Hochsensibel, traumatisiert oder medial begabt?

Schreibkunst, Texter, Journalist, Bewusstsein, Psychologie

In den letzten Monaten werde ich häufiger gefragt, ob ich denke, dass Menschen mit besonderen Fähigkeiten seltene Ausnahmen sind oder ob eine solche Gabe in jedem von uns steckt. Mein Blick auf dieses Thema wird beeinflusst durch mein Dasein mit Eigenschaften, auf die ich weiter unten noch eingehen werde.

Um meine Weltsicht vorweg zu nehmen: Ich glaube, dass wir alle von Grund auf in hohem Maß sensibel waren. Heute geht man von ca. 15 % „Hochsensiblen“ in der Bevölkerung aus. Es ist eine Seltenheit geworden, dass Menschen über eine feinsinnige Wahrnehmung verfügen. In unserer zivilisierten Gesellschaft wird diese Eigenschaft von Kindesbein an unterdrückt. Ob das mit Absicht geschieht oder aus Versehen, darüber will ich hier nicht spekulieren.

Auf vorgeburtliche Traumatisierungen und die Umstände der Geburt selbst, werde ich ebenfalls nicht näher eingehen. Das wäre ein weites Feld und bedarf einer eigenen Beleuchtung. Für diesen Beitrag starte ich an dem Punkt des ersten Atemzugs. Als Heilpraktikerin und psychologische Beraterin will ich die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit medizinischer Maßnahmen im Kreißsaal nicht beurteilen. Mir geht es darum, wie sich bestimmte Verfahrensweisen auf die Psyche und auf das Nervensystem auswirken.

Vorsichtsmaßnahmen mit Nachwirkungen

Direkt nach der Niederkunft tropft man den Babys Vitamin K in den Mund. Die allererste Geschmackswahrnehmung ist grässlich bitter. Das Vitamin dient der Gerinnung. Nur für den Fall, dass es beim Geburtsvorgang eine Gehirnblutung gegeben haben sollte. Jedes Kind bekommt sogleich eine brennende Flüssigkeit ins Auge: Falls Mutti einen Tripper hat und die Erreger bei der Passage des Geburtskanals auf das Kind übertragen worden sein sollten. Und dann rammt uns jemand eine Lanzette in die zarte Ferse, um Blut abzunehmen. Sofort muss geprüft werden, ob ein Wachstumshormon fehlt.

All das geschieht, während das Nervensystem der Mutter und des Kindes durch die vorangegangene Geburt bereits aufs Äußerste angespannt sind und dringend Erholung bräuchten. Die Wahrscheinlichkeit einer Posttraumatischen Belastungsstörung steigt, wenn man das Trauma genau dort platziert, wo nach einer belastenden Erfahrung eigentlich ein Aufatmen erfolgt. Jeder gute Folterknecht der Geheimdienste weiß das. Und wenn Sie einmal einen Spionagefilm gesehen haben, wissen Sie das auch. Auf diese Weise werden neue Erdenbürger im Krankenhaus willkommen geheißen.

Ich habe Eltern in der Sprechstunde erlebt, die ausdrücklich mit der Klinik vereinbart hatten, das Procedere zu unterlassen oder auf etwas später zu verschieben. Ihre Sprösslinge wurden trotzdem der „Behandlung“ unterzogen. So startet ihr Leben mit einem Wortbruch, einer Körperverletzung und der fassungslosen Ohnmacht ihrer Eltern. Auch als Nicht-Mutter kann ich nachvollziehen, warum sich werdende Eltern für ein Geburtshaus oder die durch eine erfahrene Hebamme begleitete Hausgeburt entscheiden.

Die Anfechtungen, denen ausgerechnet Hebammen ausgesetzt sind, erscheinen in der Sache fragwürdig. Mag es beim Verbannen des Berufsstandes aus den Kreißsäälen darum gehen, bei dem „Begrüßungsritual“ nicht gestört zu werden durch ihre Empathie und Expertise? Die Damen schreiten ein, wenn Schulmediziner ihr Standard-Verfahren an den Bedürfnissen von Mutter und Kind vorbei durchziehen wollen. Sie mögen einwenden, dass es für die Vorgehensweisen gute Gründe gibt. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

In meiner Generation war es noch üblich, das Neugeborene mit einem „Klaps“ auf den Po zum Schreien zu bringen. Warum? Es erschien den Gynäkologen in den 1970er Jahren notwendig, damit die Kinder ihren ersten Atemzug nehmen. Merkwürdig, dass seit Jahrzehnten kleine Menschen wieder anfangen zu atmen, ohne dass man sie schlägt. Heute erscheint uns das Vorgehen herzlos, damals war es gängige Praxis und wurde einfach nicht hinterfragt. Wenn der Doktor sagt, das muss so sein, dann muss es so sein.

Unbemerkte Abspaltung

Unser Nervensystem schützt sich bei Überforderung unter anderem durch Dissoziieren. Wir schalten die Empfindung ab, indem wir unsere bewusste Wahrnehmung vom Körper trennen. Im späteren Jahren ist dieser Überlebensmechanismus ganz offenkundig zu beobachten. Warum sollte er bei Babys nicht ebenso zum Einsatz kommen? Dann würde mit den ersten Minuten auf Erden der Grundstein für eine lebenslange Abspaltung zwischen Körper und Bewusstsein erfolgen – von denen der Betreffende nicht die geringste Ahnung hat. Er kennt sich ja nicht anders. In diesem Zustand kann man für sich und andere durchaus vollkommen unauffällig erscheinen.

Über introvertierte Menschen ist mittlerweile durch das Messen ihrer Nervenimpulse bekannt, dass sie nach außen hin sehr still wirken, während in ihnen alles in Aufruhr ist. Sie sind mit dem Verarbeiten ihrer Sinneseindrücke beschäftigt. Ob es diesen Menschen dient, sie als „hochsensibel“ einzustufen, kann ich nicht sagen. In der Praxis zeigen sie sich häufig durch die „Diagnose“ beruhigt. Sie haben erst einmal ein Etikett, das ihnen (scheinbar) Sicherheit gibt: „Aha, deshalb bin ich so. Ich bin eben anders.“

Ist das so? Vielleicht ist es genau umgekehrt! Lassen Sie uns einmal eine Überlegung zusammen durchspielen:

hochsensibel = normal?

Ich wage die These, dass wir alle hochsensibel sind – bevor unser Nervensystem durch äußere Umstände ins Abstumpfen gezwungen wird. Wie ich darauf komme? Viele der „Besonderheiten“ von Hochsensiblen gleichen den Auswirkungen von Trauma, zumindest denen, die als behandlungsbdürftig eingestuft werden: Die Betroffenen haben geschärfte Sinne, deshalb reagieren sie empfindlich auf grelles Licht, laute Geräusche, manche auch auf Aromen oder Berührung. Sie sind rasch in Habachtstellung zu bringen. Daher brauchen sie immer wieder Zeiten der Ruhe, um ihre Nerven zu regulieren. Alle Plötzlichkeiten können Stress verursachen.

Den Hochsensiblen rät man, ihr Leben so zu gestalten, dass sie ihr Nervensystem nicht überlasten. Ein „normaler“ Vollzeitjob kann bereits viel zu viel sein. Sich gegen Reizüberflutung abzuschirmen ist das A und O. Eine große Anzahl von Menschen in ihrer Umgebung, z.B. bei einem Konzert, in der U-Bahn oder in der Innenstadt, ertragen sie je nach Tagesform mal besser, mal weniger gut und manche gar nicht.

Sollte nicht jeder Mensch gut für sich sorgen und sich vor Lebensumständen schützen, die ihm nicht wohltun? Wer legt denn fest, dass wir 40 Stunden die Woche in einem Großraumbüro inmitten von Menschen, die uns nur nur teilweise wohlgesonnen sind, bei LED-Beleuchtung mit fortwährenden Arbeitsunterbrechungen durch Telefon und Mails nervlich verkraften müssen? Warum nicht 80 Stunden? Oder 20? An wessen Bedürfnissen orientiert sich das Übliche?

Je länger ich darüber nachdenke, desto drängender wird für mich die Frage, was eigentlich normal ist oder wäre: Sind die Hochsensiblen möglicherweise jene, bei denen trotz Trauma eine gesunde Reaktion auf unsere leider gar nicht menschgemäßen Lebensbedingungen geblieben ist? Sind die „Normalen“ von Grund auf so traumatisiert, dass sie dank der Abspaltung in der Regel gut funktionieren, aber gar nicht bei sich sind?

Haben deshalb so wenige Kontakt zu ihrer Intuition, zu ihren Körperempfindungen und zum „morphogenetischen Feld“ oder wenn Sie so wollen: zur geistigen Welt? Laufen sie daher im Hamsterrad bis sie umfallen und denken sich nichts dabei? Gehorchen sie aufgrund einer Traumatisierung blind irgendwelchen Regeln, deren Sinnhaftigkeit sie nicht einmal auf die Idee kommen infragezustellen? Dissoziierten Menschen könnte man im Extremfall sogar das Atmen verbieten und sie würden sich bemühen, der Anordnung zu folgen.

Jede Absurdität ist denkbar. Wenn ein Trauma reaktiviert ist, z.B. durch Angst, verliert der gesunde Menschenverstand an Bedeutung für das Handeln. Informationen werden aufgrund der Stresshormone, die den Körper fluten, nicht korrekt verarbeitet, Verdrehungen von Sachlagen dringen nicht ins Bewusstsein vor. Entscheidungen werden bis ins Groteske irrational, ohne dass die Betreffenden sich dessen gewahr sind.

In diesem Zustand schauen wir uns um, wie die anderen sich verhalten, und passen uns an, statt eigene Entscheidungen zu treffen. In der Natur ist das auch gut so, denn instinkthaftes Verhalten bei vielen liegt in der Regel richtig, wenn alle in ähnlicher Weise reagieren. Daher spricht man von Schwarmintelligenz. Was aber, wenn der ganze Schwarm traumatisiert ist? Und deshalb beliebig gelenkt werden kann?

Nun kann man zu Recht sagen, ich sei Traumatherapeutin und wer einen Hammer habe, für den schaue jedes Problem eben wie ein Nagel aus. Das stimmt natürlich. Könnte es trotzdem sein, dass das Problem tatsächlich ein Nagel ist? Und deshalb von Menschen mit Schraubendrehern und Zangen weder erkannt noch eingestuft oder gar gelöst werden kann?

Durchaus erwünschte Ansteckung

Die Neurowissenschaft meint, dass Spiegelneuronen uns dabei unterstützen, die Emotionen eines anderen Menschen in uns wahrzunehmen. Ob es bestimmte Nerven sind, die uns dazu befähigen, oder ob wir die Information aus dem Energiefeld abgreifen: Das Phänomen scheint ziemlich alltäglich zu sein. Es ist beispielsweise auch aus der Tierwelt bekannt. Mit der „Ansteckung“ von Nervensystemen arbeite ich jeden Tag.

In der Körperorientierten Psychotherapie gehen wir davon aus, dass die Übertragung des Erregungsgrades von Mensch zu Mensch vollkommen normal ist. Emotionale Regungen und Körperempfindungen des anderen können wir ebenfalls spüren. Manchmal empfange ich bei der Arbeit Worte oder Bilder von meinem Gegenüber. Für mich ist das nichts Besonderes. Ich denke, das könnte grundsätzlich jeder, der sich selbst wahrnimmt. Selten allerdings spricht man die Wahrnehmungen an, so dass die Übertragungen meist verborgen bleiben.

Wenn meine These stimmt, dann kommen nur diejenigen der Traumatisierten in Behandlung, die sich ihres Zustandes bewusst werden. Sie bemerken, dass etwas anders ist als es sein sollte. Manchmal werden sie durch das Nicht-Funktionieren ihres Alltags, ihres Berufs oder ihrer Beziehungen in die Therapie geführt. Traumapatienten sind möglicherweise solche, die aufgrund glücklicher Umstände nicht ganz so stark von sich getrennt wurden, die nicht vollständig von ihrer Körperwarhnehmung und von ihren Emotionen abgespalten sind. Sie lernen, ihre Nerven selbst zu regulieren, schützen sich vor Reizüberflutungen und handhaben ihre Emotionen, ohne ihnen ausgeliefert zu sein. Ein erschreckend großer Teil der Menschen zieht als dissoziierter Schwarm seine Kreise.

Wie groß der Anteil ist, weiß keiner.

Es gibt Menschen, die auf wundersame Weise bei sich sind und gut für sich sorgen, während sie gesunde Beziehungen unter lebensfördernden Bedingungen pflegen. Die selbstbestimmt und frei leben und sich gleichsam in Gruppen einfügen, welche die Einzigartigkeit des Individuums anerkennen. Sie begegnen mir manchmal. Von ihnen höre ich oft, dass sie sich als Außenseiter fühlen. Das ist schade. Denn es gibt viel mehr von uns als wir denken.

Unsere eigene Introversion, unsere Furcht vor Verletzung unserer Zartheit, unsere Erfahrungen in einer empathielosen Welt, die Gehirnwäsche, die uns als Ausnahmefälle darstellt oder als Sonderlinge brandmarkt, hindern uns am Austausch.

Narzissten und Hochsensible unterscheiden

Zuweilen laufen wir einem angeblich hochsensiblen Kameraden in die Arme, der in Wahrheit nur ein besonders empfindlicher Narzisst ist. Diese Fehldiagnose treffen die Betroffenen meist selbst. Sie erleben ihre Empfindsamkeit als übertrieben und bemerken nicht, dass sie nur auf sich bezogen ist, nicht auf ihr Umfeld.

Das Mitgefühl für andere unterscheidet den Narzissten vom Hochsensiblen. Während Narzissten vor allem um sich kreisen, haben Hochsensible ein Gespür dafür, was der andere braucht und wie es ihm geht. Verletzen sie aus Versehen ihr Gegenüber, bereitet ihnen das durch ihre feine Wahrnehmung selbst Schmerzen.

Ob Sie es mit einem Hochsensiblen oder mit einem Narzissten zu tun haben, finden das ganz schnell heraus, wenn sie dem Menschen eine Grenze setzen. Der Hochsensible hat ein schlechtes Gewissen, dass er die Grenze nicht gleich erspürt hat und entschuldigt sich reuevoll. Der Narzisst ist beleidigt und gekränkt. Er verhält sich abweisend.

Bitte verzeihen Sie mir meine überzeichnete und grob vereinfachte Darstellung. Sie dient dazu, dass sie „in freier Wildbahn“ beide Eigenarten trotz der Gemeinsamkeiten gut unterscheiden können.

Mediale Eigenschaften praktisch nutzen

Nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Können wir besondere Eigenschaften erwerben oder werden sie uns in die Wiege gelegt? Sowohl als auch, würde ich sagen. Wir können vielleicht nicht alles, aber viel mehr als wir wissen oder glauben.

Und die Begabungen sind ganz unterschiedlich ausgeprägt. Eine ehemalige Patientin von mir hört Frequenzen, die nur sehr wenige Menschen wahrnehmen können. Anfangs war sie nicht sicher, ob sie unter einer Gehörstörung oder gar unter Wahnwahrnehmungen leidet. Sie hat dieses “Problem” durch die Behandlung nicht verloren, sondern begreift ihre Begabung heute als das, was sie ist, und geht daher anders mit ihr um. Unterstützt wurde die resolute junge Frau von weiteren Betroffenen, mit denen sie sich verbunden hat. 

Es steht uns als Gesellschaft nicht zu, Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten auszugrenzen oder ihre Gabe als Spinnerei abzutun. Im Gegenteil könnten wir uns darum bemühen herauszufinden, welche besonderen Eigenschaften jeder Einzelne mitgebracht hat.

Indem wir unser Nervensystems entlasten, schaffen wir eine körperliche Grundlage dafür, die Eigenschaften, welche wir durch Trauma verloren haben bzw. die verschüttet worden sind, wiederzuentdecken. Manchen hilft das Meditieren, andere machen Achtsamkeitsübungen oder praktizieren eine asiatische Bewegungskunst. Es gibt viele Wege, zurück zu sich zu finden.

Hört man den „medial Begabten“ zu, ist man oft verwundert über die Einfachheit ihrer Technik. Die meisten behalten schön für sich, wie sie ihre Anbindung „nach oben“ bewerkstelligen. Mich macht derartige Geheimniskrämerei immer skeptisch. Es würde mich nicht wundern, wenn so manche mysteriöse Methode verhältnismäßig leicht zu erlernen wäre.

Letztlich befragt jeder kinesiologische Test das Unterbewusstsein, die Körperintelligenz oder meinetwegen das “morphische Feld”. Meiner Ansicht nach gehört eine einfache Variante davon (der Schwanktest) an alle Schulen – verbunden mit Informationen zum Formulieren der passenden Fragen und Überlegungen zur Ethik des Testens in Eigenregie.

Vielleicht achten Sie fürs Erste einmal auf Dinge, die „aus Versehen“ passieren. „Aus Vorsehung“ wäre möglicherweise eine passendere Formulierung: Etwas in mir kann vorher sehen, was für mich gut und richtig ist.

Haben Sie eine Ausfahrt oder einen Termin verpasst? Gab es ein „Missverständnis“? Können Sie ein Video partout nicht aufrufen? Vertippen Sie sich immer wieder beim Schreiben an derselben Stelle? Geht Ihnen eine Datei verloren oder vergessen Sie, etwas abzuspeichern? Ziehen Sie in Betracht, dass Ihr Unterbewusstsein wissen könnte, was es tut – auch wenn das Ergebnis Ihrem Willen entgegenläuft. Was weiß schon unser Wille?!

Wozu die individuelle Begabung taugt

Der Mann, welche mich zuletzt nach der Erlernbarkeit von besonderen Fähigkeiten gefragt hatte, kann übrigens Elektrizität spüren, die durch Stromleitungen läuft. Wozu das Beispiel dienen soll? Lassen Sie sich bloß nicht als Spinner oder als krank abstempeln, wenn Sie außergewöhnliche Wahrnehmungen haben. Kultivieren Sie diese Eigenheiten und nutzen Sie Ihre Gabe praktisch für sich und andere.

Meiner Weltanschauung nach haben Sie alles, was Sie brauchen, um Ihr Leben so zu gestalten, dass Ihr Selbst hier Verwirklichung findet. Das ist Ihre Lebensaufgabe. Nicht mehr und nicht weniger. Lassen Sie sich durch mutwillige oder versehentliche Traumatisierungen nicht davon abhalten, ein in diesem Sinne erfülltes Leben zu führen. Dafür ist es nie zu spät.

Text: Petra Weiß
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Ihre Liebe zur Sprache begleitet sie schon ihr Leben lang. Sie hat zahlreiche Beiträge in Print und Online veröffentlicht. Seit Sommer 2020 gibt Sie die Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” heraus.

Wenn die Fackeln der Freiheit verglühen

Social Engeneering ist eine präzise Wissenschaft. Wer das Denken und Handeln einer Gesellschaft lenken will, braucht psychologisches Fachwissen, Intelligenz und Langmut. Ziele werden über Jahrzehnte hinweg in mehrstufigen Maßnahmen verfolgt. In Stufe 1 kann man als Außenstehender nicht ahnen, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Und in Stufe 2 fällt einem vielleicht gar nicht auf, dass es irgendeinen Zusammenhang mit den Ereignissen der Stufe 1 geben könnte. Erst rückblickend entlarvt sich ein Muster, wenn das eigentliche Ziel sichtbar wird.

In diesem Beitrag verknüpfe ich ein paar lose Fäden ohne Anspruch auf „DIE Wahrheit“ und lasse Sie an meinen Gedanken teilhaben.

Öffentliche Meinung am Beispiel des Rauchens

Es geht exemplarisch um das Rauchen. Meine persönliche Erfahrung ist, dass es abhängig macht. Und dass man als Raucher ständig in der Angst lebt, sich selbstverschuldet die Gesundheit zur ruinieren. Vor mehr als 20 Jahren habe ich die Gewohnheit nach vielen Anläufen endlich an den Nagel gehängt. Anlass war meine nächtliche Einlieferung ins Krankenhaus mit heftigen Schmerzen in der Brust. Ich dachte, ich hätte einen Herzinfarkt. Dieses Schockerlebnis brachte mich von meiner Nikotinsucht ab. Wie sich später herausstellte, war eine Rippenfellentzündung die Ursache des Übels. Trotzdem blieb ich dauerhaft von meinem Verlangen nach dem Glimmstängel kuriert.

Um sich aus einer Sucht zu lösen, brauchen Menschen eine große Portion Willenskraft. Ihre innere Überzeugung muss stark genug sein, um die körperliche Begierde und die psychische Abhängigkeit von dem Mittel so lange zu unterdrücken, bis beides überwunden ist. So ging es auch mir. Mein vorrangiges Ziel war es, mich aus der Abhängigkeit zu lösen. Die Sucht an sich, also die Tatsache, dass ich das Rauchen nicht ohne weiteres willentlich seinlassen konnte, war mein Hauptproblem. Um den Entzug durchzuhalten, musste ich mir bewusst machen, dass die tägliche Rauchvergiftung meinem Körper schadet. Als zusätzlichen Anreiz gönnte ich mir für das gesparte Geld eine besonders edle Uhr, die ich mir sonst nicht gekauft hätte. Die öffentliche Kampagne zur Gesundheitsgefährdung durch Zigaretten erleichterte es mir, meine Haltung gegenüber den „Sargnägeln“ zu festigen.

Das Unterbewusstsein ausrichten

Das Bewusstsein über die Schädlichkeit des Rauchens führte dazu, dass ich Rauch in meiner Umgebung gar nicht mehr ertragen konnte, obwohl ich mich sehr bemühte, tolerant zu sein. Immerhin waren einige meiner Freunde Raucher und ich wollte die mir liebgewonnen Menschen nicht verprellen. Zu Recht sagt man „Ehemalige Raucher sind die schlimmsten Nichtraucher“. Dahinter steckt eine nachvollziehbare Logik: Mein Unterbewusstsein musste darauf ausgerichtet werden, Rauchen als große Gefährdung einzustufen, damit ich selbst davon lassen konnte. Berichte in den Medien über die Bedrohung durch Passivrauchen unterstützten die Abneigung und gaben ihr einen vernünftigen Grund.

Aus meiner bequemen Position als Nichtraucherin konnte ich beobachten, wie Raucher immer weiter ins Abseits gedrängt wurden. Plötzlich waren sie „Gefährder“ der Gesundheit anderer. Man durfte nicht zulassen, dass sie sich frei entscheiden, was sie für oder gegen sich selbst tun. Ihr Tun wurde in einen gesellschaftlichen Zusammenhang gebracht. Sie waren eine Zumutung für die Gemeinschaft und eine unnötige Belastung für das Gesundheitssystem.

Natürlich war ich froh, dass der Rauch aus den Diskos und Kneipen verschwand. Sogar im Biergarten störte es mich, wenn am Nebentisch geraucht wurde. Anderen die Luft zu verpesten gehörte sich einfach nicht. Der Schritt war nicht mehr weit, den Nikotinkonsum als dumm und/oder asozial einzustufen. Mit Unverständnis oder Verachtung schauten Nichtraucher auf Raucher. Eine Spaltung ist die Folge.

Erinnert Sie das an etwas?

Die Datenlage zum Rauchen ist gar nicht so eindeutig wie uns die landläufige Meinung glauben macht. In einer großangelegten Studie an rund 20.000 Britischen Krankenschwestern stellte sich heraus, dass bei maximal 5 Zigaretten am Tag keinerlei Gesundheitsrisiko gegenüber einem Nichtraucher erhöht ist – weder für Krebs noch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Beschwerden. Wundern Sie sich, dass Sie von diesen Forschungsergebnissen noch nichts gehört haben? Die Analyse ist schon viele Jahre alt und nicht ins öffentliche Bewusstsein vorgedrungen.

Auch hat sich gezeigt, dass nur ein winziger Teil der Raucher an Lungenkrebs erkrankt. Sie dürfen selbst recherchieren, wenn Sie die genauen Zahlen wissen wollen. Ziehen Sie keine vorschnellen Schlüsse aus eindimensionalen Auswertungen. Vergleichen Sie den Anteil der Todesursache Lungenkrebs bei Rauchern mit denen von Nichtrauchern in Hinblick auf alle Todesursachen. Sie werden erstaunt sein.

Sozialpsychologie

Meine Absicht ist nicht, Ihnen medizinisches Fachwissen zu vermitteln, sondern psychologische Zusammenhänge zu beleuchten. Das Nervengift Nikotin hat eine aus meiner Warte bemerkenswerte Wirkung: Es vermindert Ängste. Davon haben Sie vermutlich auch noch nichts gehört. Wenn jemand unter den Folgen von Trauma leidet oder sich in einer beängstigenden Lebenslage befindet, dient das Rauchen seiner emotionalen Regulation. Natürlich gibt es gesündere Möglichkeiten, mit Ängsten umzugehen, aber unsere Medienlandschaft, die das Rauchen so verurteilt, schürt gleichzeitig jede erdenkliche Angst durch Dauerbeschallung. Das erscheint mir widersprüchlich.

Ebenso wundere ich mich, warum so vieles ungesund ist und ausgerechnet beim Rauchen werden wir in aggressiver Art mit verstörenden Bildern und beängstigenden Worten penetrant darauf hingewiesen. Sonderbar. Der variantenreich geförderte Gesundheitsfanatismus wird in vielfältiger Weise unterstützt, aber beim Rauchen ist das Maß schon außergewöhnlich.

Verfehlter Zweck?

Neulich las ich in der Werbung an der Zapfsäule sinngemäß „Rauchen ist tödlich“ und „Rauchen stört die Fruchtbarkeit“ auf den abgebildeten Zigaretten-Packungen. Klar, auf den Päckchen müssen Warnhinweise stehen. Aber: Würde ich als Marketing-Verantwortlicher genau dieses beiden Punkte auswählen, um mein Produkt zu bewerben? Echt jetzt? Mich lies diese „Werbung“ aufmerken. Als ehemalige Marketing-Fachkraft glaube ich nicht an so ein erbärmliches und offensichtliches „Versagen“. Diese Plakate haben sicher einen Zweck. Die Verkaufsunterstützung kann es nicht sein.

Was passiert unbewusst, wenn wir ständig solche Botschaften wahrnehmen? Nichtraucher halten Raucher platt gesprochen für bescheuert, wenn sie trotzdem Kippen kaufen. Raucher halten sich selbst für charakterschwach und fühlen sich schuldig. Gleichzeitig wird ihre Angst geschürt. Was dem Weiterrauchen eine zusätzliche Funktion beschert. So installiert man einen Teufelskreis.

Lügen in Bildern

Die gruseligen Bilder sind übrigens nicht echt. Lungengewebe von Rauchern schaut nicht schwarz aus, wie Pathologen versichern können. Die Fotos wurden retuschiert. Damit sie Eindruck machen. Na, sowas! Wenn derart freimütig gelogen wird, darf man dann auch andere Aussagen in ihrem Wahrheitsgehalt anzweifeln? Da können uns schon mal merkwürdige Fragen in den Sinn kommen:

Wird uns das Rauchen als Sündenbock präsentiert? Werden das Sterben und die Kinderlosigkeit gemäß dem Grundsatz des „Pre-Teaching“ (bewährte PR-Technik) schon mal ins Bewusstsein der Massen geholt? Wenn die Leute durch ganz andere Ursachen sterben, haben wir dann bereits unsere vorgefertigte Meinung, woran sie verblichen sind? Sollen wir suggeriert bekommen, die Unfruchtbarkeit der Menschen sei auf das Rauchen zurückzuführen, und bekommen wir den „Schuldigen“ gleich mitgeliefert?

Natürlich hält solch ein konstruierter Zusammenhang keiner logischen Prüfung stand. Aber Logik spielt bei der Beeinflussung des Unterbewussten keine wesentliche Rolle. Es geht um das Erzeugen von Emotionen und Bildern, die in ganz anderen Gehirnregionen angesiedelt sind. Je größer die Emotion desto entbehrlicher die Logik. So steuert man Menschen, nicht durch vernünftige Argumente. Ich behaupte nichts. Ich frage nur…

Wie alles begann…

Bedeutungsvoll erscheint mir die Rolle des Rauchens als Startpunkt der Massenbeeinflussung in der Welt der Public Relations, oder wie man früher sagte, der Propaganda. Schauen wir zurück ins Jahr 1929.

Ein pfiffiger Mann namens Edward Bernays lockte Journalisten, über ein Ereignis zu berichten, bei dem die „Fackeln der Freiheit entzündet“ würden. Diese Ankündigung machte die Presseleute neugierig. Sie erwarteten mit Spannung, was sich zutragen würde. Das Kommende war schon „geframt“, also mit einer Bedeutung versehen, bevor die Inszenierung begann.

Bernays hatte den Auftrag, der Tabakindustrie neue Käufer zu verschaffen. Damals galt das Rauchen als männliche Beschäftigung. Es war nicht gesellschaftsfähig für Damen. Das änderte sich, nachdem Barnays einige Studentinnen dafür bezahlte, dass sie in der Öffentlichkeit auf Kommando ihre Zigaretten zückten. Die Presse deutete das Geschehen wunschgemäß als Geste der Emanzipation und platzierte so das Rauchen als Akt der Befreiung im öffentlichen Bewusstsein. Durch diesen Trick verdoppelte Bernays die Zielgruppe seiner Auftraggeber mit einem Streich.

Zündung der Stufe 2

Was wir später in der Werbung gesehen haben, holte die Kopplung Rauchen = Freiheit in scheinbar unendlichen Wiederholungsschleifen immer und immer wieder hervor. Wir erinnern uns an Kino-Besuche, als der Cowboy noch die Weite der Prärie mit uns teilte, während er rauchend über die Leinwand ritt. Fünfzig Jahre lang hat man uns mit diesem Image des Rauchens gehirngewaschen. Und plötzlich kam ein Schwenk, ein “Spin” in der Sprache der Public Relations Fachleute, die man daher auch “Spin Doctors” nennt. Auf einmal war Rauchen nicht mehr cool, sondern blöd. Ist die Tabakindustrie zur Besinnung gekommen? Hat der Verbraucherschutz sich endlich durchgesetzt? Glauben Sie das?

Erinnern wir uns an den Dreisatz in der Schule. Welche Logik wird verankert, wenn wir beide Gegebenheiten miteinander betrachten?

Rauchen = Freiheit

Rauchen = tödlich

Freiheit = ???

Genau. Unser Unterbewusstsein hat den Clou schon seit Jahrzehnten als Programmierung erhalten. Ich bin voller Bewunderung für die Schläue der Architekten. Social Engeneering ist keine Eintagsfliege. Man muss wirklich Finesse und Ausdauer beweisen, um die Massen zu bewegen.

Große gesellschaftliche Veränderungen werden nicht dem Zufall überlassen. Sie sind gemacht und von langer Hand vorbereitet. Wollte man die Bevölkerung aus Gründen der Gesundheitsvorsorge vor dem Rauchen schützen, wäre es längst verboten. Es wird noch gebraucht. Und nicht, um Frauen gleiche Rechte einzuräumen wie Männern.

Die Spaltung zwischen Männlein und Weiblein ist ebenfalls gewollt. Eine Gleichberechtigung der Geschlechter gibt es bis heute lediglich in der Theorie. Da muss man sich nur mal die Gehaltsgerechtigkeit ansehen. In Wirklichkeit ging es nie um dieses Ziel. Mit dem entsprechenden politischen Willen wären längst andere Verhältnisse durchzusetzen gewesen. Oder meinen Sie im Ernst, die finanziellen Mittel stünden nicht zur Verfügung?

Es geht offensichtlich um Profit und Konsum. Und gleichzeitig geht es untergründig um Massenpsychologie. Unter anderem wird der römische Grundsatz noch heute von erfolgreichen Staatsoberhäuptern und Führungskräften auf allen Hierarchieebenen beherzigt: “Teile und herrsche!” Zu riskieren, dass ein vereinigtes Volks sich seiner Stärke bewusst werden kann, wäre töricht.

Aufdeckung als Schutz

Die Manipulation zu durchblicken wird eine unserer vordringlichsten Aufgaben für die kommenden Jahre sein, wenn wir uns von der aktuellen Krise erholt haben und nicht wieder in ähnliche Zustände geraten wollen. Wann immer Ihnen manipulative Muster ins Auge fallen, dient das Ihrer Immunität gegenüber der Fremdbestimmung und damit Ihrer freien Selbst-Entfaltung.

Beschäftigen wir uns mit solchen Techniken, um den Strippenziehern im Hintergrund nicht auf den Leim zu gehen. Wie bei einem Taschenspielertrick verliert Manipulation ihre Magie, wenn wir sie entzaubern. Wir werden die Machtgierigen dieser Welt weder im großen politischen Geschehen noch im Alltag davon abhalten, uns steuern zu wollen. Aber wir können ihnen auf die Schliche kommen. Und dann funktioniert der Betrug an unserer Psyche nicht mehr. Vielleicht werden wir uns später freuen, wieder einmal einen kunstvollen Kniff entlarvt zu haben, uns entspannt zurücklehnen und sagen „Nice try, Darling.“

Text: Petra Weiß
Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

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Petra Weiß ist Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Ihre Liebe zur Sprache begleitet sie schon ihr Leben lang. Sie hat zahlreiche Beiträge in Print und Online veröffentlicht. Seit Sommer 2020 gibt Sie die Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” heraus.

Die Spinne in der Yucca-Palme. Moderne Märchen für Erwachsene

Vielleicht erinnern Sie sich an die 1980er Jahre. Damals kamen schaurige Geschichten in Mode, die unsere Urängste angesprochen haben und für Gänsehaut am Lagerfeuer sorgten. Eine solche Mär war die Vogelspinne, die je nach Lesart entweder in einer Palme oder in einer Bananenstaude ins heimische Wohnzimmer fand und dort zunächst unentdeckt blieb.

Die Botschaft solcher Gruselgeschichten lautet: “Überall lauert Gefahr. Selbst dort, wo Du Dich sicher fühlst.” Auch wenn ich einer Erzählkunst mit überraschenden Wendungen im Sinne ihres Unterhaltungswertes einiges abgewinnen kann, sehe ich die Dramaturgie aus meiner psychologischen Warte mit wachsamem Blick. Und ich erkenne das Muster heute rings um mich her wieder.

Als Traumatherapeutin weiß ich, dass Gefahren unsere ganze Aufmerksamkeit binden. Darauf haben wir keinen Einfluss. Das hat die Natur für unser Überleben so eingerichtet. Ob es tatsächlich eine Bedrohung gibt, oder ob wir uns nur an ihrem Schauer ergötzen, spielt für das Nervensystem und für die Ausschüttung von Stresshormonen keine Rolle. Auf die biochemischen Auswirkungen bin ich an anderer Stelle bereits eingegangen. Hier will ich mich weiteren Gesichtspunkten widmen.

Narrative lenken unser Bewusstsein. Dafür können wir uns entscheiden. Wir können unser Bewusstsein aber auch auf ganz andere Gedankeninhalte richten. Das liegt in unserer Macht. Wem wir zuhören, was wir lesen, mit welchen Gedanken wir uns im Weiteren auseinandersetzen, ist unsere freie Wahl. Wenn unser Trauma aber erst einmal getriggert ist, kostet es uns viel mehr Energie und Achtsamkeit, um uns aus dem Strudel von Emotionen, Körperempfindungen und Gedanken wieder zu befreien. Manchmal bleiben wir dann im Alarmzustand von einem Angst-Kick bis zum nächsten und kommen gar nicht mehr zur Ruhe.

Wir können uns in ein Trauma regelrecht hineinschrauben. Aber wir müssen das nicht. Wenn wir stattdessen in einem Zustand der Stärke bleiben wollen, wenden wir uns stärkenden Inhalten zu. Das ist für jeden etwas anderes. Der eine schöpft Kraft aus seiner Arbeit, der andere aus seiner Familie, aus seinem Sport oder aus der Natur. Viele wenden sich in harten Zeiten einer Glaubensgemeinschaft zu, auch wenn wir diese nicht als religiös im Wortsinne bezeichnen würden. Sie glauben an etwas oder an jemanden, um Sicherheit und Halt zu gewinnen. Ich freue mich für jeden, bei dem das auf Dauer wirklich funktioniert.

Sich aus weiteren Geschichten mit Hoffnung zu speisen, hat Risiken und Nebenwirkungen. Sie können nämlich zutreffen oder auch nicht. Aus Erfahrung kann ich Ihnen raten, die tatsächlichen Zustände dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Sich in eine wunderbare Welt hineinzuträumen, mag zwar aus einem esoterischen Blickwinkel hilfreich sein. Und ich schließe gar nicht aus, dass wir so eine Schwingungserhöhung für den Planeten erzeugen. Mein Handwerk ist aber nicht die Esoterik, sondern die Psychologie. Und als Fachfrau für das Nervensystem muss ich Ihnen sagen, dass es wichtig ist, mit beiden Beinen auf der Erde zu bleiben. Spannen wir unser Nervensystem durch positives Denken zu sehr in die Friede-Freude-Eierkuchen-Perspektive, dann wird es vollautomatisch zurück schnalzen, wie ein überdehnter Gummi. Autsch, das tut weh.

Besonders ängstliche Menschen sind anfällig für Heilsbringer, Orakel und magische Kalenderdaten. Was ihnen zunächst Entspannung beschert, dient ihnen langfristig oft leider gar nicht. Wenn nämlich das Datum verstreicht, ohne dass das erhoffte goldene Zeitalter nun endlich angebrochen ist. Wenn der Retter sich als ganz normaler Mensch mit eigenen Interessen entpuppt oder wenn das Orakel mit seiner Prophezeiung mal wieder daneben lag. Diese Enttäuschungen sind um so schwerer zu verkraften, je ausschließlicher sich unsere Zuversicht darauf stützte. Wir brauchen also eine Zuversicht, die sich aus unserem Erleben speist und nicht nur aus weiteren Storys.

Beziehen Sie sich in ihren berechtigten Bedürfnis, einen hoffnungsfrohen Glauben zu pflegen, auf reale Erfahrungen mit echten Menschen und eigene spirituelle Erlebnisse. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Körper. Spüren sie aufmerksam in sich hinein. Nehmen Sie ihre Empfindungen wahr und benennen Sie diese. Verweilen Sie nicht bei unangenehmen Gefühlen, aber verdrängen Sie sie auch nicht. Bleiben Sie in der Haltung eines aufmerksamen Beobachters.

Gruselgeschichten liefern einen Schein-Grund, warum wir uns als ängstlich erleben (dürfen). Dieser Kunstgriff des Unbewussten ist genauso verständlich wie bedenklich. Wenn wir nämlich unsere tatsächlichen Risiken zur Seite schieben und unsere Angst auf etwas ganz anderes richten, bleibt die eigentliche Bedrohung unbeantwortet. Sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen gegen konkrete Risiken zu ergreifen, ist uns dann nicht möglich. Wir sind gefangen in einem Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins. Stattdessen müssen wir in unsere Handlungsfähigkeit zurückfinden, um gut für uns zu sorgen.

In diesen Tagen erleben fast alle Menschen reale Gefahren, derer sie sich mehr oder weniger bewusst sind. Sie haben echte und eingebildete Ängste. Und je mehr wir in Angst sind, desto weiter entfernen wir uns von unserem gesunden Körperempfinden, von unserer klaren Wahrnehmung des Tatsächlichen und von einer Unterscheidungsfähigkeit zwischen theoretischer Möglichkeit und praktischer Wahrscheinlichkeit.

Meine Empfehlung ist eindeutig: Kommen Sie zu sich und beruhigen Sie sich. Sie haben bestimmte Methoden, Ihr Nervensystem zur Ruhe zu bringen. Wenden Sie diese jetzt vermehrt an. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob Sie sich durch Ablenkung beruhigen oder durch Kontakt oder durch naturheilkundliche Mittel wie Bachblüten oder Jin Shin Jyutsu. Sie wissen, was Ihnen dient. Ansonsten lassen Sie sich fachkundig unterstützen.

Bei konkreten Ängsten können Sachinformationen manchmal hilfreich sein. Zahlen, die ein Risiko differenziert darstellen und Ihnen verdeutlichen, wie gering die Gefahr tatsächlich ist, sind dienlich. Finden Sie heraus, wie stark Sie in Wirklichkeit von einer Krankheit, von den Nebenwirkungen einer Therapie, vom Verlust Ihres Arbeitsplatzes oder von Lebensmittelknappheit bedroht sind. Treffen Sie bei Bedarf vernünftige Vorsichtsmaßnahmen, aber beißen Sie sich nicht an einer Fixierung fest, die von nun an Ihr ganzes Leben bestimmt.

Entwickeln Sie einen realistischen Plan B. Immer wieder zeigt sich, dass Plan B bei genauer Betrachtung sogar attraktiver ist als der ursprüngliche Plan. Manchmal sind wir gezwungen, endlich zu tun und zu entscheiden, was sich schon länger als fällig angebahnt hat und noch nicht in die Tat umgesetzt werden konnte. Nehmen Sie Ihr Schicksal im Rahmen Ihrer Möglichkeiten in die Hand, statt auf einen Messias zu warten.

Wenn jeder von uns durch aufrichtiges Handeln seine eigenen Werte in die Welt bringt, gehen wir gemeinsam in eine bessere Zukunft, die weder eine Revolution noch einen Polsprung des Magnetfelds braucht. Warten Sie nicht auf Veränderungen im außen. Forschen Sie in sich, welche Richtung Ihre eigene Entwicklung nehmen soll und gehen Sie beherzt Ihren Weg. Suchen Sie sich passende Weggefährten und ziehen Sie los.

Klingt das gut, aber es fehlt Ihnen der Mut? Auch damit sind Sie nicht allein. Viele meinen, mutig zu sein bedeute, keine Angst zu haben. Das Gegenteil ist der Fall. Menschen ohne Angst sind psychopathisch, nicht mutig. Mut setzt Angst voraus, die man überwindet. Man tut etwas MIT der Angst. Doch, das geht. Wir müssen allerdings genau hinsehen. Sie werden feststellen, dass viele Ängste kleiner werden, wenn wir uns ihnen stellen.

Stellen Sie sich Ihrer Angst vor dem Tod. Denn darum geht es in letzter Konsequenz bei fast allen Ängsten. Das schlimmste was passieren kann, ist das Sie sterben. „Na, und?“ möchte ich Ihnen ein wenig fatalistisch zurufen. Das wird sowieso eines Tages geschehen. Ganz sicher. 100 %. Finden Sie vor diesem Hintergrund und in diesem Zusammenhang einen Glauben, der Ihnen dient, das Leben zu leben. Ihr Leben.

Text: Petra Weiß
Foto: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist Heilpraktikerin und psychologische Beraterin. Ihre Liebe zur Sprache begleitet sie schon ihr Leben lang. Sie hat zahlreiche Beiträge in Print und Online veröffentlicht. Seit Sommer 2020 gibt Sie die Zeitschrift “Weißheiten: vom Ich zum Selbst” heraus.

Das Entmachten der Angst

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Angst ist ein wichtiger Teil des Menschseins. Um Angst zu erleben, braucht es eine angsteinflößende Vorstellung. Sie beruht auf eigenen Erfahrungen, auf Erzählungen oder auf unserer Phantasie. Unser Denken ist auf jeden Fall mit von der Partie, wenn wir Angst haben. Angst entspringt Vorgängen in unserem Verstandeshirn, dem Präfrontalen Kortex. Solche Regungen nennen wir Gefühle. Sie haben viele förderliche Eigenschaften. Angst hält uns beispielsweise davon ab, uns in Gefahr zu bringen und dient damit dem Erhalt des Lebens.

Tiere haben keine Angst, sondern Furcht. Die haben wir als Menschen auch, und zwar, wenn wir uns in einer akuten Bedrohungssituation befinden. Die Furcht ist eine Gemütsbewegung (Emotion), also eine direkte Auswirkung des tatsächlich Erlebten. Emotionen entstehen im entwicklungsgeschichtlich älteren Teil des Gehirns, im Limbischen System, das für unser Miteinander in der Gruppe entscheidend ist.

Gerade in der derzeitigen Lage ist es sehr bedeutsam, die Furcht von der Angst zu unterscheiden.

Angst oder Furcht?

Es gibt echte Bedrohungen, in denen wir durchaus Frucht entwickeln können. Sie ist ein Handlungsauslöser und bringt uns in Flucht- oder Kampfreaktionen. Wir erkennen die Furcht daran, dass sie in der entsprechenden Situation plötzlich kommt, uns zum Handeln drängt und sich danach rasch auflöst.

Unmittelbare Bedrohungen, die Furcht auslösen, kommen erfreulicherweise nicht so oft vor. Viel häufiger erleben wir Angst. Ihre Erscheinungsformen sind ähnlich wie die der Furcht: psychovegetativer Stress mit Herzklopfen und Schweißausbrüchen oder Zittern, erhöhte Wachsamkeit mit geschärften Sinnen, manchmal Durchfall („Schiss haben“) oder veränderter Drüsenfunktion („Da bleibt einem die Spucke weg“). Bei Angst halten die Veränderungen länger an als in der Furcht und wirken eher lähmend als handlungsfördernd.

Wir verlieren uns in Unendlichkeitsschleifen mit Wenn-Dann-Sonst-Gedanken, die uns ängstigen. Wir malen uns Katastrophen in unserem Kopf aus, die sich wahrscheinlich nie ereignen werden. Verschiedene Möglichkeiten, welche Ereignisse in Zukunft eintreten könnten, laufen vor unserem geistigen Auge ab. So halten wir durch unsere Gedanken die Angst lebendig.

Warum sollten wir so etwas tun?

Wir versuchen, die Kontrolle über unser Leben zu behalten oder zurückzugewinnen. Wir glauben, wenn wir nur genug nachgedacht haben, werden wir wissen, wie wir uns verhalten müssen, um die Not abzuwenden. Funktioniert das? Manchmal schon. Aber eher selten. Kontrolle ist eine Illusion. Das Leben ist kein Computer und Menschen sind nicht digital. Wir können die Zukunft nicht berechnen oder durch unser Handeln genau bestimmen, wie es weitergeht. Diese Unsicherheit ist schwer auszuhalten. Und gleichzeitig kann die Erkenntnis sehr entlastend sein.

Wenn wir nämlich gar nicht „das Richtige“ tun können, um den Lauf der Geschichte in bestimmte Bahnen zu lenken oder gar eine Wendung herbeizuführen – dann müssen wir es auch nicht. Natürlich haben wir einen Gestaltungsspielraum, den wir auch nutzen sollten. Wenn wir uns aber in größenwahnsinnigen Allmachtsphantasien hineinsteigern, dann werden wir zwangsläufig enttäuscht feststellen, dass wir doch nicht das Gewünschte erreichen konnten – und treten dann vielleicht nicht mehr dort in Aktion, wo wir tatsächlich etwas bewirken können.

Leben und Tod

Wenn es um Leben und Tod geht, wirken im Universum noch ganz andere Kräfte, als unser kleiner Wille im irdischen Dasein. Es gibt einen Zeitpunkt zum Kommen und einen zum Gehen. Auf Zeugung und Geburt glauben wohlmeinende und manchmal auch selbstgefällige Mediziner Einfluss nehmen zu müssen – mit höchst zweifelhaften Ergebnissen. Den Zeitpunkt unseres Ablebens hinauszögern zu wollen, bringt auch nicht immer Heil, falls so etwas überhaupt möglich ist. Was maßen wir uns da nur an?

Im Moment des Todes Furcht zu verspüren, kann eine natürlich Gemütsbewegung sein – immerhin gehen wir ins große Ungewisse. Ob wir meinen, dass dort eine Bedrohung lauert, hängt mit unserem Weltbild und religiösen Einflüssen zusammen. Andere Emotionen sind genauso denkbar und manchmal zu beobachten. Wir können das im Voraus nicht wissen. Uns jahrelang zu ängstigen, weil wir oder unsere Lieben eines Tages sterben werden, dient uns weder im Leben noch im Augenblick des Todes. Auf das vollkommen Unvorhersehbare können wir uns nicht vorbereiten. Auch nicht dadurch, dass wir möglichst lange darüber nachdenken und deshalb die ganze Zeit Angst haben. Und wir können den Tod so auch nicht überwinden.

Meiner Überzeugung nach, geschieht das Verlassen unserer 3D-Welt immer in Übereinstimmung mit der Seele. Sie braucht dann irgendeine Ausstiegsmöglichkeit. Das kann eine Erkrankung sein oder ein Unfall oder die Nebenwirkung einer Behandlung. Welche Rolle spielt das?

Andersherum geht keiner vor seiner Zeit. Egal, ob er sich einen Infekt einfängt oder sich eine Impfung geben lässt oder vor einen Bus läuft, weil er gerade auf sein Handy glotzt.

Ich lade Sie ein zu ein bisschen mehr Demut vor dem Schicksal. Sie sind nicht Gott und haben nicht alles in der Hand. Die meisten von uns wären schon gut beraten, ihr eigenes Leben im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein bisschen bewusster zu gestalten.

Unsere Verantwortung

Stattdessen dümpeln wir gerne in der Opferrolle herum. Wir jammern, dass die Welt so schlecht ist und warum uns niemand rettet. Retten wir uns lieber selbst. Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Mögliche und wählen wir daraus das Notwendige und das Freudvolle! Emotionen entstehen spontan. Sie sind berechtigt und natürliche Anstöße für unser Tun. Gefühle sind das Ergebnis von äußeren Einwirkungen und inneren Denkvorgängen. Wir haben sie uns ein gutes Stück weit selbst zuzuschreiben.

Wir müssen uns nicht immer dorthin wenden, von wo erfahrungsgemäß Beängstigendes kommt. Viele füttern ihre Angst, bis sie so groß und überwältigend ist, dass sie sich nur noch ohnmächtig fühlen können. Damit geben sie der Angst Macht. Das müssen wir nicht. Es kostet allerdings Wachheit und Beharrlichkeit, einen anderen Weg zu gehen. Versuchungen locken überall, unsere Gefühle und Gedanken von anderen Menschen lenken zu lassen. Es erscheint bequem. Wir können uns der Illusion hingeben, wir seien dafür nicht verantwortlich. Jemand anders hat entschieden. Ist das so?

Für die Ausrichtung unserer Gedanken sind wir allein verantwortlich. Schauen wir auf unsere Fähigkeiten und auf unsere stärkenden Erfahrungen. Wir haben schon so vieles gemeistert in unserem Leben. Verbinden wir uns mit dieser Kraft. Wenden wir uns an Menschen, die Hoffnung und Zuversicht verbreiten, statt Angst und Schrecken. Dann kommen wir ins praktische Tun und damit ins Gestalten. Manche sprechen derzeit von der „Schöpferkraft“. Von mir aus. Bitte verwechseln Sie sich nicht mit Zeus oder Superman. Es reicht, wenn Sie Ihre Schaffenskraft nutzen, um Ihrem Leben ein bisschen mehre Echtheit und Freude zu verleihen.

Auswirkungen auf die Gemeinschaft mit anderen

Zu Risiken und Nebenwirkungen möchte ich anmerken, dass es Konsequenzen hat, wenn wir uns eigene Gedanken machen, statt uns mit der Masse von einer Panik in die andere versetzen zu lassen. Emotionen entstehen in dem Teil des Gehirns, der für die Anbindung an die Gruppe zuständig ist. Diese Gehirnregion hat das Sagen, solange wir kleine Kinder sind und unser Überleben von der Zugehörigkeit zu unserer Sippe abhängt. Zu Recht. Wenn die weitere Entwicklung so stattgefunden hat, dass wir uns in Richtung Erwachsensein bewegen, dann übernimmt der Verstand die Regie. Wir haben immer noch Instinkte, Emotionen, Gefühle und ein Bedürfnis nach Anbindung. Aber wir können diese Regungen mit unserem Verstand einordnen, bewerten und entscheiden, wonach wir handeln wollen. Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, wird Sie das von Menschen unterscheiden, die ihre Handlungen noch immer von ihrem Limbischen System bestimmen lassen.

Es steht uns nicht zu, anderen Menschen ihren Entwicklungsstand vorzuwerfen oder gar an ihnen zu zerren, weil sie sich irgendwohin bewegen sollen. Wir haben meist keine Ahnung, woher sie gekommen sind und welchen Zweck diese Erfahrung für ihr Leben hat. Und es geht uns auch nichts an. Wieder können wir gar nichts machen, wir dürfen sogar nichts machen und deshalb müssen wir auch nichts tun. Fruchtbarer ist es, wenn wir uns damit beschäftigen, warum wir so dringend am anderen herumzuppeln müssen. Die hoffnungsfrohe Lösung liegt wie immer in uns.

Integration: Körper, Seele, Geist

Die körperliche Ebene spielt eine entscheidende Rolle. Er ist die Grundlage unseres Seins auf diesem Planeten. Darüber habe ich in Beiträgen mit Bezug zur Körperpsychotherapie immer wieder geschrieben. Das Thema werde ich hier nicht weiter vertiefen, will es trotzdem erwähnen: Wir können davon ausgehen, dass wir auf einem guten Weg sind, wenn wir unsere natürlichen Impulse, die wir durch den Körper empfinden, mit den zugehörigen Emotionen, sowie unsere Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle ins Bewusstsein holen. So kann unser Verstand schlaue Entscheidungen treffen. Sie beruhen nicht nur auf Erdachtem und auch im Gegenteil nicht nur auf instinktiven Reflexen, sondern auf Erlebtem, das wir mit dem Geist durchdrungen und verarbeitet haben.

Und was ist dann mit der Möglichkeit des Todes durch Corona, durch die Impfung, durch staatliche Willkür oder durch Armut? Sollten wir uns da nicht Gedanken machen, damit wir alle Gefahren so weit begrenzen, wie es uns möglich ist? Ja, Gedanken schon. Angst in Dauerschleife dient dem Verstand aber gar nicht. Und um das Auftreten der Furcht zur rechten Zeit müssen wir uns wirklich nicht sorgen. Sie kommt zuverlässig, falls die Situation sich entsprechend entwickelt. In diesem Zusammenhang zitiere ich eine indianische Weisheit, die mich bei meinen Fragen nach dem Umgang mit Angst und Furcht vor Jahren sehr beeindruckt hat: Wir gehen erst über die Brücke, wenn wir am Fluss sind.

Die Hauptursache von Angst

In der Lehre der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu wird Angst für die schädlichste aller Emotionen gehalten. Die Buchstaben des englischen Wortes FEAR werden im JSJ mit der Ursache von Angst in Verbindung gebracht: „false evidence appearing real“ = falsche Beweise, die echt erscheinen.

Erinnert Sie das an irgendetwas?

Lösung mit Jin Shin Jyutsu

Im Jin Shin Jyutsu gibt es einen Griff, der uns dabei unterstützt, die Gewohnheit des Sich-Ängstigens loszulassen: das Sicherheitsenergischloss SES23.

Wächter über das Schicksal ist die Bedeutung, die SES23 in der blumigen Sprache ihrer asiatischen Herkunft zugeschrieben wird. Sie unterstützen uns dabei, unsere mitgebrachten Gaben in die Welt zu bringen, so dass sich unsere Bestimmung erfüllt und wir im Fluss des Lebens sind. Damit ehren wir all die männlichen und weiblichen Ahnen, die vor uns waren und die gebraucht wurden, um uns genau in dieses Dasein hinein zu setzen.

Ohne Furcht blicken wir in die Tiefe unserer Seele, wenn das SES23 in Balance ist. Wir werden uns darüber bewusst, dass alle Ereignisse im Außen uns dazu dienen, uns selbst zu erkennen. In diesem Urvertrauen fühlen wir uns geborgen. Ängste lösen sich und unser Lebensmut kehrt zurück.

Die Lage von SES23 am Rücken auf Höhe der Nieren rechts und links der Wirbelsäule deutet schon an, dass SES23 auf alle Flüssigkeiten im menschlichen Leib einwirkt.

In der Muskulatur sind unbewältigte Emotionen gespeichert. Auch sie werden vom gesunden Energiefluss durch SES23 fortgespült. Das Gewebe wird von Schlacken befreit, der Körper von Giften gereinigt.

Loslassen. Wir können auf allen Ebenen leichter loslassen, was zweckdienlich ist, wenn Sie zum Beispiel Ihren Keller aufräumen oder ungenutzte Kleidung aussortieren wollen. Wir müssen nicht festhalten an Dingen, die wir eigentlich nicht brauchen, oder an Menschen, die uns nicht guttun, nur weil wir Angst haben, in Mangel oder in Einsamkeit zu geraten. Wir vertrauen auf den Kreislauf von Geben und Nehmen und darauf, dass ein freier Platz wieder besetzt wird.

Geduld. Angst ist ein derart belastendes Gefühl, dass wir es rasch wieder loswerden wollen. Daher geht es häufig mit Ungeduld einher. SES23 verhilft uns zu mehr Geduld – vor allem mit unseren eigenen Entwicklungen.

Klares Denken. Angst erzeugt Stress, Ungeduld bringt noch mehr Stress. Und Stresshormone behindern das klare Denken. Auf diesem Weg unterstützt SES23 die Gehirnfunktionen.

Suchtverhalten dient häufig dem Stressabbau. Beim Essen wird das beruhigende Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Das Nervengift Nikotin unterdrückt beim Rauchen ganz direkt Angstgefühle. Beide Linderungen halten aber nicht lange an, so dass besonders bei ängstlichen Personen Essen und Zigaretten, aber auch andere Ersatzhandlungen zur Sucht werden können. SES23 ist daher eine gute Idee, wenn Sie sich aus solchen Abhängigkeiten lösen wollen.

Im Leib stört Angst zahlreiche Abläufe in verschiedenen Bereichen. Deshalb ist die Unterstützung, die unser Körper durch SES23 erfährt, bei einer großen Anzahl von ganz unterschiedlichen Beschwerden überaus hilfreich.

SES23 zeigt uns besonders deutlich, die Zusammenhänge im Körper. Um Ihnen den Eindruck der Ganzheit zu vermitteln, werde ich ausnahmsweise etwas tiefer in die Sicht der Wechselwirkungen einsteigen:

Nieren und Nebennieren verrichten ungestört ihre Arbeit, wenn die SES23 offen sind. Sie regulieren die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, die in der Nebenniere hergestellt werden, sowie den Mineralien- und Wasserhaushalt, welche durch die Niere gesteuert sind. In der Folge harmonisieren die SES23 den Blutdruck, was wiederum das Herz vor Überlastung schützt.

Cholesterin wird im Körper zu Hormonen verarbeitet, die durch das Strömen von SES23 wieder in ausreichendem Maß hergestellt werden können. Dadurch normalisiert sich der Cholesterinwert, sofern er mit einem Hormonmangel einhergeht.

Schädliche Substanzen aus der Umwelt, aus der Nahrung oder aus Medikamenten werden unter anderem durch die Nieren ausgeschieden. Die Nieren sind Teil des Entgiftungskreislaufs. Starke Nieren entlasten alle anderen Reinigungsorgane: Leber, Darm, Lunge, Lymphe, Haut.

Säure-Basen-Haushalt. Nieren sorgen zusätzlich für eine individuell passende Säure-Basen-Balance. Individuell passend, weil der gesundheitsförderliche Säure-Anteil von der Blutgruppe abhängt. Blutgruppe Null braucht mehr Säure. Deshalb essen diese Menschen gerne Fleisch und Süßes. Sie trinken öfter Kaffee als andere und vertragen mehr Alkohol.

Bei A0 und B0 ist das in abgemilderter Form so. Oft wissen wir aber nicht, ob wir AA oder A0 bzw. BB oder B0 haben. Weil unsere Blutgruppenbestimmung nur die Verträglichkeit von Bluttransfusionen ergründen will. Sie können logische Rückschlüsse ziehen, wenn Sie die Blutgruppen von Eltern oder Kindern des Betreffenden kennen. Das führt hier zu weit. Vertiefen Sie das Thema mithilfe von eigenen Recherchen, wenn es Sie interessiert.

Über die Säure-Basen-Balance trägt SES23 zu unserem grundsätzlichen Wohlbefinden bei. Das ist nicht nur ein netter Wohlfühl-Effekt, sondern für unsere Gesundheit wesentlich. Dauernde Übersäuerung führt zu chronischen Entzündungen, auf deren Grundlage Tumorwachstum begünstigt wird.

Ansammlungen. Nicht nur Geschwulste, auch andere Ansammlungen im Körper, wie Blähungen oder Wassereinlagerungen, werden durch SES23 aufgelöst.

Abwehrsystem. Die regulierende Wirkung von SES23 auf das Immunsystem zeigt sich entzündungshemmend bei überschießenden Immunreaktionen (Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ I, Hashimoto, Rheuma, Lupus, Multiple Sklerose, etc.) ebenso wie in der gestärkten Abwehr von Infekten aller Art: Pilze, Viren und Bakterien.

SES23 verbindet die obere mit der unteren Körperhälfte. Als Trennlinie können wir die Taille oder das Zwerchfell betrachten.

Die Bauchspeicheldrüse, welche das zuckerspaltende Hormon Insulin produziert, befindet sich in der Nähe dieser Mittellinie. SES23 hilft der natürlichen Regulation des Blutzuckerspiegels und dient uns nicht erst bei erhöhten Werten oder wenn Diabetes festgestellt wird.

Die Bedeutung von SES23 ist so grundlegend und die Wirkungen sind so vielseitig, dass ich Ihnen noch seitenweise darüber berichten könnte.

Sie haben heute ein bisschen mehr Theorie gehört also sonst. Das dient Ihrem Bewusstsein über die Auswirkungen von Angst. Sie sollen verstehen, wie bedeutsam es für Sie ist, sich um Ihre Ängste zu kümmern.

Die praktische Umsetzung im Jin Shin Jyutsu ist ganz leicht: Halten Sie sich die beiden Punkte über den Nieren – im Sitzen oder im Liegen – so oft Sie daran denken mit der Handinnen- oder -außenfläche. Es gibt noch weitere Möglichkeiten: Machen Sie „ein Blasen-Sandwich“, indem Sie eine Hand in den unteren Rücken legen und eine auf den Unterbauch. Oder ganz einfach: Strömen Sie Ihren Zeigefinger für den Nieren- und Blasen-Meridian oder den kleinen Finger speziell für SES23.

Text und Foto: Petra Weiß

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Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Hier werden insgesamt 26 Beiträge aus der Reihe veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Auftakt-Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

Weiterlesen…

SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

Weiterlesen…

SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen
Foto: Walter Eberl / pixelio.de

In der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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SES12 Die Sache mit dem freien Willen

19.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Foto zum Beitrag Die Sache mit dem freien Willen.
Foto: pixplosion / pixelio.de

Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Die Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

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SES 14 Integrieren oder loslassen?

11.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Integrieren oder Loslassen?
Foto: Petra Weiß

Viele von uns müssen im Moment mit ihren Kapazitäten klug haushalten. Achten Sie also darauf, was Ihre Bedürfnisse stillt. Manchmal ist eine halbe Stunde in der Hängematte oder die Umarmung einer guten Freundin oder ein mit Liebe gebackener Kuchen nahrhafter als das beste bio-vegane Fairtrade-Menü.

Den Verdauungsprozess unterstützen wir auf der energetischen Ebene mit dem Sicherheitsschloss SES14. Es liegt auf dem vorderen unteren Rippenbogen, rechts also direkt über der Leber und ihrer Gallenblase. Die anatomische Nähe zu Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz ist sinnig.

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SES15 Heitere Gelassenheit

17.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Heitere Gelassenheit
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ein ausgeglichenes Luft-Element zeigt sich im Gemüt als heitere Gelassenheit. Doch wer erlebt diese gerade? Unser Gelassenheits-Element wird durch eine behinderte Atmung, durch Ausgangssperren, durch Beschränkungen in der Reisefreiheit und in der freien Gestaltung unseres Alltags sowie durch die Furcht vor realen und eingebildeten Gefahren reduziert. Um so wichtiger ist es, dass wir jetzt gut für unser Luft-Element sorgen.

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SES16 Die große Metamorphose

23.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Michael Otterbach / pixelio.de

Was ist der Unterschied zwischen einer Veränderung und einer Transformation? Die Transformation verändert uns elementar und fundamental. Jedes Lebewesen wächst und entwickelt sich. Schmetterlinge allerdings durchleben eine Metamorphose. Sie beginnen ihren Weg als kriechende Raupe und verwandeln sich später in ein Tier der Lüfte! Ihr wundersamer Wandel ist das Paradebeispiel einer Transformation.

Wir durchlaufen im Moment alle eine Metamorphose. Der aktuelle Stillstand ist notwendig, auch wenn er schwer auszuhalten ist. Die meisten befinden sich im Puppenstadium, einige kriechen noch umher und andere sind schon am Schlüpfen. Klopfen Sie nicht an den Kokon Ihres Nachbarn. Er wird davon nicht schneller reifen. Ihren eigenen Prozess können Sie aktiv unterstützen. Dieser Beitrag gibt Ihren ein paar praktische Tipps.

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SES17 Fruchten und Reifen dank stabiler Nerven

17.01.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Bild zu Fruchten und Reifen mit stabilen Nerven
Foto: Petra Weiß

In einem gesunden Organismus laufen Nerven und Energiebahnen parallel. Wenn wir uns erschrecken oder einen Schock erleiden, lösen sich die beiden Systeme (vorübergehend) voneinander. Dadurch ist man im Wortsinne „außer sich“.

Was Sie in den vergangenen Monaten erlebt haben und möglicherweise in den kommenden Tagen erfahren werden, kann die Reaktivierung von kleinen, mittleren und größeren Traumata auslösen. Bitte seien Sie sich dessen bewusst. Sorgen Sie jetzt besonders gut für sich – und für Ihr Nervensystem.

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SES18 Den Körper spüren

05.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Content
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Integrität von Körper und Bewusstsein ist bei vielen Menschen verloren gegangen. Sie spüren sich in ihrer Leiblichkeit nicht mehr richtig. Das Phänomen hat viele Ursachen – von einem handfesten Trauma bis zum alltäglichen Ignorieren der eigenen Bedürfnisse.

Leider nehmen die meisten Menschen ihre körperlichen Empfindungen nicht wahr. Deshalb habe ich eine kleine Übung für Sie mitgebracht, die den Fokus der Aufmerksamkeit nach innen lenkt und Ihnen gleichzeitig ein Gefühl der Selbstwirksamkeit vermittelt.

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SES19 Freie Selbstbestimmung und natürliche Führung

12.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Schreibkunst Texter Redaktion
Foto: paukereks / pixelio.de

Die einzige Instanz, der wir Rechenschaft schulden, ist unser eigenes höheres Selbst. Vor unserem Gewissen müssen wir verantworten, was wir getan haben und was nicht. An unseren eigenen Werten werden wir gemessen. Sie sind die Richtschnur unseres Lebens. Folgen wir ihr, werden wir unser Sein als sinnstiftend und erfüllt empfinden. Das sind die Früchte der Aufrichtigkeit.

Dieser Führung können wir uns anvertrauen. Wir müssen nicht nach Gurus oder Lehren suchen. Kein Fachmann ist vonnöten, um uns irgendwelche Verantwortung abzunehmen. Wir brauchen niemandens Erwartungen zu erfüllen als die eigenen.

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SES20 Verbunden mit dem wissenden Feld

23.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 19 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Ein Naturforscher hat beobachtet, dass Stammzellen sich mal zu Leberzellen und mal zu Hautzellen entwickeln mit vollkommen unterschiedlichen Merkmalen. Er hat sich gefragt, woher die Zelle WEISS, was aus ihr werden soll. Irgendwoher muss sie eine Information erhalten, an welche Stelle im Leib sie hingehört und welche Gestalt sie annehmen muss, um dort ihren Zweck zu erfüllen. Er entwickelte die These von wissenden Feldern, die der in-Form-ation dienen.

Auch wir können uns mit dem wissenden Feld verbinden, um unseren Platz in der Schöpfung zu finden und alle Fähigkeiten herauszubilden, die wir benötigen, um dort unsere einzigartigen Gaben in die Welt zu bringen.

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SES21 Die Befreiung

09.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Glaubenssätze geben uns Halt. Früh in unserem Leben haben wir gelernt, wie die Welt ist. So entsteht ein unbewusstes Bild davon, wie wir selbst sind, wie andere Menschen sind, und was man in bestimmten Situationen am Besten tun sollte.

Wir haben Erfahrungen gemacht und daraus Schlüsse gezogen. Diese Schlüsse sind auch heute noch entscheidend für unsere Überzeugungen und Handlungen. Deshalb ist es zweckdienlich für unsere Entwicklung, sie ins Bewusstsein zu holen und ihren Sinngehalt mit erwachsenem Verstand zu prüfen.

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SES22 Der rechte Platz

20.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Was ist meine Bestimmung? Wohin gehöre ich? An welcher Postion in unserer Gesellschaft kann ich meine einzigartigen Gaben entfalten? Diese und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Menschen im Laufe ihrer Bewusstwerdung.

Früher hat man solche Überlegungen im süffisantem Ton der Überlegenheit als “Selbstverwirklichungstrip” belächelt. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind. Heute darf man sich auf die Suche nach dem eigenen Platz im Leben machen und findet sogar allenthalben Unterstützung für dieses Ansinnen.

Zu der Frage, wohin wir in unserer Familie gehören, gibt es aufschlussreiches und anwendbares Wissen sowie bewährte Vorgehensweisen wie das Familienstellen. Kniffeliger ist das Finden des rechten Platzes für den Einzelnen in unserer Gesellschaft.

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein ihrer Genesung von einer angeblich unheilbaren Krankheit.

Gemäß ihrer Ausbildung darf sie die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu Praktikerin seit 2007 mit dem Segen der Grande Dame des JSJ, Mary Burmeister, führen. Jin Shin Jyutsu ist seither ein Grundpfeiler ihrer naturheilkundlichen Beratung. Petra Weiß unterrichtet Fachleute und Laien in der japanischen Heilkunst. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilpraktikern, Ernährungsberatern und anderen Berufsgruppen und gibt Selbsthilfekurse mit verschiedenen Schwerpunkten für jedermann.

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019

3 Helfer für starke Nerven

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Lesedauer ~5 Minuten
Rubrik: Mit Bachblüten Bewusstsein schaffen

Nervliche Belastungen haben facettenreiche Auswirkungen. Vor allem denken wir unter Druck und Anspannung nicht mehr klar. Das wirkt sich auf unsere Wahrnehmung und unser Urteilsvermögen aus, was noch mehr Ungemach verursachen kann. Bachblüten unterbrechen diesen unseligen Kreislauf.

Aspen: Zentrieren und Klarheit finden

Wer ohnehin zu den sensibleren Menschen gehört, dessen Nerven liegen gerade noch mehr blank als ohnehin schon. Er ist irgendwie außer sich und kann gar nicht konkret sagen, was ihn plagt. Das Nervensystem ist einfach überlastet. Jede weitere Reizung ist zu viel. Er reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse wie Nachrichten, Licht, Lärm, etc. Grundlose Ängste überfallen ihn vor allem in der Nacht und wenn er allein ist. Sie sind diffus und können sich bis zur Panik steigern. Besonders feinsinnige Menschen nehmen Phänomene aus der geistigen Welt wahr, die sie nicht zuordnen können. Sie fürchten sich dann vor „Gespenstern“. Oder im übertragenen Sinne vor Gefahren, die nüchtern betrachtet nicht realistisch sind. Ihr Energiefeld gewinnt wieder an Stabilität durch die Bachblüte Aspen. Sie hilft auch Menschen, die durch die aktuelle Lage ihre gewohnte Robustheit verloren haben. Auch wenn Sie innerlich oder körperlich ins Zittern kommen, ist die Zitterpappel ausgesprochen passend.

Rock Rose: Trauma heilen

Wenn Sie Rock Rose benötigen, gibt es tatsächlich einen Auslöser für Ihren Zustand. Allerdings erkennen Sie selbst, dass die Heftigkeit Ihrer emotionalen Reaktion objektiv nicht angemessen ist, oder Ihr Umfeld bemerkt das. Vielleicht reagieren Sie auch im Gegenteil gar nicht, obwohl es notwendig wäre, sich gegen einen Umstand entschlossen zur Wehr zu setzten. Solche Phänomene kennen wir aus der Traumatherapie. Wenn ein winziger Trigger unsere alte Verletzung hervorholt, fühlen wir uns genau wie damals und sind in diesen Empfindungen erst mal gefangen. Der ganze Körper gerät in einen Alarmzustand, der entweder auf Flucht oder Kampf vorbereitet oder in ein Gefühl der Lähmung führt. Die Bachblüte befreit uns aus dem Traumastrudel. Sie wirkt auch harmonisierend bei Menschen, die von Natur aus empfänglich für Traumatisierungen sind oder generell ein bisschen zu viel Drama im Leben haben. Und sie hilft als Notfall-Blüte, wenn tatsächlich gerade ein Schockerlebnis stattgefunden hat.

Cherry Plum: Mut zur Realität

Cherry Plum nenne ich halb im Scherz die „Ich-glaub-ich-dreh-durch“-Blüte. In eine solche Gemütsverfassung kommen wir, wenn wir lange genug so tun, als sei alles normal, während unsere Welt in Fetzen hängt. Die innere Spannung zwischen dem Persönlichkeitsanteil, der die Notlage sieht, und dem, der sie fröhlich verleugnet, wird irgendwann zu stark. Dann kann es zu unüberlegten Kurzschlusshandlungen kommen. Weil wir diese Gefahr spüren, haben wir Angst vor Kontrollverlust. Das kann sich darin äußern, dass wir fürchten, jemandem Gewalt anzutun oder uns selbst. Aus Furcht vor unseren düsteren Gefühlen wagen wir keine Innenschau. Praktiken wie Meditation oder eine klärende Psychotherapie werden dann möglicherweise abgelehnt. Dabei wäre es erlösend, sich seinem Unbewussten zu stellen, um zu erfahren, dass das Spuk dann relativ schnell vorübergeht. Stattdessen kann man jahrelang in diesem anstrengenden Zustand des zwanghaften Wegschauens bleiben. Beim mutigen Hinsehen hilft die Bachblüte aus der Kirschpflaume.

Bachblüten sind frei von Nebenwirkungen und ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Der Apotheker füllt eine 30 ml Pipettenflasche mit 2/3 Wasser und 1/3 Alkohol zum Konservieren. Dann fügt er je 3 Tropfen der entsprechenden Blüte hinzu. Sie nehmen täglich 4 x 4 Tropfen direkt aus der Flasche in den Mund. Alternative Vorgehensweisen beschreibe ich hier vorsichtshalber nicht. Der Beitrag wendet sich an Menschen mit akuten nervlichen Belastungen. Wir wollen Sie ja nicht noch mehr stressen.

Text und Foto: Petra Weiß

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

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Zur Person

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Bachblüten gehören zu ihrem facettenreichen Therapieangebot. Sie ist Fachjournalistin für das Ressort Medizin & Gesundheit und hat sie zahlreiche Beiträge in Zeitschriften sowie online veröffentlicht. Sie war als Fachlektorin an mehreren Patientenratgebern beteiligt. An dem Buch “Gesundheit gestalten mit den 4 Elementen” von Dr. Peter Vill hat sie als Co-Autorin mitgewirkt.

Fruchten und Reifen dank stabiler Nerven

Bild zu Fruchten und Reifen mit stabilen Nerven

Lesedauer ~14 Minuten

In einem gesunden Leib liegen Nervenstränge und Energiebahnen Seite an Seite. Wenn wir einen Schock erleiden, lösen sich die beiden Netze (vorübergehend) voneinander. Dadurch ist man im Wortsinne „außer sich“.

Der Energiefluss verliert seine Gleise und versorgt die Nerven nicht mehr wie gewohnt. Da der menschliche Leib in all seinen Abläufen auf Nerven angewiesen ist, beeinträchtigen erschütternde Erfahrungen uns auf sämtlichen Ebenen des Seins. Durch Probleme mit den Nerven – ganz gleich welcher Ursache – kann es zu allerlei leiblichen oder seelisch-geistigen Beschwerden kommen. 

Was Sie in den vergangenen Monaten erlebt haben und möglicherweise in den kommenden Tagen erfahren werden, kann zu Schreckmomenten führen. Kleine, mittlere und größere Traumata der Vergangenheit können dadurch wieder zum Leben erwachen Sie fühlen sich dann möglicherweise wieder so wie damals, ohne zu bemerken, dass Ihr Gemütszustand in seiner Heftigkeit gar nicht zur tatsächlichen Lage passt. Und ihren Mitmenschen geht es vielleicht ebenso. Bitte seien Sie sich dessen bewusst. Sorgen Sie jetzt besonders gut für sich – und für Ihre Nerven.

Wir werden unsere Zukunft schon bald neu gestalten dürfen. Um dafür bereit zu sein, brauchen wir stabile Nerven. So lange wir mit Stresshormonen überflutet sind, können wir nicht klar denken. Wir bleiben in unfruchtbaren Zuständen von Angst, Wut oder Ohnmachtsgefühlen stecken. Um unsere naturgegebene Schöpferkraft und Schaffensfreude zurückzugewinnen und zu einer klaren Ausrichtung zu finden, kümmern wir uns im ersten Schritt um unsere Nerven.

Die meisten von uns haben ihr gesundes Körperempfinden verloren oder nie entwickelt und spüren sich nicht (mehr) in ihrem Leib. Sonst könnten wir gemäß unserer Wahrnehmung entscheiden, welchen Einflüssen wir uns aussetzen wollen. Wir müssen erst wieder lernen, was uns dient und was uns schadet.

Was Sie grundsätzlich über Ihre Nerven wissen sollten:

Bevor Sie sich darüber sorgen, wie Sie die Nerven unterstützen, lenken wir Ihren Blick auf Störendes und betrachten, was ihren Nerven Schaden zufügt.

Ein Wort vorab zu den folgenden Möglichkeiten, die Nerven zu schonen: Setzen Sie sich bitte nicht unter Druck. Sie müssen nicht mit der schwierigsten Aufgabe beginnen und Sie müssen auch nicht alles gleichzeitig angehen. Picken Sie sich lieber einen der für Sie leichteren Punkt heraus, setzen Sie ihn um und freuen Sie sich über das Mehr an Wohlbefinden. Danach entscheiden Sie, ob Sie weitere Empfehlungen umsetzen wollen.

Beginnen wir mit ganz gewöhnlichen Belastungen, die viele von uns täglich ihren Nerven zumuten. Ich möchte Ihnen ein paar Tricks verraten, wie es möglicherweise leichter für Sie werden kann, etwas Abstand davon zu gewinnen:

Alkohol, Nikotin und Coffein sind Nervengifte. Die drei Stoffe können süchtig machen. Daher wird es mitunter schwierig, sie nach einer gewissen Gewöhnung  einfach wegzulassen. Sie füllen uns ein Element, das fehlt. Dieses muss dann anderweitig ersetzt werden.

Alkohol dient dem Wasser-Element. Viele nutzen ein Glas Rotwein beim Essen oder das Feierabendbier zur Entspannung, für den sinnlichen Genuss oder als Gemeinschaftsritual. Finden Sie heraus, wozu Sie es einsetzen und verschaffen Sie sich genau diese Wirkung ohne Alkohol. Entspannen Sie sich beispielsweise in der Badewanne oder in der Hängematte. Genießen Sie eine schmackhafte Vorspeise, ein ergreifendes Klavierstück oder den Duft von Rosen. Erleben Sie Gemeinschaft, indem Sie eine Freundin anrufen oder Ihren Kater streicheln oder sich Familienfotos ansehen. All das unterstützt Ihr Wasser-Element ebenfalls.

Nikotin fördert das Luft-Element. Ohne es zu wissen, lindern Raucher ihre Ängste durch Zigaretten, verschaffen sich ein falsches Gefühl von Freiheit mit einer Zigarre oder unterstreichen den Eindruck von Besonnenheit mit einer Pfeife. Ja, man kann auch aus anderen Gründen rauchen. Tatsächlich ist jede Sucht eine Abhängigkeit und damit ausgesprochen unluftig. Wie man Ängsten fruchtbar begegnen kann, darüber habe ich in dem Beitrag „Angstfrei durch die Lüfte schweben“ ausführlich geschrieben. Freiheit ist grundsätzlich jede Form der Entscheidung nach dem eigenen Willen, und sei sie noch so nebensächlich. Suchen Sie immer nach verschiedenen Wegen. Vergleichen Sie die vorteilhaften mit den weniger erquicklichen und fällen Sie dann Ihren Beschluss. Lassen Sie sich nicht erzählen, Sie hätten keine Wahl. Wirklich alternativlos ist nur der Tod.

Coffein stimuliert das Feuer-Element. Kaffee und Schwarztee wirken deutlich feurig auf das Herz und Kreislauf, grüner Tee durch die sanftere Entfaltung des Coffeins in etwas geringerem Maß. Menschen mit niedrigem Blutdruck können manchmal erholsamer schlafen, wenn sie abends einen Espresso trinken. Leuten, die von Natur aus zu viel Feuer haben, ist von diesem Betthupferl abzuraten. Wer meint, Kaffee zu brauchen, um mehr leisten zu können, sollte nach seinen Schilddrüsen-Werten schauen lassen. Wenn das Organ schwächelt, treten oft schleichend und daher unbemerkt eine niedergedrückte Stimmung, Hautveränderungen und/oder eine verlangsamte Verdauung auf. Man kann sich auch überlegen, ob man vielleicht viel zu viel von sich verlangt und warum. Nervenschonender als den Kaffeekonsum zu steigern, ist es, das Feuer-Element durch warme Kleidung, heiße Getränke, vielleicht mit Ingwer oder Zimt und – bei entsprechender Verträglichkeit – durch scharfe Speisen anzuheizen.

Wie immer rate ich Ihnen dringend, nicht übereifrig zu werden. Es geht nicht darum, sklavisch jeden Cappuccino, jeden Schoppen oder jeden Tabak aus Ihrem Leben zu verbannen. Prüfen Sie, ob Sie auf etwas verzichten WOLLEN. Dann, und nur dann, probieren Sie aus, wie es Ihnen mit oder ohne Ihr Genussgift geht bzw. welche Dosis für Sie angemessen ist.

Wenn Sie z.B. jeden Tag 4 große Tassen Kaffee getrunken haben, und das Heißgetränk von einem Tag auf den anderen weglassen, können Entzugsbeschwerden auftreten wie Kopfschmerzen und gereizte Unleidlichkeit. Verringeren Sie die Dosis lieber schrittweise. Falls Sie Kaffee und Alkohol zu sich nehmen, senken Sie die Mengen zeitgleich. Damit bleibt Ihre Wasser-Feuer-Achse im Gleichgewicht. Dann fällt die Umgewöhnung Ihnen vielleicht gar nicht so schwer.

Die Nikotinsucht zu stoppen ist eine Übung für Fortgeschrittene, weil die Sucht an sich einen Mangel an Luft-Element darstellt und der Griff zur Zigarette etwas Ausgleichendes hat. Man muss zuerst das Luft-Element entlasten, damit das Ansinnen Aussichten auf Erfolg hat. Holen Sie sich bei Bedarf fachkundige Unterstützung. Eine kleine Mä0igung ist allemal zweckdienlicher als gar keine Veränderung. Veränderung ist nämlich ebenfalls Luft-spendend.

Betrachten Sie sich bei der Suche nach Entlastung für Ihre Nerven nicht nur Stoffliches.

Halten Sie die Augen offen, was Sie unter Druck setzt oder anderweitig in Ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt. Der eine leidet unter der Terminfülle im Kalender und tut gut daran, mehr Pufferzeiten einzuplanen oder zeitiger mit Vorbereitungen zu beginnen. Der andere ignoriert seine Grundbedürfnisse wie Wärme, Durst, Hunger, Pipi und Erholung. In solch einfachen Dingen gut für sich zu sorgen, ist weit mehr entlastend als man meinen könnte, weil es so platt klingt.

Einige Gedanken, Gespräche oder Begegnungen können einem ebenfalls den Energiestöpsel ziehen. Selbst wenn Sie sich nicht (mehr) gut spüren – Ihre Nerven bemerken sehr wohl, wenn Sie gegen Ihre Natur arbeiten. Es muss dann ständig gegenregulieren und verbrät unnötig Energie, die Ihnen anderswo nützlicher dienen könnte.

Manche Sinneseindrücke können Schaden anrichten, wenn sie für den Einzelnen unpassend sind. Prüfen Sie, ob Ihre Umgebung für Sie zu laut oder die Beleuchtung zu hell (oder blaustichig durch LED) ist, oder ob es unangenehme Gerüche gibt.

Ist Ihre Kleidung bequem, drückt irgendwas? Haben Sie kalte Füße? Nervt eine Haarsträhne, die ständig ins Gesicht fällt? Kleinigkeiten summieren sich. Stellen Sie alles Belastende ab, was nicht sein muss. Vielleicht werden Sie sich wundern, welche Wirkung solche kleinen Anpassungen an die eigenen Bedürfnisse im Alltag haben.

Wir leben in einem Ausnahmezustand. Nutzen Sie die Zeit mit sich selbst, um in sich hineinzulauschen, was Sie wirklich brauchen. Beginnen Sie damit, was Ihr Leib gerade will. Erfüllen Sie Ihre Bedürfnisse. Sie müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie gut für sich sorgen. Aber machen Sie es notfalls auch mit schlechtem Gewissen. Lieber als gar nicht. Um das Gewissen kümmern wir uns in einem der nächsten Schritte. Jetzt sind erst mal die Nerven dran.

Ein Griff aus der japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu unterstützt die Nerven und seine gesunde Verbindung zu den Energiebahnen. Auch und gerade in Notlagen ist SES17 von unschätzbarem Wert. Das Sicherheitsenergieschloss SES17 liegt außen an den Handgelenken auf der Kleinfingerseite. Umfassen Sie ein Handgelenk einfach mit der anderen Hand oder berühren Sie den Punkt mit einem oder mehreren Fingern.

Vortragende standen früher in dieser Haltung vor ihrem Publikum und haben damit auf natürliche Weise ihr Lampenfieber gelindert – bevor neunmalkluge Rhetoriktrainer es ihnen ausgeredet haben.

SES17 unterstützt uns in Situationen, in denen wir uns, wie Dr. Rüdiger Dahlke sagen würde, „mutig ins Dunkle hineinbegeben“. Wenn wir also mit völlig unbekannten Umständen klarkommen müssen, ist dieser Griff genau richtig. Er hilft beim Aufbruch ins Neue.

Auf der leiblichen Ebene beruhigt SES17 in erster Linie die Nerven. Nervosität und Zittern lassen nach. Das Gehirn wird besser mit Energie versorgt. Wir können wieder klar denken und haben einen leichteren Zugriff auf unser Bauchgefühl.

SES17 harmonisiert die Tätigkeit des Herzens, bringt den Blutdruck ins Gleichgewicht und öffnet den Brustkorb.

Gleichzeitig wird der Dünndarm entspannt, was die Verdauung erleichtert und Blähungen abbaut.

Interessanterweise dient SES17 der Fortpflanzung – sowohl physisch bei Kinderwunsch und Schwangerschaft als auch im übertragenen Sinne: Unsere geistigen Kinder finden leichter ins Leben dank SES17. Gedeihen und gesundes Wachstum bis zu Reife werden mit SES17 in Verbindung gebracht.

Wir müssen uns also beruhigen und zur Stabilität unserer Nerven zurückfinden, um etwas Zukunftsträchtiges zu erschaffen – egal, ob es ein Säugling ist, eine neue Form des Zusammenlebens oder ein anderes Wirtschaftssystem.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ausprobieren dieses in unserer Zeit so hilfreichen Energiepunktes. Und wenn Ihre Nerven gar nicht belastet sind? Glückwunsch! Dann nutzen Sie den Griff bei Bedarf einfach als Mittel zur allgemeinen Belebung und Erquickung.

Text und Foto: Petra Weiß

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

Konto: IBAN DE48 4306 0967 6022 2369 03
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Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Online-Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und März 2021 werden insgesamt 26 Beiträge veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 MinutenBild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen

Foto: Walter Eberl / pixelio.deIn der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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SES12 Die Sache mit dem freien Willen

19.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Foto zum Beitrag Die Sache mit dem freien Willen.
Foto: pixplosion / pixelio.de

Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Die Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

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SES 14 Integrieren oder loslassen?

11.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Integrieren oder Loslassen?
Foto: Petra Weiß

Viele von uns müssen im Moment mit ihren Kapazitäten klug haushalten. Achten Sie also darauf, was Ihre Bedürfnisse stillt. Manchmal ist eine halbe Stunde in der Hängematte oder die Umarmung einer guten Freundin oder ein mit Liebe gebackener Kuchen nahrhafter als das beste bio-vegane Fairtrade-Menü.

Den Verdauungsprozess unterstützen wir auf der energetischen Ebene mit dem Sicherheitsschloss SES14. Es liegt auf dem vorderen unteren Rippenbogen, rechts also direkt über der Leber und ihrer Gallenblase. Die anatomische Nähe zu Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz ist sinnig.

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SES15 Heitere Gelassenheit

17.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Heitere Gelassenheit
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ein ausgeglichenes Luft-Element zeigt sich im Gemüt als heitere Gelassenheit. Doch wer erlebt diese gerade? Unser Gelassenheits-Element wird durch eine behinderte Atmung, durch Ausgangssperren, durch Beschränkungen in der Reisefreiheit und in der freien Gestaltung unseres Alltags sowie durch die Furcht vor realen und eingebildeten Gefahren reduziert. Um so wichtiger ist es, dass wir jetzt gut für unser Luft-Element sorgen.

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Die große Metamorphose

23.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Michael Otterbach / pixelio.de

Was ist der Unterschied zwischen einer Veränderung und einer Transformation? Die Transformation verändert uns elementar und fundamental. Jedes Lebewesen wächst und entwickelt sich. Schmetterlinge allerdings durchleben eine Metamorphose. Sie beginnen ihren Weg als kriechende Raupe und verwandeln sich später in ein Tier der Lüfte! Ihr wundersamer Wandel ist das Paradebeispiel einer Transformation.

Wir durchlaufen im Moment alle eine Metamorphose. Der aktuelle Stillstand ist notwendig, auch wenn er schwer auszuhalten ist. Die meisten befinden sich im Puppenstadium, einige kriechen noch umher und andere sind schon am Schlüpfen. Klopfen Sie nicht an den Kokon Ihres Nachbarn. Er wird davon nicht schneller reifen. Ihren eigenen Prozess können Sie aktiv unterstützen. Dieser Beitrag gibt Ihren ein paar praktische Tipps.

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Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein ihrer Genesung von einer angeblich unheilbaren Krankheit.

Gemäß ihrer Ausbildung darf sie die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu Praktikerin seit 2007 mit dem Segen der Grande Dame des JSJ, Mary Burmeister, führen. Jin Shin Jyutsu ist seither ein Grundpfeiler ihrer naturheilkundlichen Beratung. Petra Weiß unterrichtet Fachleute und Laien in der japanischen Heilkunst. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilpraktikern, Ernährungsberatern und anderen Berufsgruppen und gibt Selbsthilfekurse mit verschiedenen Schwerpunkten für jedermann.

 

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019

Die große Metamorphose

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Lesedauer ~ 9 Minuten

Veränderungen begleiten unser Leben fortwährend. Was ist nun der Unterschied zwischen einer Veränderung und einer Transformation? Die Transformation verändert uns elementar und fundamental. Jedes Lebewesen wächst und entwickelt sich. Schmetterlinge allerdings durchleben eine Metamorphose. Sie beginnen ihren Weg als kriechende Raupe und verwandeln sich später in ein Tier der Lüfte! Ihr wundersamer Wandel ist das Paradebeispiel einer Transformation.

Viele Menschen sprechen in diesen Tagen von einem Transformationsprozess. Es geht um eine Transformation in unserem Bewusstsein (Näheres dazu werden wir beim Sicherheitsenergieschloss SES20 in 4 Wochen beleuchten). Wir beginnen wieder zu begreifen, wer wir sind. Wir sind mehr als unsere leibliche Hülle. Wir Menschen sind seelisch-geistige Wesen, die in einem 3D-Körper Erfahrungen machen.

Wir durchlaufen alle eine Metamorphose. Der aktuelle Stillstand ist notwendig, auch wenn er schwer auszuhalten ist. Die meisten befinden sich im Puppenstadium, einige kriechen noch umher und andere sind schon am Schlüpfen. Klopfen Sie nicht an den Kokon Ihres Nachbarn. Er wird davon nicht schneller reifen. Zum Schluss werden wir alle durch die Lüfte flattern. Vertrauen Sie auf die Natur. Der energetische Umbau wird bald vorüber sein. Schonen Sie sich jetzt.

Sie können an ihrem eigenen Transformationsprozess mitwirken: Heben Sie Ihre Schwingung an. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich bereits in dem Beitrag „Mit der Erde in Resonanz“ beschrieben habe.

Heute möchte ich auf die Frequenzen Ihrer Gefühle eingehen. Angst, Wut und Trauer sind niederfrequente Emotionen. Sie dienen nicht Ihrem Transformationsprozess. Es ist aber auch nicht hilfreich, sie krampfhaft zu unterdrücken.

Mein Tipp: Lassen Sie diese Gefühle vorbeiziehen. Beobachten Sie sie, ohne darin einzutauchen. Ich verwende gerne das Bild des Wasserfalls. Wenn Ihre Emotionen mit voller Wucht auf Sie herniederprasseln, das halten Sie nicht lange aus. Treten Sie stattdessen einen Schritt zurück und bemerken Sie, dass der Wasserfall der Emotionen und damit verbundenen Gedanken an Ihnen vorbeiströmt. Sie können ihn beobachten. Sie sind nicht das Wasser. Sie sind nicht Ihre Angst oder Wut oder Trauer. Nehmen Sie Ihr von der Emotion getrenntes Bewusstsein wahr, indem Sie in die Beobachter-Rolle gehen. Das sind Sie.

Gleichzeitig haben Sie mit Ihrem Bewusstsein Einfluss auf Ihre Gedanken und können so auf Ihre Emotionen einwirken. Lenken Sie sie in Richtung Liebe, Schönheit, Freude und Fülle. Dankbarkeit ist ebenfalls eine hochfrequente Emotion. Es gibt Menschen, die haben prinzipiell eine innere Haltung der Dankbarkeit, andere kostet diese Blickrichtung mehr Aufmerksamkeit.

Auch und gerade, wenn im Moment einiges in Ihrem Leben im Argen liegt oder unsicher ist: Bringen Sie sich in eine neutrale oder angenehme Stimmung. Wie Sie das machen, wissen Sie aus Ihrer Erfahrung. Manchen hilft es, aufzuschreiben was Ihnen Gutes widerfahren ist. Andere beten oder meditieren. Wieder andere lenken sich einfach ab, um auf andere Gedanken zu kommen.

Durch das Relais Ihrer Emotionen werden Sie selbst zur Trafostation für die Schwingung in Ihrem Organismus. Und das lohnt sich: Dem inneren Wandel wird der äußere folgen. Sie werden Menschen und Ereignisse anziehen, die in einer ähnlichen Frequenz schwingen. Wählen Sie bewusst, womit Sie in Resonanz sein wollen.

Ein Griff aus der japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu (JSJ) unterstützt Transformationsprozesse: das Sicherheitsenergieschloss SES16. Es befindet sich an der Außenseite des Fußes zwischen Knöchel und Ferse.

SES16 unterstützt das Loslassen von Persönlichkeitsanteilen, die wir nicht mehr brauchen. Wir wandeln uns von der Person, die wir geworden sind, zu dem Wesen, das in uns schlummert. Veraltete Verhaltensweisen können aufgebrochen werden, damit sie durch Neues, jetzt Passende ersetzt werden. Verhärtete Einstellungen und Fixierungen werden gelöst.

Gewohnte Pfade zu verlassen, bringt naturgemäß Unsicherheit mit sich, vielleicht auch Ängste. SES16 verwandelt Probleme in Projekte. Es bringt uns aus der Lähmung in die Aktion in Richtung Lösung.

Die Fähigkeit zur Wandlung zeigt SES16, indem es bei Narben und Schwangerschaftsstreifen hilft.

Nach einem Schlaganfall zügig eingesetzt, steht es im Ruf, Lähmungen zu lindern und beim Wiedererlangen der Sprache dienlich zu sein. Natürlich nicht anstelle der medizinischen Behandlung, sondern ergänzend.

Wenn die Muskulatur generell zu angespannt oder zu schlaff ist, wählen wir SES16 zum Regulieren des Tonus. Es lindert Nackenverspannungen und entlastet das Nervensystem bei Migräne. Auch geschwollene Augen reagieren auf die Transformation durch SES16. Danach können wir wieder gut sehen.

SES16 dient außerdem der großen Transformation, dem Wunder, durch das neues Leben entsteht. Es fördert die gesunde Funktion von Hoden und Eierstöcken. So unterstützt es die Fortpflanzungsenergie und wird bei Kinderwunsch gerne eingesetzt.

SES16 wird häufig in Kombination mit dem gleichseitigen SES1 (Bewegung – Innenseite der Knie) empfohlen. Ich persönlich bevorzuge, es gemeinsam mit SES5 (Veränderung – Innenseite der Knöchel) zu strömen. Die Position ist im Sitzen bequem, während Sie die Beine so überschlagen, dass ein Knöchel auf dem anderen Oberschenkel in Knienähe liegt. Sie können alternativ beide Punkte statt mit den Händen mit dem anderen Fuß berühren, indem Sie zum Beispiel die rechte Ferse zwischen den großen und den zweiten Zeh des linken Fußes klemmen. Wenn Ihnen das alles zu kompliziert sein sollte: Halten Sie sich einfach beide Daumen. Was für eine schöne und überaus passende Geste…

Ich halte uns allen die Daumen für das Kommende. Machen Sie sich bereit für Ihre Metamorphose. Dinge werden sich verändern, viel mehr als Sie es jetzt vielleicht für möglich halten – zum Besseren. Stellen Sie sich nicht gegen den Strom, sondern reiten Sie die Welle.

Text: Petra Weiß
Foto: Michael Otterbach / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

Konto: IBAN DE48 4306 0967 6022 2369 03
Bank: GLS Gemeinschaftsbank Bochum
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: “Weißheiten”

Ihre Wertschätzung kommt an.

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Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Online-Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und März 2021 werden insgesamt 26 Beiträge veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 MinutenBild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen

Foto: Walter Eberl / pixelio.deIn der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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SES12 Die Sache mit dem freien Willen

19.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Foto zum Beitrag Die Sache mit dem freien Willen.
Foto: pixplosion / pixelio.de

Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Die Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

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SES 14 Integrieren oder loslassen?

11.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Integrieren oder Loslassen?
Foto: Petra Weiß

Viele von uns müssen im Moment mit ihren Kapazitäten klug haushalten. Achten Sie also darauf, was Ihre Bedürfnisse stillt. Manchmal ist eine halbe Stunde in der Hängematte oder die Umarmung einer guten Freundin oder ein mit Liebe gebackener Kuchen nahrhafter als das beste bio-vegane Fairtrade-Menü.

Den Verdauungsprozess unterstützen wir auf der energetischen Ebene mit dem Sicherheitsschloss SES14. Es liegt auf dem vorderen unteren Rippenbogen, rechts also direkt über der Leber und ihrer Gallenblase. Die anatomische Nähe zu Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz ist sinnig.

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SES15 Heitere Gelassenheit

17.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Heitere Gelassenheit
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ein ausgeglichenes Luft-Element zeigt sich im Gemüt als heitere Gelassenheit. Doch wer erlebt diese gerade? Unser Gelassenheits-Element wird durch eine behinderte Atmung, durch Ausgangssperren, durch Beschränkungen in der Reisefreiheit und in der freien Gestaltung unseres Alltags sowie durch die Furcht vor realen und eingebildeten Gefahren reduziert. Um so wichtiger ist es, dass wir jetzt gut für unser Luft-Element sorgen.

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein ihrer Genesung von einer angeblich unheilbaren Krankheit.

Gemäß ihrer Ausbildung darf sie die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu Praktikerin seit 2007 mit dem Segen der Grande Dame des JSJ, Mary Burmeister, führen. Jin Shin Jyutsu ist seither ein Grundpfeiler ihrer naturheilkundlichen Beratung. Petra Weiß unterrichtet Fachleute und Laien in der japanischen Heilkunst. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilpraktikern, Ernährungsberatern und anderen Berufsgruppen und gibt Selbsthilfekurse mit verschiedenen Schwerpunkten für jedermann.

 

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019

Heitere Gelassenheit

Foto zum Beitrag Heitere Gelassenheit

Lesedauer ~ 8 Minuten

Ein ausgeglichenes Luft-Element zeigt sich im Gemüt als heitere Gelassenheit. Doch wer erlebt diese gerade? Unser Gelassenheits-Element wird durch eine behinderte Atmung, durch Ausgangssperren, durch Beschränkungen in der Reisefreiheit und in der freien Gestaltung unseres Alltags sowie durch Furcht vor realen oder eingebildeten Gefahren reduziert.

Wenn das Luft-Element im Mangel ist, bekommen wir Angst bis hin zur Panik. Oder als Kompensationsversuch erleben wir uns und die Welt als chaotisch, im Extremfall bis hin zur Schizophrenie. Um so wichtiger ist es, dass wir jetzt gut für unser Luft-Element sorgen.

Einige Tipps zum Luft-Element haben Sie bereits in der der Serie „Angstfrei durch die Lüfte schweben“ erhalten. Heute will ich gezielt auf das Thema Humor eingehen, denn darum geht es bei dem Sicherheitsenergieschloss SES15, das wir weiter unten genauer betrachten.

Anerkennen Sie Ihre Angst und lassen Sie sich auch von unangenehmen Empfindungen berühren. Es ist wichtig, Emotionen zu spüren. Einige Ängste sind im Moment absolut berechtigt. Ich würde sogar sagen, wer in Anbetracht der gesellschaftlichen Situation gerade gar keine Angst empfindet, ist entweder beneidenswert naiv und desinformiert oder er verdrängt die Realität aus (unbewusster) Überforderung oder er hat (im Moment zum Zweck des Selbstschutzes oder generell als Pathologie) keinen Zugang zu seinen Gefühlen. Das heißt nicht, dass wir die Lage schwarz sehen müssen. Es besteht durchaus Grund zur Zuversicht. Aber eben nicht nur.

Dennoch: Wälzen Sie sich bitte nicht 24 Stunden am Tag in der Angst. Ihr Körper ist sonst permanent von Stresshormonen geflutet, die verhindern, dass Sie klar denken und gute Lösungsansätze für Ihre aktuellen Probleme finden.

Gönnen Sie sich bewusst angstfreie Zeiten. Niemandem ist damit gedient, wenn Sie rund um die Uhr in Panik sind. Wie das gehen soll? Da gibt es einen Trick: Sie können nicht gleichzeitig lachen und Angst haben. Deshalb ist Lachen eine wirksame Methode, um Angst auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen. Sie haben im Moment nichts zu Lachen? Ihrer Biochemie ist das egal. Probieren Sie es aus, auch wenn es Ihnen am Anfang vielleicht etwas merkwürdig erscheint.

Schauen Sie sich witzige Filme an. Die Geschmäcker sind da ganz verschieden. Den einen erheitert ein Tiervideo mit tapsigen Katzen, den anderen ein Zeichentrickfilm oder eine Komödie, und wieder andere lachen sich über Comedy und Satire schlapp. Vielleicht tauschen Sie sich mit einer Freundin über lustige Begebenheiten aus, die Sie gemeinsam erlebt haben. Lesen Sie ein erheiterndes Buch oder blättern Sie in einem Comic. Finden Sie Wege, die für Sie persönlich passend sind, um etwas Heiterkeit in Ihr Leben zu bringen.

Eventuell müssen Sie sich zu Beginn überwinden, weil Heiterkeit nicht das Erste ist, was wir in einer Krise anstreben. Möglicherweise denken Sie, Sie müssten Ihre Zeit produktiver verbringen. Oder Sie glauben, Sie müssten mit Hochdruck am Lösen Ihrer Probleme arbeiten. Glauben Sie mir: Die sind morgen auch noch alle da, wenn Sie heute Abend anderthalb Stunden gelacht haben. Das Gute dabei ist, dass uns ein Mehr an Luft-Element unsere Kreativität zurückbringt. Und die können viele von uns gerade wirklich gut brauchen.

Das Sicherheitsenergischloss SES15 hat in der blumigen Sprache der Asiaten den Beinamen „Reinige unsere Herzen mit Lachen“. Seine Idee ist, dass wir uns und die Unwägbarkeiten unseres Lebens nicht ganz so ernst nehmen. SES15 liegt in der Leistenbeuge. Es kann bequem im Sitzen oder im Liegen geströmt werden, indem Sie die rechte Hand in die rechte Leistenbeuge legen und die linke Hand in die linke Leistenbeuge.

Dieser Griff hilft uns aus dem weit verbreiteten Leistungswahn heraus. Gleichzeitig lindert er Aufgeblasenheit im physischen (Blähungen) und psychischen (Prahlsucht) Sinne. Er eignet sich bei körperlicher Überanstrengung und bei Rückenschmerzen.

Durch diesen Punkt fließt Energie in die Beine, daher hilft er bei kalten Füßen, bei Schwäche in den unteren Extremitäten, bei Venenproblemen und Krampfadern.

Ist der Durchfluss im SES15 blockiert, staut sich der Strom. Deshalb befreit SES15 die Energie in den Fortpflanzungsorganen und harmonisiert Zyklusbeschwerden.

SES15 dient dem Fluss der Liebe. Es unterstützt die Herzensenergie und fördert daher die gesunde Funktion dieses Organs.

Systemisch stärkt SES15 allgemein die Heilungskräfte, weshalb es nach Operationen gerne eingesetzt wird sowie bei Knochenbrüchen aller Art.

Wollen wir an Leib und Seele genesen, dann ist es hilfreich, die Dinge nicht so schwer zu nehmen. Sie entscheiden, ob Sie über Zustände, die Sie ohnehin nicht wirksam ändern können, einfach mal herzhaft lachen – und sei es nur aus Galgenhumor.

Text: Petra Weiß
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

Konto: IBAN DE48 4306 0967 6022 2369 03
Bank: GLS Gemeinschaftsbank Bochum
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: “Weißheiten”

Ihre Wertschätzung kommt an.

Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Online-Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Zwischen September 2020 und März 2021 werden insgesamt 26 Beiträge veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

Weiterlesen…

SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffe werden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

Weiterlesen…

SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 MinutenBild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen

Foto: Walter Eberl / pixelio.deIn der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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SES12 Die Sache mit dem freien Willen

19.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

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Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Die Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

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SES 14 Integrieren oder loslassen?

11.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Integrieren oder Loslassen?
Foto: Petra Weiß

Viele von uns müssen im Moment mit ihren Kapazitäten klug haushalten. Achten Sie also darauf, was Ihre Bedürfnisse stillt. Manchmal ist eine halbe Stunde in der Hängematte oder die Umarmung einer guten Freundin oder ein mit Liebe gebackener Kuchen nahrhafter als das beste bio-vegane Fairtrade-Menü.

Den Verdauungsprozess unterstützen wir auf der energetischen Ebene mit dem Sicherheitsschloss SES14. Es liegt auf dem vorderen unteren Rippenbogen, rechts also direkt über der Leber und ihrer Gallenblase. Die anatomische Nähe zu Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz ist sinnig.

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Zur Autorin

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Petra Weiß ist als Heilpraktikerin mit ihrer Praxis für Homöopathie, Ganzheitsmedizin und Psychotherapie (HeilprG) in Weinheim niedergelassen. Jin Shin Jyutsu war ab 2003 ein wesentlicher Mosaikstein ihrer Genesung von einer angeblich unheilbaren Krankheit.

Gemäß ihrer Ausbildung darf sie die Bezeichnung Jin Shin Jyutsu Praktikerin seit 2007 mit dem Segen der Grande Dame des JSJ, Mary Burmeister, führen. Jin Shin Jyutsu ist seither ein Grundpfeiler ihrer naturheilkundlichen Beratung. Petra Weiß unterrichtet Fachleute und Laien in der japanischen Heilkunst. Sie teilt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Heilpraktikern, Ernährungsberatern und anderen Berufsgruppen und gibt Selbsthilfekurse mit verschiedenen Schwerpunkten für jedermann.

 

Zum Weiterlesen

Riegger-Krause, Waltraud: Jin Shin Jyutsu: Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände. IRISANA 2012
Burmeister, Alice: Heilende Berührung: Körper, Seele und Geist mit Jin Shin Jyutsu behandeln. KNAUR.LEBEN 2019

Angstfrei durch die Lüfte schweben

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Artikel mit Video-Serie von Petra Weiß. Lesedauer ~ 11 Minuten.
Rubrik: Elemente in Spuren.

Emotionale Belastungen stehen der freien Selbstentfaltung im Wege, allen voran Angst und Panik. In solchen Zuständen sind wir nicht in der Lage, klar zu sehen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich der Regulation von Emotionen zuzuwenden. An dieser Stelle möchte ich mich dem Thema über die Elemente-Betrachtung nähern und beziehe mich auf die Modernen 4-Elemente-Medizin nach Dr. Peter Vill. Welches Element hat mit Angst zu tun? Wie gerät es aus der Balance? Und was können Sie selbst dazu beitragen, es zu regulieren?

Angst ist aus Elemente-Sicht ein Mangel an Luft. Manche von uns haben konstitutionell viel Luft zur Verfügung, andere sind damit nicht so reich gesegnet. Als praktische Konsequenz sind einige Menschen anfälliger für Angst und andere weniger. Allen gemeinsam ist, das bestimmte Umstände den Mangel an Luft verstärken und andere dem Ausgleich dienen. Betrachten wir, was der Luft zugeordnet ist, um herauszufinden, wodurch das Risiko eines Luft-Mangels entstehen könnte.

Wie kann ich erkennen, dass mein Luft-Element Unterstützung braucht, außer durch den Blick auf die Emotionen? Zunächst muss man wissen, dass ein Zuviel oder ein Zuwenig eines Elements sich auf verschiedenen Ebenen zeigen kann. Und dass die Ebenen stets darum bemüht sind, sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten.

Wie zeigt sich Luft-Mangel?

Auf der körperlichen Ebene kann sich ein Mangel an Luft vielfältig auswirken. Diesem Element zugeordnet sind z.B. die Knochen, die Zähne und die Haut, aber auch die Atmung und das Nervensystem sowie die Sinnesorgane. Ein Mangel an Luft kann also mitunter unsere Wahrnehmung und unsere kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen. Auf der Stoffwechselebene gehören das Mineral Kalzium und das Stresshormon Cortisol zum Luft-Element.

Nachvollziehbar ist die Regulation eines Luft-Mangels auf der Seelenebene (Angst) durch das Ausschütten eines luftigen Hormons (Cortisol). Das Element ist damit ausgeglichen, Ihrer Gesundheit dient diese Kompensation natürlich nicht nachhaltig.

Ganz praktisch fehlt uns Luft, wenn wir zu wenig Sauerstoff bekommen, weil wir zum Beispiel unter Atemwegserkrankungen leiden, oder wenn wir zu selten an die frische Luft gehen. Wenn uns konstitutionell auf körperlicher Ebene Luft-Element fehlt (Blutgruppe A oder Null), brauchen wir die Atemluft um so dringender. Blutgruppe Null muss sich zusätzlich viel bewegen, treibt also am Besten Sport unter freiem Himmel. Die Blutgruppe hat auch Auswirkungen auf unser Ernährung: Bei Luft-Mangel können wir schwer auf Kohlenhydrate verzichten.

Ohne Luft keine Freiheit

Auf der Seelenebene bedeutet Luft Freiheit. Ein Gefühl von Freiheit entsteht dadurch, dass wir frei wählen können, was wir tun und was wir lassen, was wir sagen und letztlich auch was wir meinen. Freiheit wird gefördert durch ein Klima der Toleranz, insbesondere im Denken und im Glauben. Verstand und Spiritualität gehören zum Luft-Element.

Alle Einschränkungen unserer Freiheit nehmen uns die Luft. Wenn wir nicht von Natur aus im Luft-Überfluss leben, machen sie uns Angst bis hin zu Ohnmachtsgefühlen und Handlungsunfähigkeit.

Zusätzlich kommt die Erde-Luft-Achse zum Tragen. Diese beiden Elemente suchen grundsätzlich nach einer harmonischen Balance. Fällt unsere Erdung, z.B. durch Gefühle der Ohnmacht oder drohenden Verlust oder faktischen Geldmangel (Macht, Besitz und Euro gehören zum Erd-Element), dann spüren Sie das auf der Seelenebene als Unsicherheit. Eine unbewusste Regulation besteht darin, dass wir auch unser Luft-Element senken, indem wir Angst haben. Die Achse ist dann ausgeglichen: weniger Erde –> weniger Luft. Dem Wohlergehen förderlich ist diese „Balance im Schlechten“ nicht.

Sie haben die Wahl!

Die gute Lösung ist also, das Luft-Element zu stärken. Unbewusst machen Sie das sowieso. Zum Beispiel, indem Sie Pasta und Kuchen essen oder indem Sie viel denken. Gedanken können fruchtbar sein oder grüblerisch. Den Elementen ist das egal, Hauptsache die Achse wird balanciert. Für Sie ist es aber wichtig, wie Sie das fehlende Element ausgleichen. Sie finden Wege, die Ihren Bedürfnissen besser dienen als das nächtliche Gedankenkarussell.

Elemente kann man prinzipiell auf vielerlei Weise fördern, z.B. durch bestimmte Farben oder Düfte, durch eine spezifische Gestaltung der Umgebung, durch die bewusste Wahl der Lebensumstände wie Beruf oder Hobbys und sogar durch verschiedene Musikstile. Auch Menschen, die von dem entsprechenden Element besonders viel besitzen, dienen uns durch ihr pures Dasein zum Füllen von Feuer, Wasser, Erde oder Luft.

Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle – allerdings zumeist eine „un-luftige“. Leute, die strenge Regeln benötigen, leiden eher an Erd-Mangel. Ihre Konzepte sind für Luft-Sucher daher meist kontraproduktiv.

Der leidige Ausgleich über die Ernährung

Sie müssen Ihren Luft-Mangel nicht durch die Ernährung ausgleichen, was bedeuten würde, dass Sie überwiegend Kohlenhydrate zu sich nehmen und wenn schon Fleisch, dann Federvieh. Falls Sie auf der Körperebene genug Luft haben (Blutgruppe AB oder B), sind solche Kostformen nur bedingt empfehlenswert und führen in eine ungute Balance, die Sie nur kurzfristig aus einem akuten Angstzustand herausführen kann, aber nicht als Dauerlösung geeignet ist.

Wenn Sie beim Essen und Trinken Ihr Luft-Element fördern wollen, bringen Sie am Besten eine bunte Vielfalt auf dem Speiseplan. Werden Sie kreativ und probieren Sie Neues aus. Veränderung ist luftig. Statt zu planen, improvisieren Sie und gehen Sie auch mal ganz spontan essen – im Idealfall am Buffet. Nehmen Sie sich Freiheiten heraus und erlauben Sie sich auch beim Essen Freude und Leichtigkeit. Dekorieren Sie den Tisch mit lustigen Servietten und hören Sie beim Kochen fröhliche Musik, vielleicht singen Sie sogar mit. All das dient Ihrem Luft-Element mehr als sich sklavisch an irgendeinen Diätplan zu halten, egal wie sinnig er theoretisch ist. (Ja, das wird den Erd-Mangel-Menschen jetzt gar nicht gefallen. Macht nichts. Für sie ist der Tipp ja auch nicht gedacht.)

Ich habe aus der großen Fülle von Möglichkeiten ein paar konkrete Beispiele für Sie herausgefischt, wie Sie jeden Tag auf einfache Weise mehr Luft in Ihr Leben bringen können.

Diese praktischen Tipps gebe ich Ihnen in Form von ultra-kurzen Video-Beiträgen (mein neues Format “Mikrolehrstoffe”).  Aus meiner Reihe “Elemente in Spuren” werde ich in der kommenden Woche jeden Tag von Montag bis Freitag einen Beitrag zum Luft-Element für Sie hier freischalten, der jeweils für 24 Stunden online sein wird:

  1. Video-Betrag “Farben” am 20.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute erfahren Sie, welche Farben dem Luft-Element dienen und wie Sie sie einsetzen können:
  2. Video-Beitrag “Freude” am 21.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute erhalten Sie Anregungen, wie Sie ganz praktisch Momente der Freude in Ihren Tag bringen.
  3. Video-Beitrag “Aroma” am 22.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute sprechen wir darüber, wie Sie Aromatherapie in Ihren Alltag integrieren können und welche Düfte besonders luftig sind.
  4. Video-Beitrag “Musik” am 23.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute differenzieren wir, welche Bestandteile von Musik luftig sein können, auch anhand einer Demo:

  5. Video-Beitrag “Toleranz” am 24.07.2020 ab 10 Uhr
    Heute befassen wir uns mit “Luft-Element für Fortgeschrittene”, nämlich auf der Seelenebene.

Text: Petra Weiß
Foto: Cornerstone / pixelio.de

Danke schön

Herzlichen Dank an alle Leser, die meine freiberufliche Tätigkeit durch einen Energieausgleich würdigen. Ich liebe die Arbeit an Texten. Mir macht es Freude, mein psychologisches Wissen, meine Praxis-Erfahrungen und meine Überlegungen mit Ihnen zu teilen. Gleichzeitig habe auch ich alltägliche Bedürfnisse wie ein Dach über dem Kopf und etwas Sojasahne im Kühlschrank. Daher bitte ich Sie, freiwillig einen angemessenen Energieausgleich zu leisten:

Konto: IBAN DE48 4306 0967 6022 2369 03
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Verwendungszweck: “Weißheiten”

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