Rubrik: Umdenken

“Glauben Sie ja nicht, was Sie denken!” lautet ein geflügeltes Wort. Was uns hier zum Schmunzeln bringt, hat einen tieferen Wahrheitsgehalt, als uns bewusst ist. Unsere Gedanken drehen sich immer wieder um die selben Inhalte. Sie werden zu unserer Gewohnheit. Daher ist es wesentlich, welche Gedanken wir kultivieren. Was wir oft genug hören oder lesen, glauben wir. So funktionieren Massenpsychologie, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung.

In dieser Rubrik lade ich Sie ein, Ihre Gedankengänge näher zu betrachten, um aufmerksam zu prüfen, ob Sie Ihnen noch dienlich sind. Sprachliche Feinheiten sind oft Hinweisgeber auf Bedeutungen, die wir – ohne darüber Nachzudenken – unseren eigenen und den Handlungen unserer Mitmenschen geben. Mit den Worten präzise umzugehen, kann Missverständnisse ausräumen. Die Klarheit erleichtert das Miteinander und das Verständnis für sich selbst. 

Abscheulicher Aberglaube über Verantwortung und Schuld

13.07.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~20 Minuten
Rubrik: Umdenken

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Dirk Schmidt

In diesem Beitrag teile ich eine sehr persönliche Erfahrung. Es geht um den Unfall mit einer Katze, die ich vor vielen Jahren angefahren habe. Um gänzlich unwahrscheinliche Ereignisse wie dieses sicher zu vermeiden, dürfen wir gar nicht erst ins Auto steigen. In der Entscheidung, ein Auto zu benutzen, liegt meine grundsätzliche Verantwortung. Doch bin ich damit auch für das weitere Geschehen verantwortlich? Es kommt darauf an.

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Verantwortung – Licht im Nebel

07.07.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~ 21 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es herrscht allgemeine Verwirrung über den Begriff Verantwortung. Mit diesem Essay will ich den Versuch wagen, Klarheit zu schaffen, wer eigentlich wofür und wem gegenüber verantwortlich ist. Ich werde beleuchten, wann es uns leicht fällt, Verantwortung zu tragen, und was das mit unseren Werten zu tun hat.

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Terror braucht Spaltung

22.06.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~16 Minuten

Schreibkunst Texter Schriftsteller Essayist
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Bisher dachte ich, wer andere aus ideologischen Gründen quält oder tötet, sei ein Psychopath. Es mangele ihm grundsätzlich an Mitgefühl. Er schere sich nicht um andere. Ihm fehle etwas, das uns als Menschen ausmacht, Empathie, Gewissen, Mitmenschlichkeit. Diese Einschätzung hätte kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein können.

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Dem Selbst treu sein

18.06.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Schreibkunst Texter Schriftsteller Essayist
Foto: Alexandra H. / pixelio.de

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wünschen sich viele Menschen. Doch wie gelangen wir dorthin? Dieses Essay bringt Licht ins Dunkle der sprachlichen Verwirrung über die Begriffe und zeigt gangbare Wege.

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Der Second Hand Shop in uns

17.06.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Texter, Schriftsteller, Essayist
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich hobbymäßig mit Mode. Gerade ist mir klar geworden, warum ich vor allem Schätzchen aus zweiter Hand so anziehend finde.

Man könnte meinen, es dreht sich um Schnäppchenjagd, um Nachhaltigkeit oder darum, das Besondere zu entdecken. Aber im Grunde geht es mir um Selbstausdruck und Wertschätzung. Ich denke in Analogien und betrachte Alltägliches aus psychologischer Sicht.

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Besser ist der Feind von Gut.

22.05.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~20 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: twinlili / pixelio.de

In meiner Praxis begegnen mir häufig Menschen, die sich auf unbestimmte Weise irgendwie nicht gut genug fühlen. Sie leisten Großartiges und ernten vielfach Anerkennung. Trotzdem erscheinen ihnen ihr Tun und ihr Sein niemals als ausreichend. Es genügt ihnen nicht und sie haben den Eindruck, bestimmten Leuten oder der Welt im Allgemeinen nicht gerecht zu werden.

Der Beitrag beleuchtet verschiedene Gründe für das „Nicht-gut-genug“-Phänomen und zeigt Wege aus der Misere.

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Wie Sprache unser Zeitempfinden beeinflusst

02.05.2021 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Schreibkunst Texter Fachjournalist
Foto: Timo Klostermeier / pixelio.de

Haben Sie sich als Teenager für Plumperquatsch-Perfekt und nummerierte Zukünfte begeistern können? Stattdessen hätten wir lieber gelernt, wie uns unsere schöne Sprache dazu dient, glücklich und selbst-bestimmt zu leben.

Wir können durch ein paar kleine Anpassungen einfach und wirkungsvoll unsere Wahrnehmung der Zeit verändern und das Verarbeiten von Geschehnissen begünstigen.

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Das gute Schenken.

15.12.2020 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~17 Minuten

Bild zum Beitrag Das gute Schenken.
Foto: Petra Weiß

Möchten Sie jemandem etwas zu Weihnachten schenken, worüber er oder sie sich freut? Ein passendes Geschenk zu finden, ist gar nicht so einfach. Viele Leute haben ja schon das meiste, was sie brauchen. Oder ganz konkrete Vorstellungen, was sie wollen, die man nicht erahnen kann.

Weil viele Geschenke gut gemeint und trotzdem individuell unpassend sind, geht nach dem Fest das große Umtauschen los. Das muss nicht sein.

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Woher wissen wir, was wir wissen?

05.07.2020 Essay von Petra Weiß. Lesedauer ~ 17 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Carsten Przygoda / pixelio.de

Viele Dinge erfahren wir im Laufe unseres Lebens. Wir nehmen etwas wahr: ein Bild, ein Geräusch, einen Geschmack, einen Duft, eine Bewegung oder eine Berührung. Diese Erfahrungen sind sinnliche Wahrnehmungen. Wir nehmen sie mit unseren Sinnen wahr. Sie erscheinen uns als objektive Wahrheiten. Sind sie das wirklich? Oder ist Objektivität in der Wahrnehmung eine Illusion?

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