Hochsensibel, traumatisiert oder medial begabt?

Schreibkunst, Texter, Journalist, Bewusstsein, Psychologie

In den letzten Monaten werde ich häufiger gefragt, ob ich denke, dass Menschen mit besonderen Fähigkeiten seltene Ausnahmen sind oder ob eine solche Gabe in jedem von uns steckt. Mein Blick auf dieses Thema wird beeinflusst durch mein Dasein mit Eigenschaften, auf die ich weiter unten noch eingehen werde.

Um meine Weltsicht vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass wir alle von Grund auf in hohem Maß sensibel waren. Heute geht man von ca. 15 % „Hochsensiblen“ in der Bevölkerung aus. Es ist eine Seltenheit geworden, dass Menschen über eine feinsinnige Wahrnehmung verfügen. In unserer zivilisierten Gesellschaft wird diese Eigenschaft von Kindesbein an unterdrückt. Ob das mit Absicht geschieht oder aus Versehen, darüber will ich hier nicht spekulieren.

Auf vorgeburtliche Traumatisierungen und die Umstände der Geburt selbst, werde ich ebenfalls nicht näher eingehen. Das wäre ein weites Feld und bedarf einer eigenen Beleuchtung. Für diesen Beitrag starte ich an dem Punkt des ersten Atemzugs. Als Heilpraktikerin und psychologische Beraterin will ich die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit medizinischer Maßnahmen im Kreißsaal nicht beurteilen. Mir geht es darum, wie sich bestimmte Verfahrensweisen auf die Psyche und auf das Nervensystem auswirken.

Vorsichtsmaßnahmen mit Nachwirkungen

Direkt nach der Niederkunft tropft man den Babys Vitamin K in den Mund. Die allererste Geschmackswahrnehmung ist grässlich bitter. Das Vitamin dient der Gerinnung. Nur für den Fall, dass es beim Geburtsvorgang eine Gehirnblutung gegeben haben sollte. Jedes Kind bekommt sogleich eine brennende Flüssigkeit ins Auge: Falls Mutti einen Tripper hat und die Erreger bei der Passage des Geburtskanals auf das Kind übertragen worden sein sollten. Und dann rammt uns jemand eine Lanzette in die zarte Ferse, um Blut abzunehmen. Sofort muss geprüft werden, ob ein Wachstumshormon fehlt.

All das geschieht, während das Nervensystem der Mutter und des Kindes durch die vorangegangene Geburt bereits aufs Äußerste angespannt sind und dringend Erholung bräuchten. Die Wahrscheinlichkeit einer Posttraumatischen Belastungsstörung steigt, wenn man das Trauma genau dort platziert, wo nach einer belastenden Erfahrung eigentlich ein Aufatmen erfolgt. Jeder gute Folterknecht der Geheimdienste weiß das. Und wenn Sie einmal einen Spionagefilm gesehen haben, wissen Sie das auch. Auf diese Weise werden neue Erdenbürger im Krankenhaus willkommen geheißen.

Ich habe Eltern in der Sprechstunde erlebt, die ausdrücklich mit der Klinik vereinbart hatten, das Procedere zu unterlassen oder auf etwas später zu verschieben. Ihre Sprösslinge wurden trotzdem der „Behandlung“ unterzogen. So startet ihr Leben mit einem Wortbruch, einer Körperverletzung und der fassungslosen Ohnmacht ihrer Eltern. Auch als Nicht-Mutter kann ich nachvollziehen, warum sich werdende Eltern für ein Geburtshaus oder die durch eine erfahrene Hebamme begleitete Hausgeburt entscheiden.

Die Anfechtungen, denen ausgerechnet Hebammen ausgesetzt sind, erscheinen in der Sache fragwürdig. Mag es beim Verbannen des Berufsstandes aus den Kreißsäälen darum gehen, bei dem „Begrüßungsritual“ nicht gestört zu werden durch ihre Empathie und Expertise? Die Damen schreiten ein, wenn Schulmediziner ihr Standard-Verfahren an den Bedürfnissen von Mutter und Kind vorbei durchziehen wollen. Sie mögen einwenden, dass es für die Vorgehensweisen gute Gründe gibt. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

In meiner Generation war es noch üblich, das Neugeborene mit einem „Klaps“ auf den Po zum Schreien zu bringen. Warum? Es erschien den Gynäkologen in den 1970er Jahren notwendig, damit die Kinder ihren ersten Atemzug nehmen. Merkwürdig, dass seit Jahrzehnten kleine Menschen wieder anfangen zu atmen, ohne dass man sie schlägt. Heute erscheint uns das Vorgehen herzlos, damals war es gängige Praxis und wurde einfach nicht hinterfragt. Wenn der Doktor sagt, das muss so sein, dann muss es so sein.

Unbemerkte Abspaltung

Unser Nervensystem schützt sich bei Überforderung unter anderem durch Dissoziieren. Wir schalten die Empfindung ab, indem wir unsere bewusste Wahrnehmung vom Körper trennen. Im späteren Jahren ist dieser Überlebensmechanismus ganz offenkundig zu beobachten. Warum sollte er bei Babys nicht ebenso zum Einsatz kommen? Dann würde mit den ersten Minuten auf Erden der Grundstein für eine lebenslange Abspaltung zwischen Körper und Bewusstsein erfolgen – von denen der Betreffende nicht die geringste Ahnung hat. Er kennt sich ja nicht anders. In diesem Zustand kann man für sich und andere durchaus vollkommen unauffällig erscheinen.

Über introvertierte Menschen ist mittlerweile durch das Messen ihrer Nervenimpulse bekannt, dass sie nach außen hin sehr still wirken, während in ihnen alles in Aufruhr ist. Sie sind mit dem Verarbeiten ihrer Sinneseindrücke beschäftigt. Ob es diesen Menschen dient, sie als „hochsensibel“ einzustufen, kann ich nicht sagen. In der Praxis zeigen sie sich häufig durch die „Diagnose“ beruhigt. Sie haben erst einmal ein Etikett, das ihnen (scheinbar) Sicherheit gibt: „Aha, deshalb bin ich so. Ich bin eben anders.“

Ist das so? Vielleicht ist es genau umgekehrt! Lassen Sie uns einmal eine Überlegung zusammen durchspielen:

hochsensibel = normal?

Ich wage die These, dass wir alle hochsensibel sind – bevor unser Nervensystem durch äußere Umstände ins Abstumpfen gezwungen wird. Wie ich darauf komme? Viele der „Besonderheiten“ von Hochsensiblen gleichen den Auswirkungen von Trauma, zumindest denen, die als behandlungsbdürftig eingestuft werden: Die Betroffenen haben geschärfte Sinne, deshalb reagieren sie empfindlich auf grelles Licht, laute Geräusche, manche auch auf Aromen oder Berührung. Sie sind rasch in Habachtstellung zu bringen. Daher brauchen sie immer wieder Zeiten der Ruhe, um ihre Nerven zu regulieren. Alle Plötzlichkeiten können Stress verursachen.

Den Hochsensiblen rät man, ihr Leben so zu gestalten, dass sie ihr Nervensystem nicht überlasten. Ein „normaler“ Vollzeitjob kann bereits viel zu viel sein. Sich gegen Reizüberflutung abzuschirmen ist das A und O. Eine große Anzahl von Menschen in ihrer Umgebung, z.B. bei einem Konzert, in der U-Bahn oder in der Innenstadt, ertragen sie je nach Tagesform mal besser, mal weniger gut und manche gar nicht.

Sollte nicht jeder Mensch gut für sich sorgen und sich vor Lebensumständen schützen, die ihm nicht wohltun? Wer legt denn fest, dass wir 40 Stunden die Woche in einem Großraumbüro inmitten von Menschen, die uns nur nur teilweise wohlgesonnen sind, bei LED-Beleuchtung mit fortwährenden Arbeitsunterbrechungen durch Telefon und Mails nervlich verkraften müssen? Warum nicht 80 Stunden? Oder 20? An wessen Bedürfnissen orientiert sich das Übliche?

Je länger ich darüber nachdenke, desto drängender wird für mich die Frage, was eigentlich normal ist oder wäre: Sind die Hochsensiblen möglicherweise jene, bei denen trotz Trauma eine gesunde Reaktion auf unsere leider gar nicht menschgemäßen Lebensbedingungen geblieben ist? Sind die „Normalen“ von Grund auf so traumatisiert, dass sie dank der Abspaltung in der Regel gut funktionieren, aber gar nicht bei sich sind?

Haben deshalb so wenige Kontakt zu ihrer Intuition, zu ihren Körperempfindungen und zum „morphogenetischen Feld“ oder wenn Sie so wollen: zur geistigen Welt? Laufen sie daher im Hamsterrad bis sie umfallen und denken sich nichts dabei? Gehorchen sie aufgrund einer Traumatisierung blind irgendwelchen Regeln, deren Sinnhaftigkeit sie nicht einmal auf die Idee kommen infragezustellen? Dissoziierten Menschen könnte man im Extremfall sogar das Atmen verbieten und sie würden sich bemühen, der Anordnung zu folgen.

Jede Absurdität ist denkbar. Wenn ein Trauma reaktiviert ist, z.B. durch Angst, verliert der gesunde Menschenverstand an Bedeutung für das Handeln. Informationen werden aufgrund der Stresshormone, die den Körper fluten, nicht korrekt verarbeitet, Verdrehungen von Sachlagen dringen nicht ins Bewusstsein vor. Entscheidungen werden bis ins Groteske irrational, ohne dass die Betreffenden sich dessen gewahr sind.

In diesem Zustand schauen wir uns um, wie die anderen sich verhalten, und passen uns an, statt eigene Entscheidungen zu treffen. In der Natur ist das auch gut so, denn instinkthaftes Verhalten bei vielen liegt in der Regel richtig, wenn alle in ähnlicher Weise reagieren. Daher spricht man von Schwarmintelligenz. Was aber, wenn der ganze Schwarm traumatisiert ist? Und deshalb beliebig gelenkt werden kann?

Nun kann man zu Recht sagen, ich sei Traumatherapeutin und wer einen Hammer habe, für den schaue jedes Problem eben wie ein Nagel aus. Das stimmt natürlich. Könnte es trotzdem sein, dass das Problem tatsächlich ein Nagel ist? Und deshalb von Menschen mit Schraubendrehern und Zangen weder erkannt noch eingestuft oder gar gelöst werden kann?

Durchaus erwünschte Ansteckung

Die Neurowissenschaft meint, dass Spiegelneuronen uns dabei unterstützen, die Emotionen eines anderen Menschen in uns wahrzunehmen. Ob es bestimmte Nerven sind, die uns dazu befähigen, oder ob wir die Information aus dem Energiefeld abgreifen: Das Phänomen scheint ziemlich alltäglich zu sein. Es ist beispielsweise auch aus der Tierwelt bekannt. Mit der „Ansteckung“ von Nervensystemen arbeite ich jeden Tag.

In der Körperorientierten Psychotherapie gehen wir davon aus, dass die Übertragung des Erregungsgrades von Mensch zu Mensch vollkommen normal ist. Emotionale Regungen und Körperempfindungen des anderen können wir ebenfalls spüren. Manchmal empfange ich bei der Arbeit Worte oder Bilder von meinem Gegenüber. Für mich ist das nichts Besonderes. Ich denke, das könnte grundsätzlich jeder, der sich selbst wahrnimmt. Selten allerdings spricht man die Wahrnehmungen an, so dass die Übertragungen meist verborgen bleiben.

Wenn meine These stimmt, dann kommen nur diejenigen der Traumatisierten in Behandlung, die sich ihres Zustandes bewusst werden. Sie bemerken, dass etwas anders ist als es sein sollte. Manchmal werden sie durch das Nicht-Funktionieren ihres Alltags, ihres Berufs oder ihrer Beziehungen in die Therapie geführt. Traumapatienten sind möglicherweise solche, die aufgrund glücklicher Umstände nicht ganz so stark von sich getrennt wurden, die nicht vollständig von ihrer Körperwarhnehmung und von ihren Emotionen abgespalten sind. Sie lernen, ihre Nerven selbst zu regulieren, schützen sich vor Reizüberflutungen und handhaben ihre Emotionen, ohne ihnen ausgeliefert zu sein. Ein erschreckend großer Teil der Menschen zieht als dissoziierter Schwarm seine Kreise.

Wie groß der Anteil ist, weiß keiner.

Es gibt Menschen, die auf wundersame Weise bei sich sind und gut für sich sorgen, während sie gesunde Beziehungen unter lebensfördernden Bedingungen pflegen. Die selbstbestimmt und frei leben und sich gleichsam in Gruppen einfügen, welche die Einzigartigkeit des Individuums anerkennen. Sie begegnen mir manchmal. Von ihnen höre ich oft, dass sie sich als Außenseiter fühlen. Das ist schade. Denn es gibt viel mehr von uns als wir denken.

Unsere eigene Introversion, unsere Furcht vor Verletzung unserer Zartheit, unsere Erfahrungen in einer empathielosen Welt, die Gehirnwäsche, die uns als Ausnahmefälle darstellt oder als Sonderlinge brandmarkt, hindern uns am Austausch.

Narzissten und Hochsensible unterscheiden

Zuweilen laufen wir einem angeblich hochsensiblen Kameraden in die Arme, der in Wahrheit nur ein besonders empfindlicher Narzisst ist. Diese Fehldiagnose treffen die Betroffenen meist selbst. Sie erleben ihre Empfindsamkeit als übertrieben und bemerken nicht, dass sie nur auf sich bezogen ist, nicht auf ihr Umfeld.

Das Mitgefühl für andere unterscheidet den Narzissten vom Hochsensiblen. Während Narzissten vor allem um sich kreisen, haben Hochsensible ein Gespür dafür, was der andere braucht und wie es ihm geht. Verletzen sie aus Versehen ihr Gegenüber, bereitet ihnen das durch ihre feine Wahrnehmung selbst Schmerzen.

Ob Sie es mit einem Hochsensiblen oder mit einem Narzissten zu tun haben, finden das ganz schnell heraus, wenn sie dem Menschen eine Grenze setzen. Der Hochsensible hat ein schlechtes Gewissen, dass er die Grenze nicht gleich erspürt hat und entschuldigt sich reuevoll. Der Narzisst ist beleidigt und gekränkt. Er verhält sich abweisend.

Bitte verzeihen Sie mir meine überzeichnete und grob vereinfachte Darstellung. Sie dient dazu, dass sie „in freier Wildbahn“ beide Eigenarten trotz der Gemeinsamkeiten gut unterscheiden können.

Mediale Eigenschaften praktisch nutzen

Nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Können wir besondere Eigenschaften erwerben oder werden sie uns in die Wiege gelegt? Sowohl als auch, würde ich sagen. Wir können vielleicht nicht alles, aber viel mehr als wir wissen oder glauben.

Und die Begabungen sind ganz unterschiedlich ausgeprägt. Eine ehemalige Patientin von mir hört Frequenzen, die nur sehr wenige Menschen wahrnehmen können. Anfangs war sie nicht sicher, ob sie unter einer Gehörstörung oder gar unter Wahnwahrnehmungen leidet. Sie hat dieses “Problem” durch die Behandlung nicht verloren, sondern begreift ihre Begabung heute als das, was sie ist, und geht daher anders mit ihr um. Unterstützt wurde die resolute junge Frau von weiteren Betroffenen, mit denen sie sich verbunden hat. 

Es steht uns als Gesellschaft nicht zu, Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten auszugrenzen oder ihre Gabe als Spinnerei abzutun. Im Gegenteil könnten wir uns darum bemühen herauszufinden, welche besonderen Eigenschaften jeder Einzelne mitgebracht hat.

Indem wir unser Nervensystems entlasten, schaffen wir eine körperliche Grundlage dafür, die Eigenschaften, welche wir durch Trauma verloren haben bzw. die verschüttet worden sind, wiederzuentdecken. Manchen hilft das Meditieren, andere machen Achtsamkeitsübungen oder praktizieren eine asiatische Bewegungskunst. Es gibt viele Wege, zurück zu sich zu finden.

Hört man den „medial Begabten“ zu, ist man oft verwundert über die Einfachheit ihrer Technik. Die meisten behalten schön für sich, wie sie ihre Anbindung „nach oben“ bewerkstelligen. Mich macht derartige Geheimniskrämerei immer skeptisch. Es würde mich nicht wundern, wenn so manche mysteriöse Methode verhältnismäßig leicht zu erlernen wäre.

Letztlich befragt jeder kinesiologische Test das Unterbewusstsein, die Körperintelligenz oder meinetwegen das “morphische Feld”. Meiner Ansicht nach gehört eine einfache Variante davon (der Schwanktest) an alle Schulen – verbunden mit Informationen zum Formulieren der passenden Fragen und Überlegungen zur Ethik des Testens in Eigenregie.

Vielleicht achten Sie fürs Erste einmal auf Dinge, die „aus Versehen“ passieren. „Aus Vorsehung“ wäre möglicherweise eine passendere Formulierung: Etwas in mir kann vorher sehen, was für mich gut und richtig ist.

Haben Sie eine Ausfahrt oder einen Termin verpasst? Gab es ein „Missverständnis“? Können Sie ein Video partout nicht aufrufen? Vertippen Sie sich immer wieder beim Schreiben an derselben Stelle? Geht Ihnen eine Datei verloren oder vergessen Sie, etwas abzuspeichern? Ziehen Sie in Betracht, dass Ihr Unterbewusstsein wissen könnte, was es tut – auch wenn das Ergebnis Ihrem Willen entgegenläuft. Was weiß schon unser Wille?!

Wozu die individuelle Begabung taugt

Der Mann, welche mich zuletzt nach der Erlernbarkeit von besonderen Fähigkeiten gefragt hatte, kann übrigens Elektrizität spüren, die durch Stromleitungen läuft. Wozu das Beispiel dienen soll? Lassen Sie sich bloß nicht als Spinner oder als krank abstempeln, wenn Sie außergewöhnliche Wahrnehmungen haben. Kultivieren Sie diese Eigenheiten und nutzen Sie Ihre Gabe praktisch für sich und andere.

Meiner Weltanschauung nach haben Sie alles, was Sie brauchen, um Ihr Leben so zu gestalten, dass Ihr Selbst hier Verwirklichung findet. Das ist Ihre Lebensaufgabe. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich durch mutwillige oder versehentliche Traumatisierungen nicht davon abhalten, ein in diesem Sinne erfülltes Leben zu führen. Dafür ist es nie zu spät.

Text: Petra Weiß
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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Zur Autorin

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Petra Weiß ist Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Ihre Liebe zur Sprache begleitet sie schon ihr Leben lang. Sie hat zahlreiche Beiträge in Print und Online veröffentlicht. Seit Sommer 2020 gibt Sie die Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” heraus.

Die Sache mit dem freien Willen

Foto zum Beitrag Die Sache mit dem freien Willen.

Lesedauer ~14 Minuten

Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Eben hat man die Strapazen einer Geburt hinter sich, da wird einem auch schon eine übel schmeckende Substanz in den Mund getropft. Bitter ist unser erstes Geschmackserlebnis in dieser Welt. Angeblich um Risiken einer eventuellen Hirnblutung zu reduzieren. Die frisch Geschlüpften werden zusätzlich mit brennenden Augentropfen gequält. Diese sollen das Risiko einer Tripper-Übertragung auf das Kind verhindern. Und dann rammt man den zarten Babys eine Lanzette in die Ferse für eine Blutuntersuchung, die nicht bis zum nächsten Tag warten kann, weil sonst ein entwicklungsverzögerndes Hormon-Problem übersehen werden könnte.

Ganz ehrlich: Entwicklungsbehindernd sind all diese Eingriffe in das Ankommen. Dabei sprechen wir noch nicht von den potenziellen Traumatisierungen im Mutterleib und in den erste drei Lebensjahren.

Als Bewältigungsstrategie spaltet sich ein kindlicher Anteil ab, der in diesem Entwicklungsstadium wie eingefroren wird und der dann häufig im Erwachsenenalter noch unbemerkt auf dem Regiestuhl sitzt. Seine Handlungsoptionen bestehen aus Kampf, Flucht oder Totstellen. In einem solchen Zustand ist das wichtigste Motiv die Sicherheit, die durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe erreicht wird. Jeder außerhalb der Gruppe wird als Bedrohung erlebt. Angst oder Zorn sind Reaktionen auf diese „Feinde“. Das entspricht dem Entwicklungsstand eines zwei- bis dreijährigen Kindes.

Für viele Erscheinungen habe ich Verständnis und möchte niemandem einen Vorwurf machen. Meine Beobachtungen bestätigen die Kleinkind-These: Frauen und Männer lassen sich ihre naturgegebenen Bedürfnisse aufgrund fadenscheiniger Argumente beschneiden, unterwerfen sich in vorauseilendem Gehorsam offensichtlich sinnlosen Regelungen und gefährden sogar die körperliche und seelische Gesundheit ihrer eigenen Kinder. Wenn man sie auf die harten Fakten hinweist, reagieren sie beleidigt oder aggressiv und berufen sich auf Autoritäten.

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe stellen wir auf dem Entwicklungsstand eines Kleinkindes ganz selbstverständlich über die zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit entwickelte Vernunft. Wir beugen uns dem Willen unserer Versorger, weil wir gar keine Alternative dazu haben. Erst in der zweiten Hälfte des dritten Lebensjahres bildet sich unser Wille aus.

Zunächst wollen wir, dass unsere Bedürfnisse befriedigt werden. Als Kind sind wir dabei auf die Erwachsenen angewiesen. Später können wir uns unsere Bedürfnisse selbst erfüllen. Ein sattes Maß an Selbstfürsorge spricht für einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand. Natürlich nicht auf Kleinkind-Level ohne Rücksicht auf Verluste.

Was wir wollen, hängt stark von unserem Wertesystem ab. Was ist richtig und wichtig? Wir bekommen aus unserer Zeitepoche, aus unserer Gesellschaft, aus unserer Nationalität, aus unserer regionalen Mentalität, aus der Tradition unserer Familie, aus den persönlichen Meinungen unserer Eltern eine Grundausstattung an Werten mit auf den Weg. Zum Prozess des Erwachsenwerdens gehört es, diese später zu hinterfragen und ein eigenes Wertesystem zu entwickeln, welches dann die Grundlage unseres erwachsenen Handelns ist.

Erwachsen ist es übrigens nicht, aus Prinzip dagegen zu sein. Trotz macht genauso unfrei wie Gehorsam. Wenn wir immer das Gegenteil vom Verlangten tun, sind wir damit ebenfalls steuerbar und folgen nicht dem eigenen Willen.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, wie es sein kann, dass nach den großen Bemühungen um unsere Umwelt, die doch von so vielen eifrig mitgetragen wurden, nun überall Abfälle von synthetischen Stofffetzen herumliegen. Das Umweltbewusstsein entsprang nicht einem Wert, sondern einer Ideologie. Was ist der Unterschied? Einen Wert erkenne ich innerlich als wahr und gut. Mein authentisches Handeln richtet sich automatisch an meinen inneren Werten aus. Eine Ideologie gaukelt Werte vor. Sie dienen der Ausrichtung des Handelns, sind aber nicht verinnerlicht, sondern nur von außen aufgesetzt. Daher sind sie beliebig austauschbar, je nachdem welches Handeln gerade den Rückhalt der Gruppe sichert. Erwachsen ist dieses Verhalten nicht.

Die meisten von uns haben nicht den gesunden Umgang mit ihrem eigenen Willen und mit dem Willen ihres Umfelds, im Speziellen von Autoritätspersonen, gelernt. Diese Fähigkeit bilden Kinder im Alter von etwa 2 ½ Jahren aus, wenn ihr seelisches Gedeihen nicht behindert wird. Für diesen Schritt ist es wichtig, dass ihre Versuche, den kindlichen Willen durchzusetzen, angemessen beantwortet werden, dass sie durch liebevolle und verlässliche Grenzsetzung Sicherheit und Halt erleben. Weder das „möglichst frühzeitige Brechen des Willens“ wie es in der Nazi-Ideologie erklärtes Ziel der Erziehung war, noch das Nicht-Beantworten kindlichen Verhaltens der anti-autoritäten Erziehungsmodelle eignet sich dazu, selbstbewusste Menschen zu fördern. Menschen, die entscheiden, welche ihrer Impulse sie kontrollieren und sich mit dem Ergebnis dieser Selbstkontrolle identifizieren, statt einfach nur mit den Impulsen.

Wir haben jetzt die Gelegenheit, unsere Werte zu durchleuchten. Starten Sie mit der Frage, ob eine bestimmte Handlung dem Wert tatsächlich dient, dem sie vorgibt zu folgen. Fragen Sie sich, ob es andere Handlungsweisen gibt, die diesem Wert genauso gut oder auf bessere Weise dienen. Wägen Sie ab, welche Handlung Sie bevorzugen. Und dann fragen Sie sich, warum. Steht dieser Wert überhaupt in IHREM Wertesystem so weit oben? Welche Werte werden mit der Handlung bedient, und welchen wird durch sie widersprochen? Sie werden feststellen, dass die Meinung anderer oft eine Rolle spielt. Das muss nichts Schlechtes sein. Aber seien Sie sich darüber im Klaren, was sie für die Gruppenzugehörigkeit opfern.

Unsere Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

Die Willensbildung unterstützen wir im Energiesystem mit dem Sicherheitsenergieschloss SES12. Es befindet sich im Nacken auf halber Höhe der Halswirbelsäule rechts und links der Wirbelsäule. Die anatomische Nähe zum SES4 (Weise Entscheidungen treffen) an der Schädelbasis ist nicht zufällig: Willensbildung und Entscheidungsfindung (SES4) gehören natürlich zusammen.

SES12 sorgt für emotionales Gleichgewicht und löst Zorn als (unbewusste) Reaktion auf unbefriedigte Bedürfnisse auf. Die unberechtigte Erwartungshaltung gegenüber unserem Umfeld endet. So kommen wir aus der Opferrolle heraus und sorgen selbst gut für uns.

Die Reifung unseres individuellen Willens bringt ihn in Übereinstimmung mit dem Willen des Universums. Etwas in uns weiß genau, was gut und richtig für alle ist. Um die Signale zu erkennen, müssen wir das Begrenztsein unserer Perspektive anerkennen und unsere Halsstarrigkeit loslassen. Modern nennt man diese Fähigkeit, andere Standpunkte einzunehmen, Mentalisierung. Sie ist die Basis von Ethik und förder eine echte Moral, statt der modernen Doppelmoral unserer Zeit.

Wir werden ein wesentlicher Teil der Gemeinschaft, ohne unsere Individualität aufzugeben. Jeder darf er selbst sein, statt sich im Einheitsbrei aufzulösen. Er oder seine Gruppe muss nicht mehr besser sein als die anderen, um eine Richtung vorzugeben oder als Rechtfertigung, um jemanden zu beherrschen. Mit dem Fall des Hochmuts breitet sich eine wohltuende Demut aus.

Auf der körperlichen Ebene unterstützt SES12 alle Projekte im Schulter-Nacken-Bereich, in den Armen und Händen. Es hilft bei Schleudertrauma und Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule. SES12 hat sich außerdem bei Trigeminusneuralgie und Gesichtslähmung bewährt. Für diesen Zweck hält man SES12 nicht in Wirbelsäulennähe, sondern direkt unterhalb des Ohres.

Wenn uns vor Wut der Kamm schwillt oder uns die Angst im Nacken sitzt, erlöst uns der Einfluss von SES12 auf Leber/Gallenblase und Blase. Der freie Energiefluss in den Kopf lindert Kopfschmerzen und beugt Schlaganfällen vor. Besonders in Kombination mit dem Halten des Steißbeins wirkt das SES12 auf Leistenbrüche und Hüftbeschwerden. Legen Sie eine Hand in den Nacken und die andere ins Steißbein. Probieren Sie aus, ob Sie diese Position im Sitzen oder Liegen bequemer finden.

Übrigens wird SES12 auch in der Kinesiologie verwendet, und zwar in Kombination mit SES20 (dazu später mehr). Eine Hand in den Nacken zu legen und eine auf die Stirn, nennt man dort „Emotionale Stressregulation“ ESR. Dieser Griff ist äußerst wirksam und wird auch zum Auflösen von Traumata genutzt.

Text: Petra Weiß
Foto: pixplosion / pixelio.de

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Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Online-Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und März 2021 werden insgesamt 26 Beiträge veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 MinutenBild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen

Foto: Walter Eberl / pixelio.deIn der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

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Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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Zur Autorin

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Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein ihrer Genesung von einer angeblich unheilbaren Krankheit.

Gemäß ihrer Ausbildung darf sie die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu Praktikerin seit 2007 mit dem Segen der Grande Dame des JSJ, Mary Burmeister, führen. Jin Shin Jyutsu ist seither ein Grundpfeiler ihrer naturheilkundlichen Beratung. Petra Weiß unterrichtet Fachleute und Laien in der japanischen Heilkunst. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilpraktikern, Ernährungsberatern und anderen Berufsgruppen und gibt Selbsthilfekurse mit verschiedenen Schwerpunkten für jedermann.

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019