Baubiologie, bezüglich Ihrer Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände und, und, und.

Wie weit wir uns von der Natur entfernt haben, ist für mich erschreckend. Ich bin ein Stadtkind. Für mich waren Erbsen etwas, das in Dosen wächst, und zwar im Verbund mit Möhrchen. Nein, ich will nicht zurück auf den Baum. Hören wir endlich auf, in Schwarz und Weiß zu denken, besinnen wir uns auf fließende Übergänge und organische Entwicklungen, so wie sie in der Natur üblich sind.

Sich Zeit nehmen

Auch und besonders in Krisen brauchen wir Phasen der Ruhe und Erholung, des inneren Wachstums, in denen im Außen noch nicht viel zu sehen ist. Veränderungen gehen manchmal von jetzt auf gleich, oft brauchen sie hingegen Zeit. Üben Sie sich in Geduld. Das geht um so leichter, je überzeugter Sie von der Sinnhaftigkeit einer Veränderung sind. Dann verweilen Sie an der einen oder anderen Stelle ein Bisschen, ohne dem Wahnsinn anheim zu fallen.

Werden Sie sich der Zeit bewusst. Für uns Menschen sind Abläufe und Reihenfolgen wichtige Strukturen, die uns Halt und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Muster zu erkennen, die uns von früher oder aus anderen Zusammenhängen vertraut sind, kann sehr beruhigend wirken.

Stopfen Sie Ihren Tag nicht von früh bis spät mit Verpflichtungen und Erledigungen voll. Gerade jetzt brauchen Sie vielleicht mehr Raum für Rückzug. Nehmen Sie sich diesen. Ja, ich weiß: Es brennt überall und Sie müssen löschen. Doch Sie hetzen mit einem löchrigen Eimer umher, statt ihn erst einmal zu reparieren oder auszutauschen und dann viel geordneter weiterzumachen. Womöglich bemerken Sie dann, dass noch andere Menschen mit Eimern unterwegs sind, mit denen Sie sich zusammentun können.

Die Zeitqualität zwingt uns ins Bekennen von Eigenem. Kompromisse werden immer schwieriger durchzuhalten. Ob wir das wollen oder nicht, gehen wir kollektiv in die Aufrichtigkeit. Jeder in seinem eigenen Prozess. Das kann anstrengend sein und erfordert ein wachsendes Maß an Bewusstheit. Aber letztlich wird dieser Weg für viele von uns in eine ehrlichere und authentischere Zukunft führen.

Wenn wir mehr bei uns sind und unseren eigenen Werten folgen, wenn es selbstverständlich wird, das Selbst zu verwirklichen, statt fremden Vorstellungen hinterherzulaufen, dann wird unser Sein deutlich leichter, erfüllender und freier. Das wünsche ich uns allen.

Und in der Zwischenzeit? Lassen wir uns einfach nicht verrückt machen.

Text: Petra Weiß
Foto: Bärbel Gast / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Ihre Liebe zur Sprache begleitet sie schon ihr Leben lang. Sie hat zahlreiche Beiträge in Print und Online veröffentlicht. Seit Sommer 2020 gibt Sie die Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” heraus.

3 Helfer für starke Nerven

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Lesedauer ~5 Minuten
Rubrik: Mit Bachblüten Bewusstsein schaffen

Nervliche Belastungen haben facettenreiche Auswirkungen. Vor allem denken wir unter Druck und Anspannung nicht mehr klar. Das wirkt sich auf unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen aus, was noch mehr Ungemach verursachen kann. Bachblüten unterbrechen diesen unseligen Kreislauf.

Aspen: Zentrieren und Klarheit finden

Wer ohnehin zu den sensibleren Menschen gehört, dessen Nerven liegen gerade noch mehr blank als ohnehin schon. Er ist irgendwie außer sich und kann gar nicht konkret sagen, was ihn plagt. Das Nervensystem ist einfach überlastet. Jede weitere Reizung ist zu viel. Er reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse wie Nachrichten, Licht, Lärm, etc. Grundlose Ängste überfallen ihn vor allem in der Nacht und wenn er allein ist. Sie sind diffus und können sich bis zur Panik steigern. Besonders feinsinnige Menschen nehmen Phänomene aus der geistigen Welt wahr, die sie nicht zuordnen können. Sie fürchten sich dann vor „Gespenstern“. Oder im übertragenen Sinne vor Gefahren, die nüchtern betrachtet nicht realistisch sind. Ihr Energiefeld gewinnt wieder an Stabilität durch die Bachblüte Aspen. Sie hilft auch Menschen, die durch die aktuelle Lage ihre gewohnte Robustheit verloren haben. Auch wenn Sie innerlich oder körperlich ins Zittern kommen, ist die Zitterpappel ausgesprochen passend.

Rock Rose: Trauma heilen

Wenn Sie Rock Rose benötigen, gibt es tatsächlich einen Auslöser für Ihren Zustand. Allerdings erkennen Sie selbst, dass die Heftigkeit Ihrer emotionalen Reaktion objektiv nicht angemessen ist, oder Ihr Umfeld bemerkt das. Vielleicht reagieren Sie auch im Gegenteil gar nicht, obwohl es notwendig wäre, sich gegen einen Umstand entschlossen zur Wehr zu setzten. Solche Phänomene kennen wir aus der Traumatherapie. Wenn ein winziger Trigger unsere alte Verletzung hervorholt, fühlen wir uns genau wie damals und sind in diesen Empfindungen erst mal gefangen. Der ganze Körper gerät in einen Alarmzustand, der entweder auf Flucht oder Kampf vorbereitet oder in ein Gefühl der Lähmung führt. Die Bachblüte befreit uns aus dem Traumastrudel. Sie wirkt auch harmonisierend bei Menschen, die von Natur aus empfänglich für Traumatisierungen sind oder generell ein bisschen zu viel Drama im Leben haben. Und sie hilft als Notfall-Blüte, wenn tatsächlich gerade ein Schockerlebnis stattgefunden hat.

Cherry Plum: Mut zur Realität

Cherry Plum nenne ich halb im Scherz die „Ich-glaub-ich-dreh-durch“-Blüte. In eine solche Gemütsverfassung kommen wir, wenn wir lange genug so tun, als sei alles normal, während unsere Welt in Fetzen hängt. Die innere Spannung zwischen dem Persönlichkeitsanteil, der die Notlage sieht, und dem, der sie fröhlich verleugnet, wird irgendwann zu stark. Dann kann es zu unüberlegten Kurzschlusshandlungen kommen. Weil wir diese Gefahr spüren, haben wir Angst vor Kontrollverlust. Das kann sich darin äußern, dass wir fürchten, jemandem Gewalt anzutun oder uns selbst. Aus Furcht vor unseren düsteren Gefühlen wagen wir keine Innenschau. Praktiken wie Meditation oder eine klärende Psychotherapie werden dann möglicherweise abgelehnt. Dabei wäre es erlösend, sich seinem Unbewussten zu stellen, um zu erfahren, dass das Spuk dann relativ schnell vorübergeht. Stattdessen kann man jahrelang in diesem anstrengenden Zustand des zwanghaften Wegschauens bleiben. Beim mutigen Hinsehen hilft die Bachblüte aus der Kirschpflaume.

Bachblüten sind frei von Nebenwirkungen und ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Der Apotheker füllt eine 30 ml Pipettenflasche mit 2/3 Wasser und 1/3 Alkohol zum Konservieren. Dann fügt er je 3 Tropfen der entsprechenden Blüte hinzu. Sie nehmen täglich 4 x 4 Tropfen direkt aus der Flasche in den Mund. Alternative Vorgehensweisen beschreibe ich hier vorsichtshalber nicht. Der Beitrag wendet sich an Menschen mit akuten nervlichen Belastungen. Wir wollen Sie ja nicht noch mehr stressen.

Text und Foto: Petra Weiß

Danke schön

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Zur Person

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Bachblüten gehören zu ihrem facettenreichen Therapieangebot. Sie ist Fachjournalistin für das Ressort Medizin & Gesundheit und hat sie zahlreiche Beiträge in Zeitschriften sowie online veröffentlicht. Sie war als Fachlektorin an mehreren Patientenratgebern beteiligt. An dem Buch “Gesundheit gestalten mit den 4 Elementen” von Dr. Peter Vill hat sie als Co-Autorin mitgewirkt.

3 praktische Entscheidungshelfer

Bild zum Beitrag 3 praktische Entscheidungshelfer

Bericht von Petra Weiß. Lesedauer ~ 5 Minuten.
Rubrik: Mit Bachblüten Bewusstsein schaffen.

In Zeiten des Wandels ist es wichtig, individuell passende Entscheidungen zu treffen. Nun sind nicht alle Menschen von Natur aus gleich begabt darin. Und selbst die Entscheidungsfreudigen haben mit manchen Themen Ihre Schwierigkeiten. Je weitreichender die Konsequenzen einer Entscheidung desto quälender kann der Vorgang sein.

Der eine hätte zwar ein sicheres Bauchgefühl, vertraut ihm aber nicht, der andere findet an allen Möglichkeiten etwas Gutes und wankt hin und her, der nächste bringt keine Geduld auf und trifft eine voreilige Wahl. Für verschiedene Hemmnisse auf dem Weg zum stimmigen Beschluss gibt es Hilfe aus der Naturheilkunde. Nebenwirkungsfrei und kraftvoll unterstützen Bachblüten die Klarheit und Treffsicherheit der Auswahl. Ich habe eine kleine Entscheidungshelfer-Kunde für Sie zusammengestellt:

Cerato: der Eingebung vertrauen.

Sie wissen was Sie wollen und erkennen passende Möglichkeiten, wenn sie Ihnen begegnen. Doch Sie schrecken vor einer Bauchentscheidung zurück. Sie meinen, Sie bräuchten eine Bestätigung von außen für Ihre Wahl. Also sprechen Sie mit Freunden, Sie lesen Testberichte und Verbrauchertipps im Internet oder Sie befragen (vermeintliche) Fachleute, um sich rückzuversichern. Und damit beginnt das Malheur. Auf Ihrer Suche nach Bestätigung begegnen Ihnen natürlich auch abweichende Meinungen. Diese bringen Sie völlig aus dem Tritt. Am Ende verlieren Sie Ihr anfangs glasklares Wow-Gefühl und wissen nicht mehr, was Sie tun sollen. Cerato gibt Ihnen das Vertrauen in Ihre Eingebungen zurück.

Impatiens: Gemach, gemach!

Sie sind ein Mensch der Tat und übernehmen gerne die Verantwortung für Entscheidungen – lieber als zu warten, bis endlich jemand anders etwas tut. Zeit ist in Ihrem Erleben ein knappes Gut. Sie scharren praktisch schon mit den Hufen, während andere sich noch orientieren und Daten sammeln. Ad hoc Entscheidungen mögen manchmal zielführend sein, aber nicht immer. Es gibt Lebenslagen, da braucht man den Blick auf Einzelheiten, um sich ein vollständiges Bild machen zu können, oder es muss schlicht und einfach noch Zeit vergehen, bis alle Beteiligten bereit für die anstehende Veränderung sind. Impatiens hilft Ihnen, Ruhe zu bewahren und den rechten Zeitpunkt abzuwarten.

Scleranthus: Wenn Auswahl zur Bürde wird.

Sie sind ein Mensch, der viel Verständnis hat. Sie können unterschiedliche Standpunkte einnehmen. Das ist eine gute Voraussetzung für Diplomatie. Der Entscheidungsfindung dient diese Eigenschaft nicht unbedingt. Sie haben Schwierigkeiten, wenn Sie sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden müssen. Es gibt gute Argumente für A, die Sie rundweg verstehen und annehmen können. Wenn dann B ins Spiel kommt, finden Sie ebenso gute Gründe, sich für diesen Weg zu entscheiden. Was jetzt beginnt, gleicht einem Pingpong-Spiel. Selbst wenn Sie sich irgendwann für A oder B entschieden haben, ist das Malheur noch nicht vorbei: Immer wieder kehren Sie gedanklich zur Alternative zurück und fragen sich, ob es nicht besser gewesen wäre, sich anders zu entscheiden. Scleranthus sorgt für eine klare Wahl ohne Reue.

Bachblüten sind frei von Nebenwirkungen und ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Der Apotheker füllt eine 30 ml Pipettenflasche mit 2/3 Wasser. 1/3 Alkohol macht die Mischung haltbar. Dann fügt er je 3 Tropfen der entsprechenden Blüte hinzu. Sie nehmen täglich 4 x 4 Tropfen direkt aus der Flasche in den Mund. Andere Vorgehensweisen beschreibe ich hier ausnahmsweise nicht. Der Beitrag wendet sich an Menschen mit Entscheidungsschwierigkeiten. Wir wollen ja nicht Gefahr laufen, dass Sie in der Auswahl steckenbleiben.

Text: Petra Weiß
Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

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Mit der Erde in Resonanz

Bild zum Beitrag Jetzt die eigene Schwingung erhöhen

Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten
Rubrik: Praktische Tipps

Die Schwingung der Erde befindet sich in einem Vorgang der Veränderung. Viele Menschen haben derzeit Schwierigkeiten sich anzupassen. Die Folgen können leibliche, seelische und auch geistige Beschwerden sein – wie wir vielerorts beobachten können.

Daher will ich Ihnen heute ein paar zweckdienliche Tipps geben, wie Sie Ihre Anpassung an die neue Schwingung erleichtern können. Durch Meditation verändern sich die Gehirnwellen. Im sogenannten Alphazustand sind wir offener für feinsinnige Wahrnehmungen. Die Anbindung an unser höheres Selbst gelingt. Wir sind bei uns, in unserer Mitte. Damit ist unser Gemüt ausgeglichener und in der Folge sind wir nicht mehr so einfach von außen zu steuern.

Nun ist das Meditieren für manche wunderbar, aber nicht jedermanns Sache. Daher möchte ich Ihnen heute zeigen, was Sie sonst noch tun können, um Ihre Schwingung zu beeinflussen. Da gibt es gleich eine ganze Reihe von Möglichkeiten, teils zur Selbsthilfe, teils in Abstimmung mit einem Fachmann. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Aromatherapie

Düfte können heilsame Kräfte entfalten. Wenn Sie aufmerksam in sich hineinschnuppern, werden Sie deutlich spüren, welche Gerüche Ihnen dienen. Der Freude am Ausprobieren sind kaum Grenzen gesetzt. Säuglinge und Kleinkinder sollten der Beduftung unter nur fachkundiger Anleitung ausgesetzt werden.

2. Energetische Heilweisen

Bewährte Verfahren wie Akupunktur, Jin Shin Jyutsu, Reiki, Shiatsu und viele andere gleichen das Energiesystem aus. Manche eignen sich hervorragend zur Selbsthilfe. Sie können beispielsweise die Grundzüge des Jin Shin Jyutsu rasch und einfach erlernen. Und Sie müssen keine Angst haben, irgendetwas falsch zu machen.

3. Klänge

Mit Klangschalen wird die feine Bewegung des Metalls über die Haut auf das tieferliegende Gewebe übertragen. Die unterschiedlichen Schwingungsmuster der Schalen sind in Einklang mit bestimmten Themen und Organen, so dass sie gezielt angewendet werden können. Auch eine Klangliege hat die Aufgabe, durch Töne die Schwingung des Leibs in Harmonie zu bringen. Sie können hochwertige Klangschalen erwerben und in Eigenregie anwenden. Eine Klangliege nutzt man eher beim Therapeuten. Manchmal werden auch Kurse angeboten, um sich solch eine Liege selbst zu bauen.

4. Schönheit

Betrachten Sie harmonische Erscheinungen, ganz gleich, ob es sich um eine Blume oder ein schönes Gemälde handelt, beeinflusst das Ihre Schwingung. Wichtig ist, dass Sie die ganze Schönheit um sich herum auch WAHRNEHMEN. Achten Sie bewusst auf Schönes und lenken Sie Ihren Blick dorthin. Nehmen Sie sich vor allem ZEIT, um wirklich zu bemerken, was sie sehen.

5. Gedanken

Was wir denken, hat Einfluss auf unseren Leib. Er besteht zum überwiegenden Anteil aus Wasser. Wasser speichert und überträgt Informationen. Sorgen Sie dafür, dass die Informationen, die sich über das Wasser in Ihnen verbreiten, Ihnen dienen. Finden Sie Möglichkeiten, selbstschädigende Glaubenssätze loszulassen, sich von altem Groll zu lösen und sich nicht so viel zu sorgen über Probleme, die wahrscheinlich nie eintreten. Die Kunst der Vergebung – sich selbst und anderen gegenüber – kann ein weiterer Weg aus dem Gedankenkarussel sein. So muss Ihnen die alte Verletzung nicht heute noch jeden Tag Schaden zufügen.

6. Tiere

Auch Tiere können Schwierigkeiten mit der Schwingungsanpassung haben. Wundern Sie sich nicht über merkwürdiges Verhalten. Wir beobachten zum Beispiel, dass Fliegen und Wespen derzeit auffallend häufig dagegen Wände und Fenster prallen. Tiere, die ausgeglichen sind, können uns dabei unterstützen, unsere eigene Schwingung anzupassen. Spüren Sie aufmerksam, ob Sie sich in der Nähe eines Tieres wohlfühlen. Falls Sie zweifeln, ob Tiere wirklich Einfluss auf uns haben: Das Schnurren von Katzen beschleunigt nachweislich die Heilung von Knochenbrüchen bei Menschen. Vogelgezwitscher und Walgesänge können ebenfalls harmonisierend wirken. Übrigens: Falls Sie Schweine oder Rinder aus Massentierhaltung verspeisen, essen Sie auch deren Stresshormone. Wenn Fleisch zu Ihrem Speiseplan gehört, achten Sie auf eine artgerechte Haltung, z.B. aus Demeter-Zucht.

7. Naturheilkunde

Homöopathie oder Bachblüten sind feinstoffliche Arzneien, die dabei helfen, verschobene Schwingungsmuster wieder in Ordnung zu bringen. Während die Homöopathie einiges an Fachkenntnis erfordert, sind Bachblüten wirksam und sicher in Eigenregie einzunehmen. Risiken oder Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

8. Sonne

Lassen Sie sich nicht verrückt machen von der weit verbreiteten Sonnenhysterie. Ihr Leib schöpft aus dem Sonnenlicht Vitamin D und braucht den Stern noch aus vielen anderen Gründen. Dosieren Sie Ihren Aufenthalt draußen, so dass er Ihnen gut tut. Wenn unsere Zirbeldrüse normal funktioniert, schützt uns ihr Melatonin auf natürliche Weise durch das Braunwerden der Haut.

9. Information

Schützen Sie sich vor angstmachenden oder empörenden Nachrichten. Furcht und Wut erzeugen ungute Schwingungsmuster. Diese können Ihre Frequenz sehr schnell und hartnäckig beeinflussen. Sie merken das an Ihrer Stimmung. Meiden Sie Informationsquellen, mit denen Sie sich schlecht fühlen. Suchen Sie Kanäle, die auf eine erfreuliche Zukunft ausgerichtet sind. Mit unseren Gedanken gestalten wir unsere Wirklichkeit. Lassen Sie sich keine finsteren Bilder in Ihren Kopf pflanzen. Weder aus Fernsehen und Rundfunk noch aus Ihrem Freundeskreis. Falls es doch einmal geschehen ist, suchen Sie bewusst ausgleichende Eindrücke, z.B. in der Natur oder durch den Genuss von Schönheit. Stellen Sie Ihre erquicklichen Erwartungen für ein gutes Gedeihen der Menschheit in die Welt. Möglicherweise färbt Ihre Schwingung dann auf andere ab und ein hoffnungsfroher Austausch entsteht.

10. Natur

In der Natur zu sein, dient unserem Energiesystem ganz direkt. Insbesondere die Nähe von Bäumen lädt uns zum Harmonisieren unserer Schwingung ein. Daher ist der Wald ein besonders hilfreicher Ort. Wählen Sie Ihre Umgebung nach Ihrem Bedürfnis. Manche Menschen schöpfen eher am Wasser Energie, andere in den Bergen. Sie müssen dafür oft gar nicht weit reisen. Auch die Terrasse am Teich im eigenen Garten kann ein Platz der Ruhe und Erholung sein. Es gibt sogenannte Kraftorte, die besondere Eigenschaften aufweisen. Sie zu finden ist gar nicht so schwer: Bedeutende Bauwerke wie Kirchen, Denkmäler oder Versammlungsstätten wurden früher oft an solchen Orten errichtet.

11. Menschen

Umgeben Sie sich mit Menschen, die gutherzig und frohen Mutes sind. Die Schwingung der Umgebung hebt oder senkt automatisch Ihre Schwingung. Auch während Sie im Bus neben jemandem sitzen oder in einer Schlange an der Supermarktkasse anstehen. Seien Sie sich dessen bewusst. Wenn Sie sich in der Nähe einer Person unwohl fühlen, vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl und wechseln Sie den Platz. Wählen Sie Ihre Freunde mit Bedacht und dosieren Sie den Kontakt mit Leuten, die in einem Strudel aus Angst oder Groll feststecken oder auf andere Weise für Sie anstrengend sind.

12. Bewegung

Bewegung ist elementar wichtig für unseren Leib. Das wissen wir schon lange. Das für den Einzelnen passende Maß bestimmt jeder selbst. Darüber hinaus bringt Bewegung uns aus der Schockstarre zurück ins gesunde (Er-)Leben. Nutzen Sie diese einfache Hilfe bei lähmenden Ohnmachtsgefühlen oder wenn Sie in Gedankenspiralen feststecken. Am Natürlichsten sind die Bewegungsabläufe beim Gehen, Laufen oder Schwimmen. Sie sind unseren Bedürfnissen und Gewohnheiten am nächsten. Wählen Sie frei, was Ihnen gut tut. Diesen Punkt können Sie mit einem schönen Naturerlebnis verbinden. Und vielleicht sind ja auch ein paar Tiere dabei.

13. Licht

Gesundes Licht ist natürliches Licht. Es kommt von natürlichen Quellen wie Feuer und Sonne. Draußen sind die meisten von uns leider viel zu selten. In den Räumen nutzen wir oft schädliche Schwingungen in Form von LED-Beleuchtung. Ihr Spektrum hat zu viele Blauanteile für unseren Leib. Das wirkt sich auf die Fähigkeiten unserer Zirbeldrüse aus, ihren Aufgaben nachzukommen. Und genau dieses Organ dient uns zur Anbindung an unser höheres Selbst. Insofern ist die Qualität des Lichts entscheidend für unser Wohlbefinden und für unsere seelisch-geistige Entwicklung. Wählen Sie Kerzen, Vollspektrum-Lampen oder Halogenleuchtmittel, wo immer es möglich ist.

14. Gefühle

Freude, Liebe und Dankbarkeit sind Gemütszustände mit förderlichen Schwingungsmustern. Angst, Wut oder Trauer sind natürliche Empfindungen. Sie dürfen Raum haben, wir sollten aber nicht darin stecken bleiben. Finden Sie geeignete Wege, diese Zustände auch wieder zu verlassen. Möglichkeiten gibt es zuhauf. Falls Sie dabei nicht alleine weiterkommen, lohnt sich vielleicht ein Blick in Richtung Traumabehandlung oder Aufstellungen. Zur Selbsthilfe nutzen Sie z.B. Bachblüten, Aromatherapie oder Jin Shin Jyutsu.

 

Wenn jeder von uns seine eigene Schwingung auch nur ein ganz kleines Bisschen anpasst, geht es allen mit der Zeit wieder gut. Dieses Mehr an Wohlbefinden und die Ausrichtung auf das Gute wirken ansteckend.

Wir wissen aus der Neuroforschung, dass der Erregungsgrad des Nervensystems sich von Mensch zu Mensch überträgt, auch ohne Worte. Wir müssen nicht einmal das Gesicht des Betreffenden sehen. Allein das Wahrnehmen der leiblichen Haltung reicht schon, um zu fühlen, wie es dem anderen geht. So sind wir alle miteinander verbunden. Niemand steht allein. Ich wünsche mir einen freudigen Fluss der Hoffnung, der nach und nach die ganze Menschheit erfasst.

Text: Petra Weiß
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

Konto: IBAN DE48 4306 0967 6022 2369 03
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