Den Müßiggang kultivieren

Die meisten Menschen sind es gewohnt, ständig etwas zu tun zu haben. Das Leben zu gestalten, den Alltag zu meistern und für das materielle Wohl zu sorgen, hält uns auf Trab. Aus innerem Antrieb oder durch Druck von außen hasten wir durch unser Leben. Das viel zitierte „Hamsterrad“ ist ein zutreffendes Bild für das emsige Rödeln ohne Rast und Ruh.

Es gibt Typen, die von Natur aus mehr Bewegung brauchen als andere (Bewegungsnaturell: stabiler Knochenbau, Körper muskulös oder drahtig, Gesicht eher kantig) und denen körperlich und/oder mental ein hohes Maß an Kraft zur Verfügung steht, die nach einem Auslass sucht.

Menschen mit Blutgruppe 0 haben normalerweise viel Energie, was sich in einem regen Stoffwechsel zeigen kann. Bei „artgerechter Haltung“, also ausgiebige Bewegung und reichlich Wasserzufuhr, erfreuen sie sich häufig einer robusten Gesundheit aufgrund ihrer raschen und kraftvollen Abwehrreaktion.

Ein cholerisches Gemüt kann aus einem unausgeglichenen Feuer-Element entstehen. Ein Zuviel an Feuer will auf gesunde Weise abgebaut werden (Sport, Leidenschaft, gelenkte Aggression), weil es sich sonst im Körper (z.B. Entzündungen) oder in der Seele (z.B. Wutanfälle, Empörungssucht) bemerkbar macht. Bei vermindertem Feuer kann man dieselben Merkmale entwickeln (als Kompensation) oder im Gegenteil unter Antriebslosigkeit bis hin zum Phlegma leiden.

Das Ruhebedüftnis umgekehrt ist ebenfalls höchst individuell. Die einen brauchen 9 Stunden Schlaf, müssen langsam zu sich kommen und benötigen zusätzlich ausgedehnte Pausen über Tag (z.B. bei einem absoluten oder relativen Mangel an Wasser-Element). Die anderen werden rammdösig oder übellaunig, wenn sie morgens nicht in aller Frühe aus dem Bett springen. Bei der Wasser-Überfluss-Erkrankung Depression wird das besonders deutlich.

Unsere moderne Lebensweise ist allgemein auf Leistung ausgerichtet. Die Konkurrenz um das Höher-Schneller-Weiter fördert wiederum unser Feuer-Element. Der Status, dem wir so viel Aufmerksamkeit schenken, gehört ebenfalls zum Feuer-Element. Wir wollen wohlklingende Titel erringen, mit denen wir uns dann schmücken können. Wir nutzen alles Mögliche als Statussymbol: die Karriere, das Auto, ein stylisches Zuhause, Markenkleidung, den exklusiven Club-Urlaub, das Dinner im In-Restaurant, etc. Man muss nur in den sogenannten Sozialen Medien schauen, womit die Menschen ihr Image aufpolieren.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Man kann all diese Dinge auch genießen, ohne sie als Statussymbol zu missbrauchen. Entscheidend ist, ob ich einfach Freude daran habe, oder ob ich sie nutze, um mich aufzuwerten.

Weil all diese feurigen Merkmale in unserer Gesellschaft ohnehin überbewertet sind, kann es ausgleichend und dadurch entlastend sein, die Flamme vorübergehend einmal herunterzudrehen.

Dabei hilft uns das Sicherheitsenergieschloss SES25 aus der japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu (JSJ). Wozu es dient, sehen wir an seiner Position: Es liegt an der Stelle, wo der Oberschenkel das Gesäß berührt. Sie müssen sich also auf Ihre Hände setzen, um diese Energiepunkte zu strömen. Und was machen Sie dabei? Genau: gar nichts.

SES25 hilft uns aus unserem Aktionismus heraus. Das kann nützlich sein, wenn man sich beispielsweise angewöhnen will, erst in Ruhe nachdenken, bevor man reflexhaft aus einer Emotion heraus zu handeln beginnt. Man ist dann weniger manipulierbar.

SES25 ist außerdem ein guter Begleiter für Zeiten, in denen Handeln (noch) keinen Gewinn bringen kann, wenn man sich in Geduld üben will, statt Hals über Kopf etwas Unfruchtbares zu unternehmen.

Ich beobachte immer wieder, dass es schwer auszuhalten ist, nichts zu tun. Insbesondere dann, wenn man mit seiner derzeitigen Lage unzufrieden ist. Unsere Seele findet sich kaum damit ab, ohnmächtig zu sein. Mit allen Mitteln versuchen wir deshalb, diesen lähmenden Zustand zu vermeiden. Oft gibt es ja zumindest eine ganz kleine Möglichkeit, wie wir steuernd in ein Geschehen eingreifen können. Diesen Gestaltungsspielraum zu nutzen, ist dann sinnvoll und zuweilen sogar heilsam.

An vereinzelten Punkten im Leben sind wir wirklich ohne nennenswerten Einfluss auf die Ereignisse, zum Beispiel während einer Geburt oder beim Verlassen dieser Welt. Solche Momente machen uns am meisten Angst. Hier ist Loslassen die Lösung der Wahl, und zwar unseren Wunsch nach Kontrolle. Es kann äußerst befreiend sein einzusehen, dass wir nichts dagegen oder dafür tun können. Wenn wir unsere Ohnmacht akzeptieren, sind wir frei von der inneren Anspannung, die entsteht, weil wir meinen, unbedingt etwas tun zu müssen – IRGEND ETWAS.

Das soll natürlich keine Entschuldigung für Faulheit oder Feigheit sein. Ich möchte Sie ermutigen, Ausnahmesituationen anzunehmen, in denen es nach reiflichen Überlegungen das Vernünftigste ist, die Füße (noch eine Weile) still zu halten. Zeit ist für Reifeprozesse und Entwicklungen ein wichtiger Faktor. Kein Mensch ist eine Insel. Unsere Handlungen betreffen immer auch andere. Erst wenn der Zeitpunkt für alle Betroffenen gekommen ist, werden Veränderungen möglich.

SES25 führt uns heraus aus der Hektik und hinein in die Stille. Auf diese Weise sorgt es für geistige Klarheit.

Die JSJ-Übung regt den Stoffwechsel an, so dass wir an Gewicht zulegen oder verlieren, je nachdem was für unseren Körper natürlich und gesund ist.

Dank SES25 wird der Leib entgiftet und entwässert. Das Sicherheitsenergieschloss unterstützt die Blase bei ihrer Arbeit.

Einem Energiestau in den Beinen wirkt SES25 entgegen. Der Griff hat sich daher während langer Autofahrten oder Flugreisen bewährt.

SES25 belebt das ganze Wesen. Es dient der Regeneration und bringt uns zurück in unsere Kraft, wenn wir erschöpft sind.

Um beide Sicherheitsenergieschlösser SES25 zu strömen, setzen Sie sich auf Ihre Hände. Ob Ihre Handflächen dabei nach oben oder nach unten zeigen, entscheiden Sie nach Bequemlichkeit. Alternativ setzen Sie sich auf eine Hand und legen die andere über die Schulter (SES3/11). So harmonisieren Sie die entsprechende Körperseite komplett. Als Kurzgriff für SES25 können Sie wahlweise einfach Ihren Mittelfinger halten.

Wenn Sie also unbedingt etwas tun müssen, obwohl Sie jetzt eigentlich nichts tun wollten, öffnen Sie doch einfach Ihr SES25. Wenden Sie den Griff so oft und so lange an, wie er Ihnen wohltut. Setzen Sie sich nicht unter Druck. Vielleicht erinnern Sie sich an den Auftakt-Artikel: Sie können rein gar nichts falsch machen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Üben und Ausprobieren.




Zur Reihe

Die Reihe „Jin Shin Jyutsu – japanische Heilkunst als Impuls für das Bewusstsein“ erscheint in der Zeitschrift „Weißheiten: vom Ich zum Selbst“. Hier werden insgesamt 26 Beiträge aus der Reihe veröffentlicht. Sie erfahren, wie Sie mit einfachen Griffen Ihren Energiefluss gezielt ins Gleichgewicht bringen können. Das fördert Ihre Gesundheit, beruhigt Ihr Gemüt und unterstützt Ihre Bewusstwerdung. Grundlegendes zur Heilweise Jin Shin Jyutsu und zur Anwendung der Griffe erfahren Sie aus dem Auftakt-Beitrag…

Jin Shin Jyutsu: japanische Heilkunst als Impulsgeber für das Bewusstsein

28.08.2020 Auftakt zur Reihe. Lesedauer ~ 10 Minuten.
Schreibkunst Redakteur
Foto: Petra Weiß

Die Entwicklung der Menschheit als Ganzes führt jeden Einzelnen immer stärker in seine Kraft. Wir werden uns bewusst, dass wir viel mehr zu unserer Gesunderhaltung und Genesung beitragen können, als uns die „alte Medizin“ unser Leben lang erzählt hat. Und zwar nicht durch das Befolgen ihrer bevormundenden Eingriffe in unsere Entscheidungen der Lebensführung, sondern dadurch, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Es gibt verschiedene Heilweisen, die jeder für sich nutzen kann. Jin Shin Jyutsu ist frei von unerwünschten Wirkungen, leicht erlernbar und ohne Hilfsmittel anzuwenden.

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SES1 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

01.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: günther gumhold / pixelio

Kennen Sie das? Sie wissen genau, was Sie tun müssten, und finden keinen Anfang. Egal, ob es sich um einen Arbeitsauftrag, das Aussortieren Ihrer Kleider oder eine überfällige Bewerbungsaktion handelt. Vielleicht ist die Fülle an Möglichkeiten zu groß, so dass Sie sich nicht entscheiden können. Oder Sie fürchten, einen Fehler zu machen. Oder das Ganze überfordert Sie. Oder Ihr Kopf und Ihr Bauch sind unterschiedlicher Meinung. An vielen Punkten kann man ansetzen, um innere und äußere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Immer notwendig ist der zündende Funke, der gefühlte Startschuss, das Freisetzen der Energie.

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SES2 Das Ende der Spaltung

09.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Ghostwriter
Foto: p.kopf / pixelio.de

Wenn wir die schmerzhafte Spaltung in unserer Gesellschaft überwinden wollen, müssen wir die Spaltung in uns erkennen: Welche Anteile habe ich abgespalten, weil sie mir so böse erscheinen, dass ich nicht einmal im stillen Kämmerlein bei Kerzenschein hinschauen kann? Und genau diesen Teil integrieren.

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SES 3 Die Aikido-Abwehr – Angriffe transformieren

15.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~7 Minuten

Schreibkunst Texter Redakteur
Foto: Kurt / pixelio.de

Haben Sie schon einmal eine asiatische Kampfkunst beobachtet? Das schaut ganz anders aus als Boxen. Die Bewegungsabläufe erscheinen anmutig und fließend. Angriffewerden nicht durch eine abwehrende Gegenbewegung gestoppt, sondern geschmeidig in die eigene Bewegung überführt. So nutzt man die Energie des Gegners. Nach diesem Prinzip stärken wir mit Jin Shin Jytsu Ihre Abwehr auf körperlicher und seelischer Ebene.

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SES4 Weise Entscheidungen treffen

23.09.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Foto: Oliver Mohr / pixelio.de

Im Alltag treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Hier fließen Millionen von Daten aus unserem Wissen und unseren Erfahrungen in Bruchteilen von Sekunden zusammen. Die Kunst dabei ist, das Unwesentliche zu ignorieren.

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SES 5 Bereit für den Wandel

01.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 6 Minuten

Bild zum Beitrag Bereit für den Wandel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Unsere Welt ist in einem weiträumigen Veränderungsprozess. Wie erleben Sie diese Bewegung? Freuen Sie sich auf den bevorstehenden Wandel? Oder machen Sie sich Sorgen, wie es dann weitergehen wird? Möchten Sie gar, dass alles so bleibt wie es immer war?

Menschen sind konstitutionell unterschiedlich gut dafür gewappnet, mit Veränderungen umzugehen. Was für den einen ein Bedürfnis ist, bereitet dem anderen großes Ungemach. Doch Leben ist Entwicklung, ist Veränderung. Wir Menschen können das prinzipiell, wir haben uns immer den Umständen angepasst, sonst wäre unsere Spezies längst ausgestorben.

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SES 6 Einen ausgewogenen Standpunkt finden

Video von Petra Weiß. Spieldauer ~10 Minuten

Zum Sicherheitsenergieschloss 6 habe ich ein Video für Sie erstellt. Sie finden es auf BitChute:

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen ausgewogenen Standpunkt finden und andere Standpunkte besser tolerieren können. Dabei unterstützt Sie ein einfacher Griff aus der Japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu.

SES7 Entwicklung in Zyklen

20.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Entwicklung in Zyklen
Foto: Walter Eberl / pixelio.de

In der Biographie-Arbeit gibt es das Konzept der Jahrsiebte. Alle sieben Jahre treten wir in einen neuen Entwicklungszyklus ein. In jedem Lebensjahrsiebt haben wir ein spezielles Thema in unserer Entwicklung zu bewältigen. Es kann sehr nützlich sein, sich über diese Themen zu informieren.

Vielleicht lässt sich das Konzept der Jahrsiebte auch auf Beziehungen, Unternehmen, Vereine oder Staaten anwenden…

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SES8 Rhythmus ist Leben

26. Oktober 2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Rhythmus ist Leben
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Wir begegnen von Anbeginn unseres Lebens verschiedenen Rhythmen in uns und um uns herum. Die rhythmischen Prozesse in unserem Körper stehen in Verbindung miteinander und mit den Vorgängen in unserer Umwelt.

Vielleicht erahnen Sie, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines Jin Shin Jyutsu Griffs sind, der uns dabei unterstützt, uns den inneren und äußeren Rhythmen des Lebens harmonisch anzupassen.

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SES9 Vom toten Gaul absteigen

28.10.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Bild zum Beitrag Vom toten Gaul absteigen
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt Situationen, in denen ist es ratsam, eine Investition an Geld, Zeit, Emotion oder Energie abzuschreiben, um nicht noch weitere Verluste zu riskieren. Aber das fällt schwer. Lieber zerren und reißen wir an einer Lösung, die keine Chance mehr hat, richtig gut zu werden, nur damit nicht alles umsonst gewesen ist. Vielleicht auch, um das Gesicht nicht zu verlieren. Oder um uns nicht der Schmach auszusetzen, einen gravierenden Fehler begangen zu haben.

Wie kommt man dann aus der Nummer bloß wieder raus?

SES10 Das Erleben von Fülle statt Mangelgefühle

04.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Bild zum Beitrag Fülle statt Mangel
Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Wir haben alles, was wir brauchen. Um uns herum ist genügend Luft, wir können so viel davon einatmen, wie wir wollen. Die Erde schenkt uns Wasser und Nahrung. Unser Körper ist perfekt. Er funktioniert als Wunderwerk der Natur: Tausende biochemischer Prozesse greifen geschmeidig ineinander, wenn man sie nicht stört. Wir verfügen von Geburt an über ein wirksames Abwehrsystem, dass sich mit jeder neuen Herausforderung noch weiterentwickelt. Wir haben viele verschiedene Menschen um uns herum, mit denen wir uns verbinden können. Es ist alles da.

Wieso glauben wir, dass es uns an irgendetwas mangelt?

Heute wird mein Beitrag ein bisschen weniger spirituell und etwas mehr faktenbasiert. Ich möchte Ihr Bewusstsein dafür wecken, wie kostbar Ihre Lebensleistung ist.

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SES11 Loslassen und leichter leben

16.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Es ist nicht immer leicht, präsent zu sein. Häufig weilen unsere Gedanken bekümmert in der Vergangenheit oder sorgenvoll in der Zukunft. Das hält uns davon ab, mit unserem Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein – da wo das Leben stattfindet.

Das Loslassen richtet sich zeitlich in zwei Richtungen: Vergebung – auch für sich selbst – ist eine Form des Loslassens, welche die Vergangenheit betrifft. Sorgen loszulassen, betrifft hingegen die Zukunft. Der Beitrag gibt Ihnen Anregungen zu beiden Seiten.

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SES12 Die Sache mit dem freien Willen

19.11.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Foto zum Beitrag Die Sache mit dem freien Willen.
Foto: pixplosion / pixelio.de

Wir leben in einer infantilen Gesellschaft. Wie wir heute deutlicher denn je sehen, ist bei vielen Menschen ein psychischer Anteil im Kleinkindalter abgespalten worden. Als Traumatherapeutin kann ich das gut verstehen. Unsere Standard-Abläufe lassen kaum eine Gelegenheit aus, schon die Kleinsten zu überfordern.

Die Willensbildung ist ein komplexer Vorgang. Ein Wille, der auf falschen Informationen, kritiklos übernommenen Meinungen und kindlichen Entscheidungsmustern beruht, ist kein freier Wille im eigentlichen Sinne.

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SES 14 Integrieren oder loslassen?

11.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Bild zum Beitrag Integrieren oder Loslassen?
Foto: Petra Weiß

Viele von uns müssen im Moment mit ihren Kapazitäten klug haushalten. Achten Sie also darauf, was Ihre Bedürfnisse stillt. Manchmal ist eine halbe Stunde in der Hängematte oder die Umarmung einer guten Freundin oder ein mit Liebe gebackener Kuchen nahrhafter als das beste bio-vegane Fairtrade-Menü.

Den Verdauungsprozess unterstützen wir auf der energetischen Ebene mit dem Sicherheitsschloss SES14. Es liegt auf dem vorderen unteren Rippenbogen, rechts also direkt über der Leber und ihrer Gallenblase. Die anatomische Nähe zu Magen, Bauchspeicheldrüse und Milz ist sinnig.

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SES15 Heitere Gelassenheit

17.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~8 Minuten

Foto zum Beitrag Heitere Gelassenheit
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Ein ausgeglichenes Luft-Element zeigt sich im Gemüt als heitere Gelassenheit. Doch wer erlebt diese gerade? Unser Gelassenheits-Element wird durch eine behinderte Atmung, durch Ausgangssperren, durch Beschränkungen in der Reisefreiheit und in der freien Gestaltung unseres Alltags sowie durch die Furcht vor realen und eingebildeten Gefahren reduziert. Um so wichtiger ist es, dass wir jetzt gut für unser Luft-Element sorgen.

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SES16 Die große Metamorphose

23.12.2020 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Michael Otterbach / pixelio.de

Was ist der Unterschied zwischen einer Veränderung und einer Transformation? Die Transformation verändert uns elementar und fundamental. Jedes Lebewesen wächst und entwickelt sich. Schmetterlinge allerdings durchleben eine Metamorphose. Sie beginnen ihren Weg als kriechende Raupe und verwandeln sich später in ein Tier der Lüfte! Ihr wundersamer Wandel ist das Paradebeispiel einer Transformation.

Wir durchlaufen im Moment alle eine Metamorphose. Der aktuelle Stillstand ist notwendig, auch wenn er schwer auszuhalten ist. Die meisten befinden sich im Puppenstadium, einige kriechen noch umher und andere sind schon am Schlüpfen. Klopfen Sie nicht an den Kokon Ihres Nachbarn. Er wird davon nicht schneller reifen. Ihren eigenen Prozess können Sie aktiv unterstützen. Dieser Beitrag gibt Ihren ein paar praktische Tipps.

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SES17 Fruchten und Reifen dank stabiler Nerven. Lesedauer

17.01.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~14 Minuten

Bild zu Fruchten und Reifen mit stabilen Nerven
Foto: Petra Weiß. Lesedauer

In einem gesunden Organismus laufen Nerven und Energiebahnen parallel. Wenn wir uns erschrecken oder einen Schock erleiden, lösen sich die beiden Systeme (vorübergehend) voneinander. Dadurch ist man im Wortsinne „außer sich“.

Was Sie in den vergangenen Monaten erlebt haben und möglicherweise in den kommenden Tagen erfahren werden, kann die Reaktivierung von kleinen, mittleren und größeren Traumata auslösen. Bitte seien Sie sich dessen bewusst. Sorgen Sie jetzt besonders gut für sich – und für Ihr Nervensystem.

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SES18 Den Körper spüren

05.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~9 Minuten

Schreibkunst Texter Content
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Integrität von Körper und Bewusstsein ist bei vielen Menschen verloren gegangen. Sie spüren sich in ihrer Leiblichkeit nicht mehr richtig. Das Phänomen hat viele Ursachen – von einem handfesten Trauma bis zum alltäglichen Ignorieren der eigenen Bedürfnisse.

Leider nehmen die meisten Menschen ihre körperlichen Empfindungen nicht wahr. Deshalb habe ich eine kleine Übung für Sie mitgebracht, die den Fokus der Aufmerksamkeit nach innen lenkt und Ihnen gleichzeitig ein Gefühl der Selbstwirksamkeit vermittelt.

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SES19 Freie Selbstbestimmung und natürliche Führung

12.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~12 Minuten

Schreibkunst Texter Redaktion
Foto: paukereks / pixelio.de

Die einzige Instanz, der wir Rechenschaft schulden, ist unser eigenes höheres Selbst. Vor unserem Gewissen müssen wir verantworten, was wir getan haben und was nicht. An unseren eigenen Werten werden wir gemessen. Sie sind die Richtschnur unseres Lebens. Folgen wir ihr, werden wir unser Sein als sinnstiftend und erfüllt empfinden. Das sind die Früchte der Aufrichtigkeit.

Dieser Führung können wir uns anvertrauen. Wir müssen nicht nach Gurus oder Lehren suchen. Kein Fachmann ist vonnöten, um uns irgendwelche Verantwortung abzunehmen. Wir brauchen niemandens Erwartungen zu erfüllen als die eigenen.

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SES20 Verbunden mit dem wissenden Feld

23.02.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~ 19 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Ein Naturforscher hat beobachtet, dass Stammzellen sich mal zu Leberzellen und mal zu Hautzellen entwickeln mit vollkommen unterschiedlichen Merkmalen. Er hat sich gefragt, woher die Zelle WEISS, was aus ihr werden soll. Irgendwoher muss sie eine Information erhalten, an welche Stelle im Leib sie hingehört und welche Gestalt sie annehmen muss, um dort ihren Zweck zu erfüllen. Er entwickelte die These von wissenden Feldern, die der in-Form-ation dienen.

Auch wir können uns mit dem wissenden Feld verbinden, um unseren Platz in der Schöpfung zu finden und alle Fähigkeiten herauszubilden, die wir benötigen, um dort unsere einzigartigen Gaben in die Welt zu bringen.

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SES21 Die Befreiung

09.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~6 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Glaubenssätze geben uns Halt. Früh in unserem Leben haben wir gelernt, wie die Welt ist. So entsteht ein unbewusstes Bild davon, wie wir selbst sind, wie andere Menschen sind, und was man in bestimmten Situationen am Besten tun sollte.

Wir haben Erfahrungen gemacht und daraus Schlüsse gezogen. Diese Schlüsse sind auch heute noch entscheidend für unsere Überzeugungen und Handlungen. Deshalb ist es zweckdienlich für unsere Entwicklung, sie ins Bewusstsein zu holen und ihren Sinngehalt mit erwachsenem Verstand zu prüfen.

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SES22 Der rechte Platz

20.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~13 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Was ist meine Bestimmung? Wohin gehöre ich? An welcher Postion in unserer Gesellschaft kann ich meine einzigartigen Gaben entfalten? Diese und ähnliche Fragen stellen sich die meisten Menschen im Laufe ihrer Bewusstwerdung.

Früher hat man solche Überlegungen im süffisantem Ton der Überlegenheit als “Selbstverwirklichungstrip” belächelt. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind. Heute darf man sich auf die Suche nach dem eigenen Platz im Leben machen und findet sogar allenthalben Unterstützung für dieses Ansinnen.

Zu der Frage, wohin wir in unserer Familie gehören, gibt es aufschlussreiches und anwendbares Wissen sowie bewährte Vorgehensweisen wie das Familienstellen. Kniffeliger ist das Finden des rechten Platzes für den Einzelnen in unserer Gesellschaft.

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SES23 Das Entmachten der Angst

23.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesedauer ~22 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text
Foto: Petra Weiß

Um Angst zu erleben, braucht es eine angsteinflößende Vorstellung. Sie beruht auf eigenen Erfahrungen, auf Erzählungen oder auf unserer Phantasie. Unser Denken ist auf jeden Fall mit von der Partie, wenn wir Angst haben. Furcht hingegen erleben wir angesichts einer soeben tatsächlich stattfindenden Bedrohung. Sie ist eine gesunde Reaktion und dient dem Überleben.

Gerade in der derzeitigen Lage ist es sehr bedeutsam, die Furcht von der Angst zu unterscheiden. Furcht dürfen wir als natürliche Überlebenshilfe begrüßen, das Ausmaß unserer Angst können wir durch unseren Verstand beeinflussen. Wie geht das? Und welche Auswirkungen sind zu erwarten?

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SES24 Vom Drama in den Frieden

25.03.2021 Beitrag von Petra Weiß. Lesdauer ~5 Minuten

Schreibkunst Redakteur PR-Text

Foto: Klicker / pixelio.de

Ein bisschen Drama macht das Leben bunter. Es befreit uns aus dem immer gleichen Alltagstrott. Manche nennen kleine Tragödien „die Würze des Lebens“. Bestimmte Menschen lieben den Absturz von himmelhochjauchzend nach zu Tode betrübt aus großer Fallhöhe genauso sehr wie die gegenteilige Entwicklung. Aber nicht alle.

Für die dramatischen Charaktere ist im Moment reichlich geboten. Deshalb kümmern wir uns heute um diejenigen, die in sich etwas mehr Ruhe brauchen, während im Außen der Sturm tobt.

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